August 1637. , 1047
^"dammann. Basel. Johann Rudolf. Wettstein, Oberstzunftmeister; Hans Rudolf Fäscb, Alt-öttnicijtet.-- Ulrich Schultheiß, Leonhard Wcnz, Bernhard Brand, Melchior Gugger, alle des Raths,»nk ü Mauriz Wagner, Statthalter. Schaffhausen. Johann Jakob Ziegler, Alt-Stadtschreibcr
übrigen Orte von dem, wie verlautete, bevorstehenden Herauszug der Weimarischen^ ' ^^ie von der ihm geinachten Zumuthnng, für diese Armee eine große Anzahl Brod zu backen, invoiiT gesetzt, Zürich hierauf in aller Eile diese Zusammenkunft ausgeschrieben, zu welcher der GesandteÜLassers mW Wetters halber erst den 4. Aug. angelangt ist. Eidgenössische Begrüßung. — Es^ erachtet, daß die jüngst zu Baden verabschiedete Gesandtschaft au Herzog Bernhard zur Zeitvorzüglich um beschwerliche Zumuthuugeu zu verhüten, zu welchen durch diese Gesandt-l>jz Ursache gegeben tverdeu möchte. I». Herr von Bretteville begehrt, daß mau ihm gestatte,
bi>ck^ Fviicht lcud Riehl, welche von Aarberg gebracht werden sollen, zu Basel, wo nicht ver-
^ ^ für etliche Tage einstellen zu lassen. Man bewilligt schließlich die Durchfuhr dieser Qnan-
!>e Riehl, aber bittet, Basel mit dem Verbacken zu verschonen. — Den 2. laugt von Herrn
^ Generallieuteuant über die königlich französische Armee, welcher denselben Abend zu BlozheimStunden von Basel angekommen ist, ein Schreiben au diese Stadl, worin er seine Verwun-dl,^.,^^Ich'icht, daß das Gesuch des Herrn de Bretteville auf Schwierigkeiten gestoßen sei. Mau läßt^ Gigvt und Wallier, die tun die Autwort sollieitiereu, ^ mündlich anzeigen, weil die 300
vud Riehl bereits in der Stadt seien und nirgend anderswo verbacken werden könnten, soKönig und dem Gencrallieutenant zu Ehren, auch damit nicht die baslerischen Dörfer und»l>cx Riangel an Brod entgelten müßten, genannte Quantität zu verbacken bewilligen, zugleich
Zehr^ ^ Habels Basel mit fernem Zumnthlingen zu verschoiw». Den Sollicitanten wird a>si ihr Be-lltet wieder ein Schreiben an Herrn de Hallier ertheilt. Jntviefern derselbe es übel ausgc-^>Z niait noch überdies; Gesandte in sein Quartier geschickt habe, soll den Obrigkeiten mündlichCvmmissäre der vvrderösterreichischen Negierung überreichen ein Creditiv des General-»llcj^ '^^ers von Neiirach und lassen sich vernehmen, die am Rhein erstellten Vertheidigungswerke seien>h», ^ »othwendige Landesrettnng berechne.t. Weil der Feind nunmehr im Land sei, so möchte mani>» ch,^^ noch irgend eine andere Unterstützung gewähren. Durch die Verlegung der Birsbrücke^ ^ außerhalb der Defension von Seite der Stadt liege, werde dem Feind ein Uebcr-^ ^^aer nröchte man bei diesem Stand der Dinge köine Schiffe mit oder ohne Güter weder^ Stadt passieren lassen und mirtheilen, was Herzog Bernhard auf das insinnierte Äb-^ Antwort ertheilt habe, -und mit dem Herrn von Reinach vertrauliche Eorrespon-^'injzli derselbe versichere, die Eidgenossenschaft und Basel nach Ankunft der auf dem Marsche^ ^^Uichen Armee nicht im Geringsten beleidigen zu lassen. Basel möchte auch unter den Thoren^tc; ^ ^'Usgan hin scharfe Aufsicht halten und keilten Verdächtigen durchlassen. — Daraus wird geant-^>-'de den mehrmaligen Erklärinigen gemäß die Erbeinigung unverbrüchlich halten. WennSchanzeit a>n Rhein sollten Basel keine Ungelegenheit verursachen, so müsse erwidert^ Greitzach Fremde und Einheimische, welche den Rhein Hinabsahren, von den Soldatenniüssen rai.zionieren lassen, und daß sie bisweilen sogar mit Schüssen empfangen werden.^ ^ von der bei Kleinhüningen gemachten Schanze ans der freie Paß gehindert. Man bitte,