1170 Juni 1640.
!»,. (S. u. Thurgau.) I». Da weder die Schlösser Zwingen und Pfeffingen trotz der Vertröst»»s ^Ambassadvrs, noch das Delsbergerthal zurückgegeben, die begehrte Versicherung für das Schloßund das Dorf Arlesheim noch nicht erfolgt und zu besorgen ist, daß die Kriegscommandanten und Cowsarien den Zehnten von der bevorstehenden Ernte an sich ziehen werden, so bittet der Bischof voneinein an die sieben katholischen Orte gerichteten Schreiben, beim Ambassador dahin zu wirken, daß^'^,Versprochene nicht mehr vorenthalten werde; ferner an den Kaiser zu schreiben, er möchte die bischöfliche»und Leute mit Kriegsbeschwerden jeder Art verschonen. Es wird beschlossen, an beide Orte ein Schr^^dem gewünschten Sinne abgehen zu lassen, an Meliand durch einen eigenen Bote», das an den Kais0 ^Bischof zuzuschicken; überdies; soll Solothurn ersucht werden, durch einen Ausschuß beim Ambassad^' ^Begehren zu unterstützen. «. (S. u. Vier ennetbirg. Vogteien überh.) «1° (S. u. Freie ,v., t. (S. u. Lauis.) U. (S. u. Vier ennetbirg. Vogteien überh.) Ii. Da den in fremdenstehenden eidgenössischen Kriegsvölkeru zugemuthet wird, gegen die Bündnisse sich gebrauchen zu lasse», ^ ^gegeic die Capitulation mW gegen den obrigkeitlichen Befehl sich vergangen haben; da ferner geg^alten eidgenössischen Brauch Freifahnen errichtet werden, welche allerhand schlimme Consequenzen »^ ^ziehen, so hält mau es an der Zeit, diesem Unwesen entgegen zu treten und das alte Ansehen undReputation wieder herzustellen, glaubt aber, daß dieß nur dann möglich sei, wenn ein einhelligergefaßt wird. Jedes Ort wird daher gebeten, seine Gesandten auf die Jahrrechnung zu Badenmacht zu versehen, daß ein einmüthiger Beschluß zu Staude kommen könne; man soll auch daraufdaß auch die übrigen Orte sich dazu herbei lassen. Ist dieß nicht erhältlich, so sollen doch dieOrte zusammenhalten, weßwegen für gut erachtet wird, die übrigen katholischen Orte, welche ^Conferenz nicht vertreten sind, von diesem Beschlüsse in Kenntnis; zu setzen. Z. Lucern eröffnet, ^ ^schon in zwei Schreiben Zug seine erheblichen Bedenken gegen die bei Sins über die Neuß zu w? ^Brücke kund gegeben habe, daß aber seine Vorstellungen dagegen erfolglos geblieben seien. Esdie drei alten Orte auf die Gefahr mW den Nachtheil aufmerksam, welcher ihnen daraus erwachst'»mW trägt darauf au, den Bau zu sistieren; sollte Zug von Kaisern mW Königen Freiheitenihm Befugnis; zu diesem Baue geben, so möchte es dieselben vorlegen. Der Gesandte von Z»llseine Obrigkeit habe mit diesem Werke etwas zu Stande bringen wollen, was fremden undReisenden von Nutzen sei, und bittet, man möchte seine Herren und Obern nicht daran hindern;es ihnen wehren, so möchte man nachweisen, daß man das Recht dazu habe. Die.Gesandte» ^Orte erwidern, ihre Herren mW Obern finden, daß diese Brücke nicht nur keine Gefahr, ^Vortheil und Bequemlichkeit bringe, auch keine Besorgnis; wegen der Eidgenossen der andern w .5erwecke. Die Gesandtschaft Lucerns, ziemlich verwundert, dies; zu hören, verlangt, daß Zug seineund seine Regalien vorweise, daß man den Bau sistiere, damit vorher Lucern die Sache vor st»»Gewalt bringe. I:. Cardinal Monti, Erzbischof zu Mailand, antwortet auf die jüngst an ihn st
Neclamation wegen des dritten Platzes für einen eidgenössischen Studenten im Collegium daselbst,denselben, sobald die schlimmen Zeitläufe es möglich machen, wieder geben werde. Z ^Schwarzenberg läßt ein Schreiben des Kaisers vorlegen, in welchem dieser ihn von seinen dst'
seine Bitten entläßt. Es wird für passend erachtet, das Schreiben des Kaisers zu beantworte»Freiherr» durch einen Ausschuß ein Complimcnt zu machen; da aber die Gesandten von SchwhZ MlBedenken äußern, stellt mau Lucern auheim, das Eine oder das Andere zu thun. »». Der Nu»