März 1641. 1191
^stc', erklären die sieben katholischen Orte, katholisch Glarus und Appeuzell-Jncrrhodcn, daß sie dich nichtstatten, sondern mit gesammter Macht verhindern würden. Die Gesandten von Zürich. Bern, Basel, Schaff-en, evangelisch Glarus uud Appenzell-Außerrhodcn, soweit nicht instruiert, lasseu es bei den gegebenen gc-Hainen Erklärungcir bewenden und nehmen der übrigen Orte Resolution in den Abschied, nicht zweifelnd,» ihre Obrigkeiten sich auch derselben nähern werden. < . Auf geschehenen Auzug wegen der ZollsteigcrungKonstanz und anderswo berichtet Landvvgt Schorno, daß der mit selbiger Stadt aller Zölle wegen^^ichte Vertrag von derselben noch nicht ratificiert sei, weil die von Steckborn, Ermatingen und Ber-^ gm des Pfennigzvlls ^halber Einsprache gethan hätten. — Der Landvogt wird gebeten, zur Auswir-^ 'g der Ratification nochmals nach Constanz zu reiten nnd obgedachter Streitigkeit halber die zn Steckbornz>i d ^ weiten, daß es bei dem Alten zu verbleiben habe. Der übrigen Zollbeschwerden halber,
M ^sonders Appenzell sich berechtigt hält, will man bei nächster Gelegsnheit ein besonderes Schreiben^pcherzogin abgehen lassen. 4. Herr d'Acoste, Abgeordneter von Vicepräsident und Parlament zu^ e, lchildert den Ruin seiner Provinz nnd die daraus für die Eidgenossenschaft entstehenden Gefahren. —die^ französischen Ambassadvr durch einen Ausschuß vorstellen, er möchte darauf hinwirken, daßNeutralität der Freigrafschaft Burgund wieder aufgerichtet oder daß wenigstens ein Waffenstillstand^ "istn werde. Bei länger dauerndem Kriege würden sich die Gefahren und Angelegenheiten für die^wssensthcht nur vermehren und diese vielleicht veranlaßt werden, ihr Kriegsvolk ans des Königs Dienst^wbassador antwortet darauf, die Erneuerung der bnrgundischen Neutralität begehre>rcp'^ ^ gewisser d'Acoste, der sich'Deputierter etlicher Städte dieser Herrschaft nenne. Die Neu-^ König voit Spanien nnd seiner Nnterthancn Kriegsvolk gebrochen worden, ohne daß
dazu Ursache gegeben habe. Sie hätten den Herzog von Lothringen, des Königs Basall, derbeusclben eine offenbare Felonie begangen habe, unterstützt, seinen Leuten Unterschleif gegeben, seien^.^'^ffffteter Hand nach Frankreich gezogen, hätten einen Boten der eidgenössischen Orte erschossen. DieGefahr zn besorgen. — Es wird an die Könige von Frankreich und Spanien^ ^lederaufrichtung der Neutralität oder wenigstens um Suspension der Waffen für die Grafschaft. Amd geschrieben, dergleichen an den Kaiser und den Ehurfürsten von Baicrn, daß sie einen allfälligen'^'^ben den beiden Königen genehm halten möchten. Da die Gesandten für Abberufung des Kriegs-iii ^ ,^'bwn Befehl haben, so wird die Sache in den Abschied genommen. A. Für den Fall, daß mansjx auf Burgund nicht ernstere Resolutionen fassen sollte, protestieren die katholischen Orte, daß
^t daraus erfolgeu möchte, keine Schuld tragen wollen. Ak. Der Abt Franciscns zu
^ ^en berichtet, seine Borfahren seien mit und für die drei vorderösterreichischen Stände, besonderso» ^'älatenstand in Bürgschaft nnd Schulden gerathen, welche nun theils erbs-, thcils contractsweise^^ene Personen in der Eidgenossenschaft übergegangen seien. Bon diesen werde er allein angc-^!q» ' Glieder der Stände aber, die auch Güter in der Eidgenossenschaft hätten, würden verschont.
andern bis auf günstigere Zeiten zuwarten — Basel, wo nächstens eine Gantstattfinden soll, tvird erscecht, damit noch sechs Wochen innezuhalten. Es wird dieß dem Amt-!>!^ ^ Abtes angezeigt mit dem Beifügen, daß seinem Herrn an jedem Ort gleich Andern billigessi„» ^^Uahren werde, i. Basel berichtet, einer seiner Bürger, der an Staufen eine namhafte Summefordern habe, habe unlängst Bezahlung begehrt, woraus ihm entgegnet worden sei, daß mangleiche,, Herrschaften, Häusern und Gütern, welche man furo liolli bekommen und genommen habe,