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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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1146
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1146 September und October 1639.

Wagner, Bauherr und des Raths. Schaffhausen. Johann Jakob Ziegler, Obherr, des Raths;Spleiß, Zunftmeister und des Raths. Appenzell. Jakob Wiser, Landammann, von Jnnerrh^'^Johannes Zellweger, Landcsbaumeister und des Raths, von Außerrhoden. Abt St. Gallen.von Ulm, Hofmeister; Georg Renner, Neichsvogt zu Whl. Stadt St. Gallen. Georg Spindlev ^Raths. III Bünde. Johann Simeon von Florin, Alt-Landrichter des obern grauen Bundes; ^Wiezel, Alt-Landammann des obern Engadins; Andreas Sprecher von Davos. Wallis. P^' -und Kaspar Stockacher, beide des Raths. Biel. Niklaus Wyttenbach, Bürgermeister.

Diese Tagsatzung ist vornehmlich wegen der III Bünde angesetzt worden. ». Eidgenössische Begrüß"

Zürich erörtert weitläufig den Stand der bündnerischen Angelegenheiten und begründet die Nothwe" ^keit der Zusammenberufung dieser Tagsatzung. Als nämlich im Jahre 1637 im März und imrichtet worden sei, daß durch die ueuen Tractate mit Spanien die drei Bünde in geistlichen und weuDingen in den frühern Zustand wieder eingesetzt und dadurch die älteru Verbündeten nicht bcnaclst^würden, daß denselben die Beschlossenhaltung der Pässe bewilligt worden sei, so habe man sich dessenNun aber verlaute, daß die bündnerische althergebrachte Freiheit in Neligions- und weltlichen Dinjl"nachtheiligt, daß Manches, was zu ihrem Schirm diene, beseitigt sei, daß die namhaften Pässe ^ ^Willkür preisgegeben werden, daß einzelne Herren und ganze Gemeinden ihre Einwilligung dazu ^geben hätten, ja daß der Beitag von Davos dagegen protestiert habe (die Protestation liegt beim

daß endlich Oberst Guler gegen die ihm befohlene Abtretung der Nheinschanze Bedenken trage.sage das französische Bündniß ausdrücklich, daß kein Theilinsgemein, noch auch besonders" befugt sti, ^demselben zu entziehen. Diese Gründe hätten Zürich veranlaßt die Tagsatzung zusammenzurufe"'wird hierauf ein Schreiben des französischen Ambassadors verlesen des Inhalts, die Conventioncn,die Abgesandten der III Bünde zu Mailand abgeschlossen hätten, seien dem Bündniß zuwider, da« ^vou König Heinrich dem Großen mit sämmtlichen Orten, den III Bünden und Wallis erneuert word^" ^

Die Gesandten der III Bünde begehren eine Copie dieses Schreibeils und legeil ihr CreditivTags darauf eröffnen dieselben: Nachdem die III Bünde während langer Zeit von den Franzosensprechungen hingehalten und getäuscht wordeil seien sder Vortrag geht auf die einzelnen Thätsach^ ^hätten sie sich entschlossen, selbst nach Friedensmitteln zu greifen, um ihr freies Land sicher zu stellen ^Verlorene wieder zu gewinnen. Alle ältern Bündnisse mit der Eidgenossenschaft und der Krone

seien vorbehalten. In Beziehung auf die Religionsfreiheit in den Unterthanenlaiiden habe man zngesucht, was nur immer möglich gewesen sei. Den Paß habe man Spanien gestattet in ähnlicherwie er ihm von den löblichen katholischen Orten erlaubt sei; man glaube damit niemanden zu naheil ^zu sein. Der Friedenstractat sei von den Gemeinden ohneBeschiß und Betrug" angenommenUm die ausgestreuten Verläumdungen desto besser zu vernichten, hätten sie Befehl, eine autheutißh^^ldes Tractates mitzutheilen sS. Beilage 27. 28.j. Die Orte möchten gegeil die III Bünde incid- und bundesgenössischer Affection verharreil. Der ordentliche Ambassador des Königs vonGraf Karl Casati, äußert sich alsdann in einem Vortrage, der mit den Bünden abgeschlossene Tra ^der Eidgenossenschaft durchaus nicht nachtheilig, sondern vermehre vielmehr die Sicherheit ihrer La"spricht schließlich die Hoffnung aus, daß mau nicht zugeben werde, daß etwas diesem Friedenstracäl ^Heiliges werde verhandelt werden. Man läßt den III Bünden durch ciuen Ausschuß antworte"/^französische Bündniß möchte doch durch die Friedenscapitulativn verletzt sein, besonders des Paß"''