^18 Februar 1635.
». Auf das Schreibe», welches au Luccru abgegangen war uud die Beschwerden wegen der Nc»ct»^enthielt, welche Luceru in Betreff der Zölle eingeführt hatte, war au Schwhz eine Antwort eingelangt.Veranlassung zu dieser Conferenz wurde. Da Luce.rn diese Neuerung nicht aufzugeben scheint und dieersucht, wenn sie weitere Bedenken hätten, ihm dieselben zu eröffnen, so wird am zweckmäßigsten crach^Lucern zu einer Conferenz auf den 8. März nach Gersan einzuladen und es zu ersuchen, seine Gesa»^'"mit allen Gewahrsamen zu versehen. Sollte Luccru sich zur Aufhebung dieser neuen Auflagen nichtstehen, so könnte darüber geredet werden, ob nicht etwa zu Küßnacht ein Markt zu errichtenI». „Was dann deren von Weggis halber beigebracht, daß dicselbigcn nicht ein (in?) weniger Freiheit ^die von Gersau sein sollen, wird man solchem mit Gelegenheit gebührlich uachgedenken." e.
Bellcuz :c.) «I. Jeder Gesandte wird seinen Herren und Obern davon Kenntuiß zu geben wissen, daßdenen von Zug wegen des Verlaufs des Kesselringschen Processes und des ergangenen Urthcils unbcß^und ungereimte Reden gehen. Bei nächster Zusammenkunft soll man sich „eine gesammte Nepalsverschaffen."
Man schc auch im Abschnitte Hcnschastzaiigclczcnhcitm:
Vogtei Bellen; ic. e. Art. 77S.
Conferenz der evangelischen Städte und Orte.
Attvau» 183 27» und 28» Mebrnkv (17. u. 18. a. K.)
Staatsarchiv Zürich. ttoZt.Xll. lik.eoI.2SZ.
Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Wirz, Seckelineistcr; Hans Heinrich Müller, Bauherr. Ber"'Franz Ludwig von Erlach, Freiherr zu Spiez, Schultheiß; Niklaus Dachselbofer, Scckelmeister.
Heinrich Trümpi, Statthalter. Basel. Johann Rudolf Weitstem, Zcughcrr und des Raths. Sch^Hausen. Hans Wilhelm Ziegler; Eberhard Jmthurn, Stadthauptmann, beide des Raths. Appc»^/Johann Zellwcger, Landesbaumeistcr und des Raths. St. Gallen. Niklaus Zollikofer, des Raths.Niklaus Heiuricher, Bürgermeister.
Veranlassung zu dieser Conferenz waren die der Eidgenossenschaft drohenden Gefahren. ». ^flirchtet unter Anderm, daß die Kaiserlichen, wenn es ihnen im Reich nach ihrem Willen gelinge»sich unterstehen möchten, ihr böses Vorhaben wider die Eidgenossenschaft, besonders aber gegen dietischen Orte auszuführen. Man theilt sich vertraulich die Berichte mit, die dem einen'und ander»?,zugekommen sind. Obgleich man dieselben für nicht sehr zuverlässig hält, so glaubt man dech,keineswegs außer Acht lassen und so viel als möglich bei der angenommenen Neutralität bleiben Z»--- Jedes Ort soll seine Mannschaft, besonders die zum ersten Auszug verordnete, mit den erforderst^Geldmitteln, mit Munition und anderm Nothwendigcn also bereit halten, daß ans den ersten Mah»n^ ^Bedrängten unverzüglich nach Inhalt der Bünde und der Abschiede Hülfe geleistet werde»— Zürich und Bern erklären sich gegenüber Basel und Schaffhausen, die dermalen der größte»am nächsten allsgesetzt sind, auf deren Ansuchen in gleicher Weise, wie dieß auch früher geschehen ist, i»Hoffnung, daß die übrigen Orte, wenn Zürich lind Bern ihr Mögliches in Betreff des Zuzugs >»'?. ^Wachsamkeit thun, auch nicht weniger thun werden. Weil man bei solcher Lage der Dinge auch >»»e'