976 Februar 1666.
zu unterstützen; den Hauptlcutcn dagegen wird zugesprochen, daß sie die ausbcdungeue Zahl ihrer Leute ^ständig inachen. «I. Da der Termin der ersten drei Monate für die Bezahlung der obrigkeitlichen ö'wrungen durch die Wechselherren zu Mailand bereits eingetreteil ist, wird Uri ersucht, den Landen»«^Trösch zu mahnen, nicht zu säumen, sondern dafür zu sorgen, daß man den Forderungeil der Orte g" .werde, und darüber schnell Bericht zu schicken. «. (S. u. Vellenz:c.) t. Da die Ofsicialc der derb»»^^Fürsten bei Auszahlung der Pensionen und andern Zahlungen einen starken Abzug nehmen, will "künftig zusammenhalten und erkläreil, daß man mehr nicht als ein Procent geben und das Geld »achsigem Ruf annehmen werde. Für die Bezahlung der Wirthe und Wachen will man sich gu»Z ^ ^Abzug machen lassen. K. Die drei Orte wollen bei Lucern dahin wirken, daß man die kleinen und ge""^Münzen taxiere, und daß das grobe Geld, wie es zu Uri gehe, angenommen und ausgegebenI». Dem Paunerherrn von Uri wird ein Fürschreiben an den Landvogt in Bollenz wegen einer l!» ^derung, die er an eineil Vontadina hat, zuerkannt, i. Der Gesandte von Obwaldcn stellt die Arag^^und wie man gegenüber Zürich wegen des Despccts, welchen Landammann Leu bei der letzten Gesandt! - ^in Zürich erfahren hat, sich beschwereil soll; zugleich, ob nicht mich von den Kriegskosten des /letzten" Auszugs Anregung gethan werdeil sollte, wobei auf Anlegung von Arresten hingedeutetDieser Antrag wird den Herren und Obern anheimgestellt; Arreste anzulegeil findet man nicht rat.'l^Da aber Zürich und Bern voraussichtlich die Sache Kesselrings wieder zur Sprache bringe» werde'Wkann, wie die Gesandten glauben, die Sache bis dahin aufgeschoben werden. Ii. Es wird für gut ^daß die Kriegsräthe sich beförderlichst zusammcnthun, um das scharfe Schreibeil, welches Zürichdie vier Orte wegen des Kesselringschen Urtheils erlassen hat, gebührend zu beantworten. I. Jedes der ^Orte wird auf nächste Zusammenkunft seine Gesandten wegen des ernsten Schreibeils von Lucern instr»» ^Ii». Es soll nicht vergessen werden dafür zu sorgen, daß die letzthin zu Lucern dekretierten Schrcib^^.die Landvögte im Thurgau, in Sargans, im Nheinthal, in Baden und den Freieil Aemtern bcförd^abgehen, dainit den von Einzelnen beabsichtigten Werbungeil vorgebeugt werde, i». (S. u. Belle»;
Man sehe auch in dcn Abschnitten Hcrrschasts- und Schirmortsan.zelczenheitcn:
Äoistci Bellen; zc. I», v,Art. 828—830.
RaPpcröwyl. ». Art. Ii.
771.
Confercuz vou Uri, Schwyz und Unterlvalden.
Brunnen. 1V3V, 12. Februar.
Landcsaritil» Sttdwaldc». ^
Gcsaildtc: Uri. Johann Peter von Noll, Ritter, Landammann; Johann Jakob Tanner,Landainmaiiil; Karl Emanuel von Roll, Zkitter, Alt-Laildamiilanil. Schwyz. Jvhaim Sebastian -Landammann; Michael Schorno, Seckelmeister; Jtal Neding, Paililerherr lmd des Raths. ilnterw^^,Wvlsgailg Stvcklnailn, Ritter, Laildammaun, von Obwaldcn; Johann Walthart Lussi, Alt -Land»"und Pannerherr, von Nidwalden. ..
«». (S. u. Rapperslvhl.) I». Wietvohl man dermalen bei den Streitigkeiten mit Zürich ^ ^daucrndcil Zollsteigerliilge>l zu Lucern ilicht tvohl zlir Sprache bringen kann, so wird die Sache doch ^