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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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1004
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1004 September 1636.

Zürich schriftlich verantwortet haben, so wird nothwendig erachtet, daß der Münzmeister mit ihnentiert werde. Damit ist aber der Schaden noch nicht ersetzt nnd die Frage nicht gelöst, wer solchen 'abzutragen schuldig sei, da die Obrigkeit den Stempel dazu gegeben hat und verpflichtet ist, einen flw^^Wardein aufzustellen. - Die Gesandtschaft von Uri bemerkt, ihre Obrigkeit habe den Münzmeister nach ^ ^gestellt, und es sei daselbst verabschiedet worden, daß er gestraft werden solle. Sie habe sich dieses Anz»'nicht versehen und wolle denselben ihrer Obrigkeit heimbringen, t. Junker Christoph Studer von St. ^ ^berichtet, Gubernator und Superintendant cls zusticw zu Lyon Hütte, um die Stadt in VertheidignnM»zu setzen und 1200 Mann zu erhalten, auf Bürger und Einwohner eine Steuer gelegt, die monatlichKronen betrage, und au welche die sanctgallischcn und eidgenössischen Kaufleute auch contribuiere» I" ^Auf gemachte Vorstellungen habe der Stadtherr geantwortet, daß er sie, falls sie sich nicht in wenigfür die Bezahlung erklären würden, zwingen werde. Im Namen sämmtlicher Kauflente bitte er daher ^eine Verwendung beim Gubernator, weil dergleichen wider die Allianz und das Bündniß, besondersArt. 21 sei. Es wird der Gubernator schriftlich ersticht, die eidgenössischen Kauflente mit dcrgle^-^ungewohnten Zumnthungen zu verschonen. K. Die Gesandten Zürichs begehreit, daß in deman den König neben den vier Regimentern in Frankreich auch des in den Bünden stehenden Meldung ^ ^werde, weil dasselbe auch den Sold für viele Monate zu fordern habe, worüber die Officiere anihreObu^geschrieben Hütten. Die fünf katholischen Orte und Freiburg finden diese Einverleibung bedenklich, ^ ,dermalige Zusammenkunft allein wegen der vier Regimenter in Frankreich stattfinde; in ein best"' ^Schreiben wollen sie gerne einwilligen. Zürich findet dieß für unthunlich und will die Weigerung ^ -Abschied gesetzt wissen. Das Schreiben soll im Namen der XIII Orte ausgestellt werden, weil 6 ^und Appenzell, obgleich abwesend, durch Schreibe» an Zürich auch darein gewilligt haben.

Verhandlungen der VII katholischen Orte. ^

I». Uri stellt den Antrag, man möchte dem Hauptmann Steiger, der als Agent an dieAmbrosius Foruerius gewählt worden ist und bei letzter Jahrrechnung von etlichen Orten seine ^nicht erhalten hat, seine Besoldung ans dein Zolle durch den Landschreibcr von Beroldingcn bezahle» ^ ^da er den königlichen Stipendiaten und den mailündischen Alumnen guten Beistand geleistet habc> ^Antrag wird in den Abschied genominen. i. (S. u. Bellenz zc.) Ic. In der sieben katholische» ^Namen soll der Herzog von Savoyen schriftlich um Bezahlung der Ausstünde angegangen werden-^ ^Gesandten von Luccrn, Uri, Schwyz und Untcrwalden werden ersucht, auf ihrer Heimreise Z" ' Pdarüber mit des Herzogs Ambassador zu reden. I. Es wird berichtet, daß der nun schon langeVogt zu Delsberg ohne Erlegung der geforderten 1500 Doublonen nicht werde auf freienwerden, und daß Jntercessionsschreiben an den Ambassador oder den Comte de la Suze nichts ^werden. Man beschließt, mit dem Ambassador reden zu lassen, daß er dochzu Ehren nndHerren und Obern in dergleichen Angelegenheiten seine Jnterposition und Einschlüg fürohin besser in ^nehmen wolle."

Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftsangelegenheitenBogtei Bellenz :c. i. Art. sst).

I»t aus dem Lucernerexcmplar.