März 1638. 1075
Gunter Sachen der Grafschaft oder Stadt Baden nicht ein Schimpf begegne, wodurch die Eidgenossenschaft"ruhe versetzt, auch die Wasserfnhren und freien Connnercien gesperrt werden könnten, v. Was den. u )paß von allerlei Waaren für die eine oder andere kriegführende Partei betrifft, so ist jeder Zeit zwischen^ufmannswaaren, welche dem freien Commercium angehören und den Waffen und der Kriegsmunition^ "ierschchd zu machen. Wenn man meinen sollte, daß dich neben der Erbeinignng nicht bestehen könne,uian andrerseits die eingegangene Neutralität, auch das französische Bündniß dem entgegen halten,daß Oesterreich den Krieg nicht allein führe. Wegen dieses Unterschiedes sollten die evangelischenFrei ^ übrigen über eine gemeinsame Erklärung vergleichen, t. Des kaiserlichen Abgesandten,
ob Schwarzenberg, scharfes Schreiben an die XIII Orte wird verlesen. Alan will gewärtigen,
soll ^ ^tholischeil Orte dasselbe besonders oder mit den andern Orten beantworten wollen. Jedenfallsdie ^sondere Verantwortung der Stadt Basel der Antwort einverleibt und selbige, auch wenn esde» ^stscheil Orte nicht geschehen lassen wollten, von den evangelischen Orten oder von Basel allein anund nicht an den von Schwarzenberg gesandt werden. A. Basel begehrt Rath wegen derfolgten Satisfaction für die 115 Pferde, welche Manicamp, französischer Commandant zu Colmar,deh Burger und Angehörigen abgenommen hat. Es wird dem französischen Ambassador geschrieben,
de» ^ unht erfolgender Satisfaction die Sache höhern Ortes anbringeil müßte. I». Basel bringtd^„^u zwischen Hans Peter Schürer daselbst und Jakob Füllistvrf von Freiburg zur Sprache und legtMemorial ein. Zürich wird deßhalb an Freiburg schreiben; die Erörterung der Sache soll bis auf^.Zusammenkunft in Baden eingestellt sein, inzwischen der zu Beru auf des Füllistorf „Schuldeil" gelegte^u Kraft bleiben. I. Die Gesandten werden zu Hause berichten, was auf Anhalten Schaffhausens" ^ubernator zu Lyon oder dessen Sohn wegen etiler von den eidgenössischeil Kaufleuten daselbst bc-^er,/ Gurken Geldanleihe von Zürich aus soll geschrieben werdeil. It. (S. u. Baden.) I. Herzogbebe» ? - Sachseil hat durch seinen Leibtrompeter ein Schreibeil (dat. Brüggen den 13. März) über-gibt- ^ Allzeige, daß er jemand an diese Versanimlung abordnen werde, lim mit den Abge-be», Sachen, daran ihren Herren und Obern selbst gelegen sein müsse, zu confericren. Da aber^"iil ^^^u ist, so wird der Trompeter mit einem verschlossenen Necepisse und der Entschuldigung,ggcd- ^ länger aufhalten könile, wieder abgefertigt. Zürichs Gesaildte werden dessengscu-i^ ^as die Gesandteil Schaffhausens im Namen ihrer Herren und Obern wegen des Münz-borgcbracht haben.
. Man sehr anch im Abschnitte Herrschaftsangelegcnhcitein
^adcn. Ic. Art. 01. Kriegssachen.
KÄG.
Cvitferenz der V katholischen Orte.
Lucern. 2«. und 27. März.
StaatSarchit» Niiccrn. Mich. Nu anno i0Z8. Bd.XXVIIl. coi.SZ.
^uceril. Jost Bircher, Ritter, Schultheiß und Stadthauptmann; Llldtvig Schumacher, Alt-lind Venner; Heinrich Fleckenstein, Ritter, Statthalter und Pannerherr; Kaspar Nazenhofer,