April 1636. 983
^>atthalter; Heinrich Püntiner, erwählter Landvogt nach Lauis. Schwyz. Johann Sebastian Abhberg,^>da>nmann; Diethclm üschorno, Statthalter, tsti dtvalden. Kaspar Leu, Ritter, Landammann; Arnold^tultz, des Raths.
k. (S. n. Bellenz zc.) «. Die Hanptleute zn Bellenz fragen um Rath, wie sie sich zu verhaltenlaben, wenn die Besatzung zu Bellcnz unversehens beurlaubt werden sollte. Es werden mehrere Vorschläge^"acht; pg die Gesandten keinen ausdrücklichen Befehl haben, wird die Sache den Obrigkeiten^hcim gestellt, welche ihren Entschluß den Hanptleutcn beförderlichst mitthcilen sollen. Um ferner die aus-senden Zahlungen zn erhalten, findet man kein besseres Mittel, als ein ernst gehaltenes Schreiben an den^ubernator zu Mailand zn schicken »nd ihm darin zu erkennen zn geben, daß die Hanptlente nicht allein für^ Vergangene zufrieden gestellt, sondern auch mit der gebührenden „Anticipada" verschen werden sollen.^ svll auch den Hanptlente» mitgctheilt und ihnen dabei angedeutet werden, daß sie die von der BesatzungSchaden sofort zurückberufen und die Zahl effcctiv halten sollen, «k—K. (S. n. Bellenz :c.)
Man schc anch im Abschnitte Hcv>'schas>zanzclcgc»bci!cn:
Mci Bcllcnz Zt. », k, a-«. Alt. kM-SU!.
Cvnfercnz der Städte Zürich und Schaffhausen.
Rcstcnbach. 21. April (11. a. K.).
Staatsarchiv Zürich, (»est. XII. 147. toi IS.
. gesandte: Zürich. Salomen Hirzel, Seckelmcister; .Hans Heinrich Wascr, Stadtschreibcr. Schaff-ellen. Hans Martin Forer, Bürgermeister; Georg Ott, des Raths.
^. Durch den Landgrafen von Stühlingen ist Zürich im Vertrauen mitgetheilt worden, wie es mit der^,^'g Hvhentwicl dermalen beschaffen sei, daß nämlich der Herzog von Württemberg, ans seinem Landein solchen Verhältnissen sei, daß er, wenn Zürich und Schaffhansen als nächstinteressicrte Orte^' Unterhaltung der Garnison nicht die Hand böten, genöthigt sein würde die Festung einem Mächtiger»h^'^üeben. Der Landgras, hiefür bevollmächtigt, ersuche also die zwei Städte, entweder den so vortheil-^ ^tz kaussweisc aus Wicderlösung zu Händen zu nehmen oder eine Quantität Früchte, an denen es"nzig mangle, zu liefern. — Zürich hält es für bedenklich, sich der Festung anzunehmen; manleicht in die leidige Tragödie des deutschen Krieges hinein gezogen werden. Durch den im letztender Mische» den Kaiserlichen und den Württeinbergischen zu Schasfhausen gemachten Accord verpflichte sich^'"Mandant, die Festung allein dem Herzog von Württemberg zu erhalten und zu öffnen. Die Dar-l)cit/^-^" suchten dürfte wohl weniger gefahrbringend sein; wenn man aber einmal damit angefangenleicht bis zu des Herzogs Restitution damit fortfahren müssen. Nichts desto wenigert»» ^ lvenn Schasfhausen einverstanden sei, mit demselben eine Quantität Früchte zu Vcrproviantie-lliciu ^.^"Kcs auf eine gewisse Zeit hergeben; inzwischen 'verde man sehen, wie sich die Sachen im^stalten. — Die Gesandten Schasfhauscns erklären, sie seien nur ack austionäum instruiert; ihrectz>z^ ^ ^lte es für unthunlich, sich dieses Platzes anzunehmen. Wenn durch ein Darleihen von Früchtenfrjjh^ ^cheheu s^tc, so seien sie der Ansicht, daß Zürich ein Mehreres thun müßte, weil Schaffhausen schonHerzog ein Namhaftes an Korn und Hafer geliehen habe, wofür es keine Bezahlung voraus-