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Octvber 1638.
Jakob Andermatt, Seckelmeister. Freichurg. Jakob Vumann, Seckelmeister. Solothurn.Wagner, AltMath.
Diese Confereiiz ist wegen der Drangsale zusammenberufen worden, von welchen das BisthuwHeiingesucht war. it. Abgeordnete des Bischofs schildern die traurige Lage, in welcher der Bischoffinde, berichten, daß weimarische Commissarien in der Herrschaft Erguel und Münsterthal die bisckM^Gefälle an sich ziehen, obgleich Erguel in der Eidgenossenschaft begriffen und das Münsterthal Bern ^Burgrecht zugethan sei. Zwar habe der Ambassador eine Verinittlungsconferenz veranlassen wollen,Bischof aber habe erhebliche Bedenken dagegen, so daß er davon abstrahiere. Ferner sei das Do»w^so heruntergebracht worden, daß es nicht mehr im Stande sei, seine Capläne zu Freiburg zu erhalten, ^daß der Gottesdienst eingestellt werden müsse. Ueberdieß wisse der Bischof nicht, wessen er sich wegt"^Schlosses Birseck zu versehen habe, ob er künftigen Winter von der Einquartierung befreit werde« ^Abgeordneten rufen die Hülfe der Gesandten an. Sie bezeichnen als das zweckmäßigste Mittest, wennFreiburg und Solothurn, welche beide mit Piel verbündet seien, eine lebendige Salvagnardia in derthanen Kosten aufgestellt würde, und wünschen zu wissen, ob man bei dein letztes Jahr gefaßten Enttzstdas Schloß Virseck ans 'allen Nothfall in Schutz und Schirm zu nehmen, zu bleiben gedenke. ^stellung einer solchen Salvagnardia wird in der That für das passendste Mittel gehalten, namentlich ^auch noch Bern zur Theilnahme veranlaßt wird. Da aber Freiburgs Instruction nicht so weitsolothurnische Gesandte in Beziehung auf sein Ort und auch auf Bern Bedenken äußert, so derglei^sich dahin, daß der Bischof durch eine Gesandtschaft oder ein Schreiben die drei Städte dazu vcrww ^oder wenigstens sie dafür stimmen sollte, daß es durch die Stadt Biel, unter deren Panner Erguelfindet, geschehe. Sollte Bern Ausflüchte suchen, so sollten die beiden andern Städte sich dadurch ^wendig machen lassen. In Beziehung auf das Schloß Birseck wird geantwortet, dasselbe sei nicht vc'>^Art, daß es ihm einen sichern Wohnort darbiete; die dareingelegte Salvagnardia werde mau ^bleiben lassen. Schließlich erklären sich die Gesandten jederzeit zur Cooperation bereit, kl». Es wä ^Schreiben verlesen, das Herr d'Acoste, Abgesandter der Freigrafschaft Burgund, unlängst inHänden der XIII Orte in Betreff der Neutralität Burgunds hinterlassen hat. Die Gesandten ^^,^1Ansicht, daß man jetzt im Hinblick auf das Verfahren von 1572 und 1580 fest zusammenhalten l>»ddefinitiven Entschluß fassen sollte, den die Sicherheit der Eidgenossenschaft erheische. Weil auf den ^eine Tagsatzung nach Baden allsgeschrieben ist, auf welcher dieser Gegenstand behandelt werdeil st'' ^möchte» die Obrigkeiten ihre Gesandten mit einer durchgreifenden Instruction versehen, v. Casatisich im Namen seines Königs über die fliegenden Fähnlein aus den Orten, welche bei dessen Feinds ^und dessen Erblande in Flandern verheeren; er fordert gebührende Reparation und „Handhalmng ^die Uebertreter." Zweitens macht er auf die Folgen aufmerksam, wenn Burgund die Neutralität ws. ^schafft werde; drittens auf das frevelhafte Benehmen der Feinde des katholischen Namens, welche ^gehen, ihre Lebensinittel aus der Grafschaft Baden und den Freien Aemtcrn zu bezieheil, was der Erbelzuwiderlaufe, und sogar mit dem Gedanken umgehen, von Neuem den Paß durch die eidgenösstsch^zu nehmen. Die Gesandten antworten dem Ambassador, daß ihm darüber in Baden die Autwort dc^ ^werde mitgetheilt werden. Uebrigens wird für nothwendig erachtet, Anordnung zu treffen, daßAbschiedeil und Verabredungen bleibe, damit man Verweisen der Arr ujcht ausgesetzt sei unddeter Fürst sich zu beklagen habe, während man erwartet, daß auch diese Fürsten den Orten gege'w