1192 März 1941.
demjenigen, welcher vorher darauf Ansprachen gehabt hätte, nichts mehr geben wolle. — Die Sache tvwin den Abschied genommen, damit man darüber nachdenke, wie solchem Verfahren begegnet werden kö»>^'Ic. Es wird der l630 gefaßte Beschluß wiederholt, daß die Jahrrechnnng den ersten Sonntag im v"n. St. und nicht den ersten Sonntag nach Petri und Pauli anfangen solle. I. Da der französischesador in der Antwort auf die ihm vorgehaltenen Punkte erklärt hat, daß das in des Königsbefindliche Kriegsvolk ohne Gefährde außer Frankreichs Grenzen gebraucht werden könne, so nimmtdiese Erklärung in den Abschied, damit die Orte ihre Gesandten auf nächste Tagsatzung darüber instrw^können, i». Abermals wird beschlossen, daß ein Ambassador das Begehren eines Aufbruchs aufTagsatzung vor den gesammten Orten stelleil und hernach auf einer andern die Antwort begehreu st^i». In Betreff des auf letzter Jahrrechnung gemachten Projects, betreffend die Bewahrung der Gremund die hiefür erforderliche Auflage, wird in den Abschied gestellt, daß auf nächste Jahrrechuung von st^Orte ein Abgesandter etwas früher abgeordnet werden möchte, damit das angefangene Werk vollendeto. sVIII Orte.) Bern eröffnet, seinem Hanse Königsfclden seien wegen des vor Jahren erfolgten K«-'^auszuges auch Steuern auferlegt und die Gefälle in den Freien Aemtcrn innebehalten worden.habe das nicht erwartet, wolle es aber als eine geschehene Sache auf sich beruhen lassen in der Hvfst"daß es künftig mit dergleichen verschont werde. — Alan erachtet, daß dergleichen Klagen erspart will''- ^
M>ll
wenn das auf letzter Jahrrechnung gestellte Project, betreffend die Bewachung der Grenzen und dieineine Anlage in Vollziehung kämen. H». (S. u. Luggarus.) «Z. (S. u. Baden.) r. Basel macht du ^aufmerksam, daß dermalen viel böse Buben, Landstreicher und Seckelabschneider, sowohl Weiber alsPersonen, in der Eidgenossenschaft hin und her vagieren. Damit die übrigen Orte solchen gegenüber st >verhalten wissen, theilt es ein Verzeichnis; etlicher Angegebenen mit.
Verhandlungen der katholischen Orte.sVII katholische Orte.) Der Bischof von Basel ersucht in einem Schreiben die Gesandten dakündeten Orte, sie möchten bei dem französischen Ambassador dahin wirke«?, daß der klare Befehl des ^vollzogen und der Bischof in sei«? Land wieder eingesetzt, ihn? und den? Dvmcapitel sei«? Einkommenfolgt und seinen Nnterthanen die Last abgenommen oder doch wenigstens erleichtert «verde. Der Amlm^.^versichert in seiner Antwort, daß dem Bischof «verde willfahrt werden; daß es noch nichtdaran seien die mannigfachen täglich sich inehrenden Geschäfte schuld. Davon wird der Bischof ingesetzt; zugleich wird ihm das Versprechen gegeben, daß, wenn die ertheilte Vertröstung nicht dM'w" ,werden sollte, die Orte ferner ihr Möglichstes zu seinen Gunsten thun «verde«?. >1. (S. u. Th^^». (S. ?>. Sargans.) v. (S. n. Luggarus.) (S. u. Bade«?.) x. sVII katholische Orte st^.katholisch Glarus und Appenzell.) Der katholische Gesandte von Glarus eröffnet, daß die katholische ^ ,leute ei«? neues silbernes Bild des h. Fridolin hätte«? machen und a«? „die Sarch", welche bei derder Näfelserfahrt herumgetragen «verde, anbringen lassen. I«? Folge dessen Hütten sich die Landleute de?' "Religio«? geweigert an der Fahrt Theil zu nehmen. Daran sei ihnen zwar nicht viel gelegen; daselbe«? a«? die Koste«? der Fahrt nichts mehr gebe«? «volle«?, so falle es de«? Katholische«? zu schwerallci«? zu tragen. Auf des Gesandten Bitte u»? Rath «vird geantwortet, «na«? halte es für besser, wc>u' ^es unterlasse, das Bild an der Kreuzfahrt vorzutragen, das Hciligthu»? aber i«? „die Sarch"wenn es de«? katholische«? Landleuten also gefalle«? möchte, oder man «volle die Sache nebst de»? betest ^Artikel des letzten Vertrages de«? Herren und Ober«? zuschicke«?, damit diese sich entschließe«?, was «st