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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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898
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898 September 1634.

Landesausschüsse zu Schwyz ausgerichtet haben. Außerdem wird der Antrag gestellt, daß wegen der Kc>!^ringschen Angelegenheit eine gemeineidgenössische Tagleistung aller Orte und der Zugewandten äugest^alsdann von Zürich lind Bern gegen die vier Orte eine öffentliche Klage geführt und die übrigen Orte b"den Blinden zu deren Beistand gemahnt werden sollten. Herr von Mollondin, Secretür und Dolmetschtdes französischen Ambassadvrs, übergibt ein Schreiben desselben, des Inhalts, er habe lange Zeit versusdas Ungewitter von diesen Landen abzuwenden, nehme aber mit Bedauern wahr, daß durch fremde Acit^die gute Wirkung der scinigen verhindert werde, daß die große Hartnäckigkeit und der böse Wille derSpanien verbündeten Orte den Krieg vielleicht in die Eidgenossenschaft ziehen werden. Die Kaiserlichen s^"bei ihnen in solchen Credit gekommen, daß sie schwerlich mehr von ihnen sich trennen werden; eraber nicht aufhören zu wachen, damit die Eidgenossenschaft vor Unruhe und Jammer bewahrt we^Seinen: Könige habe er von der Grausamkeit und Strenge Nachricht gegeben, welche an der Person ^Kesselring von denjenigen, die seine Ankläger und Nichter zugleich seien, verübt würden. Die evangelisch^Orte möchten von ihrer bisherigen Moderation nicht ablassen, obgleich sie große Ursache hätten, sichdiejenigen zu beklagen, welche sich zur Billigkeit nicht verstehen wollten. Er vermuthe, daß sie sich auf ^Annäherung und den glücklichen Progreß des Königs von Ungarn vertrösten, hoffe aber, daß diesesnicht lange dauern werde. Die Nachbarschaft der Armee von Lothringen, welche der König zur U»^stützung der an dem Rhein befindlichen marschieren lasse, gebe gegenüber den Kaiserlichen ein nicht gw"^Gegengewicht ab, und der Schrecken, den diese Armee verursache, werde den Credit der spanischen vermißUeberdieß leiste der König mit 6606 Mann zu Fuß seinen Verbündeten Hülfe, um ihre neue Armee dn"'"zu stärken. Daraus möge man erkennen, daß der König für seine Freunde nicht müßig bleibe, sonder» d"Unterdrückung der öffentlichen Freiheit nach Kräften zu hindern begehre. Man läßt dein Ambassador st""Freundlichkeit verdanken mit der Bitte, dieses Geschäft und den ganzen evangelischen Stand sichempfohlen zu halten. 2) Der Bericht von dem, was die thurgauischcn Abgesandten in Schwyz ausger^"'haben, langt von Zürich ein und wird verlesen.^*)Damit es bei den katholischen Orten nicht das Äns^''gewinne, als wolle man das Project von Baden aufgebe,:, welches Zürich und Bern ihres Theilsnoinmen haben, vergleicht man sich nach weitläufiger Besprechung über zwei Anmahnungsschreibe"""Lucern und Solothurn. Ueberdieß soll von Zürich in seinem und Berns Namen ein ernstliches Sclsi^^,an jedes der fünf unparteiischen Orte ausgefertigt und dieselben ermahnt werden, die vier katholische"^den Bünden gemäß dahin zu weisen, daß sie um ihre verübten Jmproceduren den 'zwei Städten nunmehr dedargeschlagcne eidgenössische Recht zugestehen. Inzwischen wird Zürich anheimgestellt, den Verwand"'"Kcsselrings in Betreff der Tractation und der Fürbitte bei den vierörtischcn Kriegsräthm je nach ^der Sachen und nach seinem Gutdünken zu rathen, welche alsdann für sich selbst zu handeln wissen werden, ^in der Hoffnung, es werde, weil diese Angelegenheit unter gegenwärtigen Zeitumständen nicht weite" '"bringen sei, den: Kesselring weder mit fernerer Marter noch an: Leben zugesetzt werden. I». Haupt'""'"'Eberhard Jmthurn von Schaffhausen erscheint in: Auftrag seiner Herren und Obern und berichtet, i" ^für Gefahren Schaffhausen durch die Annäherung der kaiserlichen und der spanischen Armee allerhand e>"gekommenen Warnungen und Drohungen nach sich befinde, wie die zu Buch bereits mit Mord undheimgesucht worden seien, weßhalb nicht allein gutes eidgenössisches Aufsehen nothwendig sei, sonder"eine tröstliche Erklärung, wie man ihnen im Roth fall mit wirklicher Hülfe zuziehen wolle. Mau versi^Jmthurn, daß jedes Ort, zumal die zunächst gelegenen, sich in solcher Verfassung halten werden, da"