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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
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Octvber 1640.

1183

S38.

Cvnfercnz der V katholischen Orte.

Brunnen. 1K40, 3tt. October.

Staatsarchiv Liiccru. Abs»,. ,?v anno 10t». Bd. XXX. toi. 171.

Gesandte: Lucern. Jost Fleckenstein, Ritter, Schultheiß; Johann Cloos, des Raths. U ri. Johann."thart Im Hof, Lai?da???u?a>?i?: Kaspar Nomanus Trogcr, Ritter, Alt-Landammann. Schwhz.^)>4m Schorns, Landammaiiii; Johann Sebastian Abhbcrg, Alt-Laiidammann; Johanii Melchior^ Statthalter; Btelchior Beeler, Seckelmeister. Unterwalde ??. Atarqnard Jmfeld, Landammann,

Obwalden. Zug. Wolfgang Wikart, Statthalter; Jakob Boßhard, Seckelmeister.

^ Diese Cvnferenz ist in Folge des Berichtes des an den Gnbernatvr von Mailand, Markgrafen vonsti«,^ Sachen der Pensionen und des Zweherischen Negimeiites abgeordneten Landammanns Scba-z, " Äbyberg zusammenbcrufen ivvrden. z». Ans die Verlesung dieses Berichtes sind alle Gesandten derdaß die Manier, mit welcher die spanischen Minister gegen die Orte und deren Leute verfahren,!cr>,zu dulden sei. Einmüthig wird beschlossen, bei der den 20. September zu Lucern für Abyberg»»d Instruction zu verbleiben, daß kein Ort, auch keine Particularperson von derselben zurücktreten^ obrigkeitliche Sache von der des Regimentes nicht getrennt werden solle. Bon diesem Entschlüsse^ ^r spanische Ambassadvr durch ein Schreiben in Kenntniß gesetzt und auch Abhberg in Mailand.üv ^ ^ Markgraf und die königlichen Minister nicht andern Sinnes werden, so hat Abhbcrg die Execu-v^^^en zu lassen und, wenn die Gewalt, mit der gedroht werde, gegen den Abzug des Regiments"cht werden sollte, zu den gehörigen Mitteln zu schreiten. Der Antrag, daß Abhberg, ehe'er zum^>hvl> schreite, noch vorher an die Orte über den Stand der Sache Bericht schicken und weitern Befehljsj . ^ soll, wird nicht beliebt; hingegen wird für nothwcndig erachtet, wenn es zum Aenßersten gekommenManifest die betreffende!? Orte von den Motiven zu diesen endlichen Entschlüssen in Kenntnißbctt' ^ ' ^ucern hält die baldige Abhaltung einer Tagsatznng sämmtlicher katholischer Orte für erfvr-W...^ ^uit ina>? sich besprechen könne, wie sich die Orte dem Uebelstande gegenüber, daß sich das eidge-^l'se.^ ^^ll^^olk in Diensten fremder Fürsten den Bestimmungen der Bündnisse zuwider gebraucheniich Erhalten haben, worüber von den Städten noch keine Antwort eingekommen sei. Ferner beklage^^"llMrn über die Bedrängnisse, welche dem Kloster Bellelah durch den Evmmandanten Johann JakoblexZerfahre, der unlängst an den Burgermeister zu Genf geschrieben habe, er sei beauftragt, sofern^ ^ Cvntributivn nicht gestatten wolle, dessen ganzes Einkommen zu fordern unter Androhung vonHhj..^'^llivu. Lucern wird ersucht, Svlothurn zu insinuieren, es möchte deßwege» an von Erlach in^on Coiumai?danten und nöthigei? Falls sogar an den König von Frankreich schreiben,^ibt man bei de?? früher gegebenen Erklärungen, daß man Solothurn gegenüber, wenn Gewaltwerden sollte, die Bundespflicht beobachten werde. Endlich wird Lucern noch ersucht, nochmals»?>f h.^^bangelischen^ Städten eine Antwort zu verlangen, was sie zu thun gesonnen seien in HinsichtKii^...^Mtsacho, daß die eidgenössischen Völker ii? fremden Diensten sich gegen die Bestimmungen der^brauchen lassen. Wollen dieselben zu der bereits berathenen Form sich nicht verstehe!?, so sollten^i»t^ ll"if katholischen Orte dabei verbleibe!?, v. Bei der nächsten katholische!? Zusammenkunft soll dertische Abschied verlesen werden. (S. ??. Freie Aemter.) v. (S. u. Th??rgau.)