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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Januar 1639. 1113

? ' »lau aber findet, daß darüber nicht wohl ein Beschluß ohne die andern dabei interessierten Orte;»l, ^^en könne, so wird beschlossen, diese Angelegenheit auf der nächsten Tagsatznng zu SolvthurnUnterdessen ersucht man Zürich, den Landvögten gute Wachsamkeit anzuempfehlen, nnd^uilferenz a>ls an dieselben in ähnlichem Sinne. I». Es wird die Erwartung aus-Herren nnd Obern werden die nach Solothurn abzuordnenden Gesandten dahin instruieren,v" ^"^^^en Ambassador und den Eidgenossen der andern Religion zu Gemüth geführt werde,^ katholischen Orte entschlossen seien, des Vaterlandes Conservation wohl wahrzunehmen, undgleich hoffen, daß dieselben darauf bedacht sein werden, jeden Durchpaß durch die Eidgenossenschaft^ ^ Zugleich auch zu wissen begehren, ob man sich auf die frühern Abschiede und auf dasi»^/^1hrvchene verlassen könne. Ferner möchte man den Ambassador ersuchen, dein Ungemach, demGewalt widersetzen müßte, zeitlich vorzubeugen. Den Eidgenossen der andern Religionfreundlich insinuiert werden, es könnte am besten dem zu befürchtenden Ungemach dadurch be-daß man dcil Fürkauf und die Abführung der Victualien nicht gestatte. Uebrigcus wird.^. ^'fchlossen, sich in guter Bereitschaft zu halten und einander bei drohender Gefahr treulich, anf-Zlbh' Üblich, tapfer und mannlich mit Gut nnd Blut beizustehen. «. Johann Erhard Schenk von Castcl,^ Bischofs von Basel, eröffnet den Gesandteil Folgendes: 1) Trotz dem vom Herzog von^ ^'u französischen Ambassador gegebenen Worte dringe der Cvmmissarius Daler auf die Abliefe-^fchbflichen Gefälle im Erguel llild Müilsterthal. 2) Der Bischof habe so viel nicht erhalten^bsvl^' vierten Theil der Zehnten aus den drei Vogteien Zwingen, Pfeffingen und Birseck

3) Der Bischof müsse besorgen, daß das noch einzig ihm übrige Schlößlein und DörfleingllciHj^ Weilnarischeil ilicht nilangefochteil bleibe trotz der darin befindlichen lebendigeil Salva-

TtP fkeben katholischen Orte. 4) Der Bischof bitte, die Gesandten möchten dahin wirkeil, daß sein^ dcili^ ileileil Eiilquartierllilgeil im Erguel und Münsterthal verschollt werde, sondern daß auch

^chvf tz ^^kichen Soldateil abgcfiihrt »verdeil lind Alles in den alteil Stand gesetzt werde. 5) Der^ französische Commandant zli St. Ursiz den Unterthaueu daselbst zugcmlithct

^Itet ^ Frailkreich auf elvig einen Eid zu schwören- Er bitte um Abhülfe. Es wird gut cr-^^Isad^ uächstcn Tagsatzllng zu Solothnril sich alles Ernstes dieser Sache anzlinehmen und beimNachdruck nameiitlich auf die Restitution der bischöflichen Lande zu dringen. Und^ Bericht nachgefolgt ist. daß der Commissarius Jmmeli ül Folge eines Befehls von Herzoge^ ^Me im Ergilel und Aiünsterthal fordere, wird obiger Beschluß bestätigt und für noth-^geh^^^et, einstweilen an den Herzog von Weimar und an den Ambassador nachdrückliche Schreibeil^ Vigier, Secretär lind Dolmetscher des Kölligs von Frailkreich, eröffnet, daß der^ Gesandteil künftigen Sonntag in Solothnril erwarte und hoffe, dieselben werdenmit einembegehrten Aufbruch von 6000 Mann verseheil sein. Dieß wird rsksosnäum> jedoch solle man nicht vergesseil, die Bedenkenfür den allgemeinen Stand" dem Ambassador^^"stellen. «. Es ivird ein Schreiben des Prälaten von Einsiedel«! verlesen. Die Gesandten^^ken ab und erklären, sie Hütten sich nicht versehen, daß sie nochmals mit dieser Sache behelligt^>i Reiben bei dein von ihren höchsten Gewalten gefaßten Beschlüsse und sprechen vie Hoffnung aus,^ ^k)whz bei seinem Rechte schirmen und den Prälaten zur Ruhe weisen. Die Gesandten, ohne"P nehmen das Schreiben in den Abschied. Svlothurns Gesandter ist instruiert, zu erklären, daß

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