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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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960 November 1635.

erforderlich ist, wird cm Zürich, Bern, Basel und Schaffhausen, sowie an die Glarncr der neuen „geschriebeil, sie möchten ihre Gesandten auf die nächste allgemeine Tagsatzung mit Vollmacht versehen, ^dieser Span entweder gutlich vertragen oder rechtlich entschieden werden könne. «I. sOhne Glar"- ^Svlothurn.j In einem Schreiben an die Herren und Obern hat der Ambassador Casati ansGubernators zu Mailand den Durchpaß von 10,000 Mann zu Fuß und 2000 Reitern, welche zumdes Herzogthums Mailand aus Deutschland dahin marschiereil sollen, verlangt; dazu kommt nochpfehlungsschrciben des Kaisers, durch Anselm voll Fels überbracht. Wenn nun auch wegen Kürzenicht alle Obrigkeiten darüber eineil Entschluß habeil fassen können, so zweifeln die Gesandten doch 'daß diejenigen Orte, welche ihre Bewilligung noch nicht gegeben haben, in Betracht, daß dasMailand sich in offenbarer Gefahr befindet und das Ansuchen dem Bündnisse nicht zuwider läuft, ,,gemäß sich entschließen werden. Man versieht sich aber dabei, daß der König auch seinerseits die »WM ^durch seine Minister gegebenen Versprechen halten werde. < . Weil die Pässe neben der Freiheit ^schönste Kleinod des Standes sind", so ermahnt man sich gegenseitig, auf dieselben zu allen Zeiten eMsaines Auge zu haben und im Falle der Roth Alles an die Beschirmung derselben zu setzen.

Glarus, Solothurn und Appenzell.j Obgleich man wegen der Forderungen an den Herzog von Sn ^zu verschiedenen Malen mit dein Ambassador della Manta verhandelt hat, wird dennoch für "oth^^,erachtet, eine schriftliche Sollicitatiou dein Herzog zugehen zu lassen. U, I». (S. u. Freie Aemter.) ^der Span zu Gersau noch nicht völlig beigelegt ist und die Gersauer um eine nochmaligehalten, wird eine solche auf nächsten Donnerstag nach Gersau angesetzt, jc. lieber den Gcgenbunde-Iüin Wallis soll auf nächster katholischer Conferenz gesprocheil werden. I. sV Orte.j Auf dendoch dem je länger je mehr steigenden Preis der Gold- lind Silbersorten, sowie auch der großenim Viehkauf möchte gesteuert werden, vergleicht man sich dahin, daß, weil aus plötzlicher Aendcruußtcilder Schaden entstehen könnte, jedes Ort vorläufig einen Warnungsruf ergehen lasseil solle, iu ^ ^anzudeuten wäre, daß innerhalb einer gewissen Zeit jede Sorte auf ihren alten Preis wieder werdewerden. In Beziehung auf den Viehkauf wird »lau, weil darin in den verschiedenen Orten keineeinstimmnng stattfindet, vor Allem den gemeinen Nutzen im Auge haben.

Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelcgcnhcitcii!

Llindliogtei Freie Aemter. I». Art. 72. 73. Polizeiliches.

Vier cmictbirg. Vogtcicu iilicrh. 1>». Art. öö. Scmitcitswcscn.

LlUiiwogtci LlllMl 'lls. ?». Art. 107. Handel und Verkehr.

Zu !>. Dem Abschiede ist die „Resolution der VII katholischen Orte, dem Herrn Anselwcrtheilt den 8. November 163S" beigelegt. In demselben findet sich auch die Antwort aufOrte in Beziehung auf die Erwählung des Bischofs von Chur von Anselm gestelltes Ansuchen« ^wird von der Hand gewiesen.

T'SS.

Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.

Brunnen. 1635, 13. November.

LandcSarchio Schwhz.

Gesandte: U r i. Johann Peter von Noll, Landammann; Johann Heinrich Zum Brunns