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September und October 1639.
Anzeige nehmen wollen; die noch zu Coblenz stehenden Schiffe könnte die andere Partei, die imloch liege, veranlassen, auf eidgenössischem Boden etwas gegen diese Schiffe zu unternehmen. — Man 'der Schiffe wegen mit dem Waldvogt von Schönau durch zwei Gesandte reden und des Passes halber cLandvogt befehlen, allfällige an ihn gestellte Begehren und andere Vorfälle den Obrigkeiten sofort »nVthcilen und inzwischen das Mögliche ^u thnn. Ferner werden die kaiserlichen, baierischen uns schwedi^öGeneralitäten ersucht, das Kriegsvolk von den eidgenössischen Grenzen weiter zu entfernen, i. Schaffberichtet, daß die Salzfuhrschisfc von Lindau und Constanz wieder nach Schaffhausen kommen, derlohn aber gar hoch gesteigert sei. Schaffhausen wird ermächtigt, deßhalb mit Lindan und Consta»!'einer Konferenz darüber zu tractieren. Ic. Appenzell und die Stadt St. Gallen klagen wegen der» ^mäßigen und fortwährend gesteigerten österreichischen Zölle auf Roß und Vieh. Man läßt deßwege» ^zwei Abgeordnete mit dem Waldvogt von Schönau reden und schreibt abermals an die Erzherzogin, n> ^man ans das Gcgenrecht hindeutet. I. Zürich trägt abermals auf den Beisitz eines Protokolliste»" einer der vier Städte, mich ans die Participation an den gemeinen Landschreibereicn an. — Die kath»^Gesandten haben sich dieses Anzugs nicht versehen und lassen es bei dem Alten verbleiben, obgleich Zürich.drücklich begehrt, daß man seinen Antrag den Obrigkeiten heimbringen möchte, in.» (S. u. ^
i». Basel berichtet, es habe für seine Stadt im Appenzellerland etliche „Lagcl" Pulver gekauft,dieser Tage abzufertigen gedenke; es mache davon Anzeige, damit man deßhalb keine argwöhnisch^ ^danken fasse. «. (S. u. Baden.) h». Basel berichtet, daß sein Burger Paulus Meyer wegen dc-'Fülistorf vormals auf ihn angelegten Arrestes verfällt worden sei; es wolle dießmal keine Einrede Sdas Urthcil vorbringen, sondern begehre nur, daß die Zahlung bis auf nächste Jahrrechnungwerde, da Fülistorf dafür sichergestellt sei; unterdessen werde der Haupthandel zwischen Fülistorf »"Schenrerischen zu Straßburg auch ausgemacht, in Folge dessen es sich zeigen werde, wer die Kostenmüsse. Zugleich wolle es nochmals wider alle Procednren gegen seine Burger protestiert haben-dem Begehren Basels entsprochen; Freiburg aber protestiert dagegen, weil die Gegenpartei nickst ) /worden und nicht anwesend sei. sVIII alte Orte, Basel und Schaphausen.) Bürgermeistereröffnet: Als den 11. November 1638 das Urtheil der Ausschüsse vom 15. April desselben Jahres »' ^treff der Angelegenheit zwischen Fülistorf und Scheurer bestätigt worden sei, habe er es beides Urthcils der Kosten halber nicht so verstanden, daß über dieselben vor Ausgang des Heu'p^solle entschieden sein. Die gleiche Verwahrung gibt Obherr Ziegler von Schaffhausen ab. rJohann Heinrich Elmer von Glarus berichtet über seine Verrichtung bei dein König von Frankeslegt die schriftliche Antwort des Königs vor. In Beziehung ans Burgund antwortet derselbe,möglich sei, dessen Angelegenheiten von denen der übrigen Länder (Elsaß, Schwaben n. A.) Z" ^ ^Auf die Beschwerde wegen der Zölle und Auflagen zu Lyon und Valence wird geantwortet,
König seinen Finanzrath bei sich haben werde, werde man die gebührenden Mittel zur Abhickst^ ^Hand nehmen. Die Vollstreckung der letzten Arreste wegen etlicher Auflagen seien aufgehoben:Rückkunft des Königs von Grenoble werde derselbe wegen der Auflagen mit den eidgenössischen K«»s ^Lyon tractieren lassen. Die Bezahlung der eidgenössischen Obersten sei bei den dermaligenmöglich; unterdessen könne ein Theil der für die Eidgenossenschaft bestimmten Gelder an dieselbenwerden. 8— (S. u. Thurgau.) x. (S. u. Nheinthal.) 5 . (S. u. Freie Aemter.)
Baden.) '