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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juni und Juli 1639.

schriftlich mitgethcilt worden ist. In dieser Mittheilung ist auch die Beschwerde wegen der Schani Z"Hüningen und des Zolls zu Breisach' enthalten. Ii. Der außerordentliche Gesandte des KönigsSpanien, Don Diego Saavedra Fajardo, legt wegen Burgund ein Erinncrungsschreiben ein und h»hierauf einen Vortrag, worin es unter Anderm heißt, man habe die evangelischen Orte glauben machckwollen, als sollte die Freigrafschaft Burgund zu einein andern Zwecke als nur zu ihrer Dcfcnsion in ^mailändische Bündniß eingeschlossen worden sein. Des Königs einzige Meinung sei gewesen, Burgundeine Vormauer der Eidgenossenschaft zu versichern, er sei sogar bereit, bei ruhigern Zeiten überBündniß zwischen gedachter Provinz und den XIII Orten zu tractieren. Man läßt nun Donsowie dem Herrn Meliand durch Ausschüsse vorstellen, ob nicht wenigstens ein Waffenstillstand in Burg»"vermittelt werden könnte. Der französische Ambassador antwortet, daß er den Don Diego nicht als>"'Iliehen Ambassador betrachte und keinen Befehl habe, wegen Burgund allein über einen Waffenstillstandtractieren. Wenn aber ein von alleil beim Kriege interessierten Parteiendes andern Theils" bevollnuwtigter Abgesandte Vollmacht für Abschließung etiles Waffenstillstandes habe, so erstrecke sich seine Vollwa >so weit, daß er mit einem solchen unterhandeln könne. Der spanische Ambassador bemerkt, daß derjetzt weniger an thätliche Hülfe als auf Jnterposition für Burgund denke. Es werden nochmalsschüsse ail die beiden Ambassadoren geschickt. Der französische bleibt bei seiner Ansicht, Saavedra dckgleichen, mit dem Beifügen, daß er auch des Depositilms halber nicht abgeneigt wäre. Es wird a» ^König, Cardinal Richelieu, Großcanzler Signier, Marquis Coislin, an Bvuthillier, Bouillon undwegen eines Waffenstillstandes für Burgund geschrieben. Statthalter Elmer von Glarus wird ulll ^Schreiben abgeordnet und demselben auch wegen der Beschwerden der Kallfleute, sowie wegen der Nestauswelche die abgedankten und die noch dienenden Obersten und Hauptleuten noch zu fordern habeil,ertheilt. Herr Meliand anerbietet sich zu möglichster Beförderung dieser Sache. Wegeil dieser ivich^Burgund betreffenden Angelegenheit wird auch an den Kaiser, den König von Spanien, den ^ard"^Infanten und den Herzog von Bayern geschrieben. Auch Lncern wird ersucht, dieser Sache halber ^wegen eines allgemeineil Waffenstillstandes ein Schreiben abgeheil zu lasseil. I. (S. u. DeutscheVogteien überh.) Ir. (S. u. Lauis.) I. Es wirdlandnlährsweise" berichtet, daß die Abgesandte»III Bünde mit einem solchen Tractat aus Spanien heimgekehrt seien, durch welchen unter ihnen ^Uneinigkeit und für das allgemeine Vaterland Gefahr entstehen könnte. Mail richtet deßhalb anetil freundliches Schreiben und kermahnt sie zu Friedeil und Einigkeit, in. Lucern eröffnet, ^Herren und Obern werde nachgeredet, daß sie in Verbindung mit dem Prälaten zu Muri einengemacht hätten, mit 300 Mann Brugg, Aarau und Lenzburg zu überfallen, was ein böser Bube inGefangenschaft ausgesagt haben solle. Wenn Bern lind die übrigen Orte deßhalb Argwohn gefaßt h» ^so möchten sie es offenbaren, damit Lucern seine Unschuld darthun könne. Es sei nie andersWesen, als jedem Ort alle eidgenössische Freundschaft zu erweisen. Bern erwidert, daß es wie a»Orte dergleichen Aussagen nie Glauben geschenkt habe, und daß es einer Entschuldigung gar nicht be ^hätte, i». Basel beklagt sich, daß dem eidgenössischen Brauche zuwider seineil Burgern Arreste anl^ ^und daß sie damit vor frcmde Gerichte gezogen werden. Es weist Brief und Siegel vor, daß »m» ^Scinigen vor kein anderes Gericht ziehen dürfe außer im Falle verweigerter Justiz. Es Wieden,w ^Protestation gegen alle Proceduren, welche gegen seinen Bürger Hans Peter Schürer unternommenseien. Diese Protestatio«! wird als eine billige angenommen und erkannt, daß künftig weder Basel,