April 1641. 1195
suchen Boden für gut befunden werde. Sich weiter zu erklären halte mau für bedenklich. Wenn die katho-Ehen Orte noch andere Mittel wüßten, durch welche Konstanz und andere benachbarte Orte in Sicherheitstellt und die Feindseligkeiten vom Vaterlande weiter entfernt werden konnten, so würden die Evan-Mschcn dieselben ebenfalls gerne ergreifen. Im Interesse des Vaterlandes und des Friedens wäre es"E, Wenn das auf letzter Tagsatznng zu Baden besprochene Defensivnswerk seinen Forlgang erhielte. Zu^Haltung der Grenzen, wobei die Stadt Genf und andere benachbarte Orte auch nicht außer Acht zu'En wären, würde man jeder Zeit gutwillig das Beste beitragen. »». Weil der gebührende RcligionstitclErinals vorsätzlich gegenüber evangelisch Glarns verweigert und die Protestation wegen Burgund nngc-E)rlicher Weise dem letzteil Abschied nicht einverleibt worden ist, wird beschlossen, wegen diesel zwei Punkte ans"Ester Tagsatzung Aendernng zu fordern, auch das 1639 vorgebrachte Begehreil eines evangelischen?ErokMstm wieder mit allem Nachdr.ick a.isznnehmen. Wird dem Begehren nicht entsprochen, so soll eineEellprvtrstatioi, den, Abschied einverleibt und dadurch die Protcstation der katholischen Orte „annihiliert"Ede». ^ Bezug ans den Neligionstitel keine Aendernng erfolgt, wird man sich darübel mit
E"dcr berathen. Der Gesandte von Glarns erklärt dabei, daß seine Herren und Obern^ daran setzen^En, was ihnen Gott gegeben habe, und die übrigen Orte, daß sie sich nicht wemger die ^ache werdenE^egen ftiii lasseil. «, «>>. (S. u. Baden.) «. Oberstlieutenant Löscher, der wegen seiner ErfahrungFvrtifications- und Artilleriegeschäften berühmt ist, anerbietet gegen gebührende Bestallung seine Dienste,^"ur Bern hiefür Befehl hat, so wird das Anerbieten in den Abschied genommen, t Die Grästn?Ella Christine zu Hanall, geborene Fürstin von Anhalt, hat Zürich um eine Beistener ersucht zu Wieder."Ellnng ihres früher blühenden, aber dnrch den Krieg in Abgang gekommenen Schulwesens. Zürich fragt^ "b an die übrigen Orte ein gleiches Begehren gelangt sei. Da dies) nicht der Fall ist. wird das Be-E" in den Abschied genommen. K'. Zürich verwendet sich bei der Gesandtschaft Berns für Kesselring,, cs dieselbe ersncbt, ihre Obrigkeit dafür zu stimmen, daß demselben seilt Vaterland wieder geöffneze Ei zu ctwelcber Entladung von seiner Schuldenlast die Hand geboten werde. Bern versichert, daßdas Erste beständig werde angelegen sein lassen; der Handreichung halber zu Verminderung seiner^"ldenlast werde man ihm aber nichts znnl.lthcn können in Betracht der fielen tausend Gulden Kosten,^^seinetwegen gehabt habe. Ans vielfältiges Bitten mich der übrigen Städte und Orte»nd auf dieU?Elng, ^ß Kesselring des Mitleidens wohl Werth sei, nimmt Berns Gesandtschaft daS Ansnchen in denZ,. Juutdr Alexander Ziegler lind Gebrüder von Schaffhansen, die zu Lyon ein HandelSgeschastW)cilwn ans ihr Ansuchen wegeil der ihnen angedrohten Belästigungen ein Fnrschreiben an den fran-Ambassador von Caumartin.
H Mail schc auch im Abschnitte Hcrrschasisangclegcnhetten:
Anden. «- Art. 211. Verschiedenes. «1> Art. 202. Localev.
Conferenz der katholischen Orte.
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Siaalönechiv -i!»ccr». Al'lch.'wmmo Nitl. Bd.XXXt. M.8Z.
^sandte: Luc er n. Heinrich Fleckenstein, Ritter, Statthalter und Pannerherr; Jakob Bircher,