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October 1635.
d. 15. Juni) die Erklärung entnommen, daß dieselben zu einer Vermittlung zwischen dem Kaiser,und Frankreich erbötig seien. Zu Vezcigung seines friedfertigen-Gemüthes wolle er diese Interpol'^annehmen und bewilligen, daß das Vcltlin den sieben katholischen Orten bis zu völligen: Berglens ^interessierten Kronen in Sequester verbleibe, insofern die katholische Religion allein darin erhalten, ^Kriegsvolk beiderseits abgeführt werde und die Kaiser und Reich vermöge der Verträge gebührenden n ^vorbehalten bleiben. Der Kaiser beabsichtige gar nicht, den Rechten der Eidgenossen und ihrer Berblingzu nahe zu treten, sondern vielmehr die Ungelegcnheiten, welche der Krieg mit sich bringe, von d"'llabzuwenden und Alles, was den Verträgen gemäß sei, treulich zu halten. — Man läßt dein Ka>P ^Wohlwollen verdanken, verspricht die Erbeinigung treu zu halten und nimmt die gethane Propostt^ ^rolorsnclnm. Dem französischen Ambassador und den III Bünden wird schriftlich von dem KettttdUlsgeben, was in der Propositivn begehrt wird, und Beide werden zugleich ersucht, beförderlichwie der König und die III Bünde darüber denken, und wie in Betreff der Angelegenheiten desein Vergleich zu Stande gebracht werden könnte. 8». Weil in dem kaiserlichen Credentialschrcib^ " .Anderm gesagt wird, daß der Kaiser gnädigst „befehle und begehre", daß man seinen Abgesandtendergleichen Ausdrücke aber gegenüber der Eidgenossenschaft als einem freien Stande sonst nichtseien, so wird der Abgesandte ersucht, sich gebührenden Ortes dafür zu verwenden, daß man künstelt ^verschont werde. « Auf das Schreiben, welches Ferdinand III., König in Ungarn und Böhmen,des begehrten französischen Aufbruchs den 21. August an die XIII Orte erlassen hat, wird gcantww^ ^Obrigkeiten hätten den Aufbruch uach Inhalt der Bünde zu Schutz und Schirm der Krone ^
willigt. Man tvisse nichts davon, daß eidgenössisches Volk mit obrigkeitlichem Consens unter Herzoghard von Weimar oder sonst wider die Erbeinigung sich habe brauchen lassen. Die Orte seien entßv ^dieselbe jeder Zeit, wie bisher, treu zu halten.
Verhandlungen der katholischen Orte. ^
fVII katholische Orte.) «Z. Der kaiserliche Abgeordnete von Fels tritt, bevor er in der allge^ ^Versammlung seinen Vortrag hält, vor die Gesandten der sieben katholischen Orte und eröffnet,
Kaiser es gerne sehen würde, wenn die katholischen Orte, bis der Streit wegen des Veltlins völlig 'glichen sei, dasselbe in ckoposito behalten möchten. Der Antrag wird nicht von der Hand gcivit!^Anerbieten verdankt, die treue Beobachtung der Erbeinigung und der Verträge erklärt. Nebercielle in dein Vortrag enthaltene Punkte wird mau sich auf der Tagleistung zu Lucern am 6. ^erklären. «. Auf den Anzug von Freiburg wird dem Oberst Kaspar Fröwler zugeschrieben, daß ^seine Hauptleute bei hoher Strafe sich an keine andern Orte führen lassen dürfen, als mit dein ^liehen Inhalt der Bündnisse übereinstimmend sei. i'. Es wird eine Tagleistung auf den 6. Rove>»d^.^>Lucern anberaumt. Auf derselben sollen die Ansprachen an den Herzog von Savoyen und der Gllv" ^behandelt »verde», nachdem Schwhz und Glarus sich zuvor »verden zusammengethan haben, p'
Orte.) (S. u. Freie Aemter.) ö». Damit man um so eher des französischen AmbassadorsKönigs Meinung und Absicht kennen lerne, wird Solothurn ersucht, den Schultheiß von NollBauherr Wallier an den Ambassador abzuordnen und bei demselben sich zu erkundigen.
Man schc auch im Abschnitte Hcrrschaftsangclcgeubeitcu lLlindtwgtci Freie Aemter. k'. Alt. 71. Polizeiliches.
«I I» aus dem Luccrncrereuiplar.