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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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851
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Mai 1634,

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^ ihm unverletzt bleibe. Er habe Befehl, ihre Orte, wenn sie sich dazu bequemen wollten, „in besterbacht zu halten" und aufs äußerste sich ihrer anzunehmen sowohl in ihren Streitigkeiten mit den Eid-^osseu der andern Religion wegen des gefangenen Kesselring, als bei andern Vorfällen; sie möchten ver-^)crt sein, daß der König seine eigene Person und sein ganzes Königreich für sie einsetzen werde. Sollten^ sich jedoch nicht dazu bequemen, so habe er keinen Befehl, sich der Sache Kesselrings noch anderer^i)cn anzunehmen. Die Folge davon werde sein, daß die Evangelischeu ein offenes Bündniß mit denVvedischen und deren Adhärenten schließen würden, und daß die Krone Frankreich und Spanien inKrieg mit einander gerathen. Der Ambassadvr weist auf die guten Dienste hin, welche der König^ gesammten Eidgenossenschaft und deren Bundesgenossen erwiesen, wie er den Bischof von Basel auf der^Mischeu Orte Begehren in seine Protection genommen, wie er den Herzog von Nohan nach Blindengeschickt habe, damit er bei den Protestanten mehr Eingang finde und dadurch für die Katholischen mehrkönne. Da er aber benachrichtigt wordeil sei, daß dessen Persönlichkeit den Katholischen nicht zu-habe er ihn: den Befehl abgenommen. Der größte Thcil des Geldes liege noch in den Bünden beisammen;die Katholischen sich dort gebrauchen lassen wollten, so würde der König am liebsten dasselbe auf siesenden. — Die Gesandten erklären darauf, ihre Instruction gehe nicht so weit, daß sie eine Antwortkönnten, weil diese Punkte vor die „höchsten Gwälte" gebracht werden müßteil ; sie wollen sie ihren^ und Obern referieren und sprecheil die Hoffnung ans, daß bei nächster Gelegenheit wo möglich eine"»bliche Antwort erfolgen werde. I». Die Gesandten beschweren sich, daß einige Zeit her die PässeAmtlich durch Auf- und Abführen von Kriegsvolk nach den Bündeil ohne vorhergegangene BegrüßungObrigkeiten mißbraucht worden seien. Der Ambassador erklärt, daß er es billig finde, daß künftig,. "» Man deil Paß brauchen wolle, die Herren und Obern vorher darum begrüßt werden, und zwar so,ihnen angezeigt werde, wie groß die Zahl des Kricgsvolks sei, auf was für eine Weise, auf welche' ^ohiil und zu was für einem Zwecke der Durchzug stattfinden werde.

«8«.

Confercnz der IV evangelischen Städte.

Aarau. 1K34, t.Mai (21. April a.K.).

Staatsarchiv Zürich. (Io8t. XII. US. toi. S7.

y ^sandte: Zürich. Salomon Hirzel, Hans Heinrich Wirz, beide Seckclmeister. Bern. Franzvon Erlach, Herr zu Spiez, Schultheiß; Johann Frischherz, Venner und des Raths. Basel.Rudolf Fäsch, Oberstzuuftmeister; Leonhard Wentz, des geheimen Raths. Schasfhau sen. Hans' )elm Ziegler, des Raths.

Veranlassung zu dieser Conferenz ist das, was jüngst zu Solothurn bei der Begrüßung des fran-^"'bcsisadvrs durch die Gesandten von Zürich, Basel und Schaffhausen verhandelt worden ist,Ta^ abschlägige Antwort, welche Schwyz ans die Einladung zu der nach Baden ausgeschriebenenk-iii ^""3 gegeben hat. Man findet, daß diese Weigerung abermals ein gefährlicher von den übrigen^»fte^" gutgeheißener Aufschub der Verhandlung über Kesselring und der daran Hangenden Ge-^ »linder hat es befremdet, daß der Ambassador sich diesen Aufschub auch hat gefallen

' ""d als dawider geredet wordeil, gedroht hat, daß sein Köllig sich dem Urheber einiger Ungelegen-

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