1048 August 1637,
Basel von diesen Beschwerden zn befreien und genannte Insolenzen ernstlich zu beseitigen. Basel habebeiden Theilen den Zutritt in leidlicher Anzahl gestattet, ebenso ihnen allerlei Bedürfnisse, besonders ^und andere Bictnalien in bescheidenein Maße zu taufen erlaubt, was man jetzt nicht ändern könne-einen für die Stadt und die nächste Umgegend gefährlichen Durchpaß, wie einen solchen früher die ^und kaiserliche Armee genommen habe, zu vermeiden, habe man die Birs an einem entlegenem Ort ^brücken lassen. Uebrigens könnten Reiter und Kriegsvolk auch ohne Brücke gar wohl passieren. Daßkeine Schiffe von und nach Basel fahren sollen, möchte man als der Erbeinigung zuwider fallenAlan habe mich Anstalt getroffen, daß die Soldaten zu keinem andern Thor, als wo sie heremgek^^seien, hinausgelassen würden. — Von dein Feldzeugmeister von Neinach ist hierauf, nachdem die Geff» ^bereits abgereist sind, ein Antwortschreiben eingelangt. «I. Die Gesandten werden die IhrigenKenntniß setzen, wie der Geueralfeldzeugmeister die Schifffahrt auf dem Rhein untersagt hat, undBaslern mit einem Kaufmannsschiff im Werth von vielen hundert Thalern, welches von Straßbmg ^Basel fahren wvllte, bei der Schanze zn Kleinhüningen begegnet ist, wie es zuerst mit allen ^"we"senkt und dann der Ziest der Waarcn in Unordnung ausgeladen worden ist. «. Basel wird ersuchtihm ferner Berichte zukommen oder Beschwerliches begegnen sollte, den übrigen Orten sofort Älttth^davon zu machen. Weil es bei seinem offenen Gebiet nicht wohl im Stand ist, einen Durchmarsch^die Waldstädte oder von da abwärts zn hindern, so stellt es den übrigen Orten anHeim, auf Nicktet ^zu sein, wie dem künftig zu begegnen sein möchte. Zugleich auerbietet es sich, das Seiuige jeder ^contribuieren und bittet angelegentlich um getreues Aufsehen. Diese Erklärung wird in den -genommen, t. Generallieutenant de Hallier langt unmittelbar vor der Abreise der Gesandten an u»d ^um die Bewilligung nach, außer den 300 Stück Frucht lind Mehl noch mehr nach Basel führen ^die Armee verbacken zu lassen. Die hierauf ertheilte Antwort werden die Gesandten mündlich 'richten wissen.
8S7.
Conferonz von Uli, Schwyz und Nidwaldon.
An der Treib. t«37, IN. Angnst.
Lnndcsarchiv Nidwaldc».
^ .,s, Ta"
Gesandte: Uri. Johann Heinrich Zum Brunnen, Ritter, Landammann; Johann Jcu-wNitter, Alt-Landammann; Kaspar Romanus Troger, Ritter, Alt-Landanlmann; Villaus " .ich
fürsprech. Schwyz. (Niemand.) Nidwalden. Kaspar Leu, Ritter, Alt-Landammann und Lew -mann; Bartholomäus Odermatt, Statthalter; Lambert Stultz, Landschreibcr. ^
<». (S. u. Bellenz n.) z». Den Haliptleuten der Besatzung zu Bellenz wird ein ^ Sckschreiben an den Marchese de Leganez tvegen ihrer ausstehenden Bezahlung bewilligt. «Z ^ ^
lenz w.) t. Da die Unrlihigen zli Gersau der Erkauntniß der vier Schirmvrte ,licht ilachkvmmc»^^^„!>-Kosten, zu deren Bezahlung die von der Gemeinde und die Urheber der Bcrfolgnng etlicherleute verfällt worden sind, nicht entrichten wollen, so wird den Gersauern ernstlich zugeschrieben, ^zahleil und sie auf eines jedei, Hab und Gut zu vertheilen, widrigenfalls die Schirmvrte ff ^
würden, Mittel zu ergreifen, welche ihnen nicht lieb sein würden. Ist Schwyz damit einvcrstan