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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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April 1634.

sticrna vergleiche. Zürich läßt es einfach bei dieser Deduction bewenden. Bern, gleichfalls bei seiuüjüngsten Resolution beharrend, wünscht, daß mandie Verständnis;" nicht ganz ausschlage, souderu zu ^sicherung der evangelischen eidgenössischen Stände und der reformierten Religion sich für eine vertraust^Correspondenz ausspreche, daß man aber nach Ausfertigung der Antwort mit dem Andern nicht ebensondern inzwischen abwarte, wie die Sachen in Deutschland sich gestalten. Basel und Schaffhausen laP"sich dahin vernehmen, daß ihrer Ansicht nach dies; dermalen nicht rathsam, nicht nothwendig, auch sehr 'st'fährlich und unverantwortlich sei, weil dadurch leicht der Krieg ins Land gezogen und Alles, was man ha ''der Gefahr ausgesetzt werden könnte. Nützlicher, anständiger und verantwortlicher sei es, einfach bei ^angenommenen Neutralität zu verbleiben; mehr könne neben den eidgenössischen Bünden und der Erbc»"gung gar nicht bestehen. Sie haben keinen andern Befehl, als in einunvergriffliches" Schreiben ostAnhang der vorzuschlagenden Bedingungen einzuwilligen. Wollte man ein solches Bündniß oder einest ^Correspondenz annehmen, so wäre man dadurch einer baldigen Hülsleistnng im Fall der Roth doch uu>versichert; zudem habe man die eidgenössischen Freiheiten bisher ohne dieselbe aufrecht erhalten köiw"Vor Allem müsse man auf Gott sehen, die Eide halten und nicht Böses thun, d.h. den Eid nicht halten, ^dadurch Gutes zu Stande zu bringen. Die wahre evangelische Religion lasse sich durch den fleischst stArm nicht pflanzen, was man früher mit Schmerzen erfahren habe, und was durch die Excmpel der ruü'U''Fiirsten und durch andere nähere genugsam bezeugt werde. Die Partei, mit der man sich verbindensei dermalen so wohl nicht formiert und die Gegenpartei habe noch innner die besten Plätze Deutschste'in ihrer Gewalt. Von den Schwedischen werde, wie die tägliche Erfahrung lehre, nichts Anderes istst';als Vorrttthe an Geld, Munition, Proviant und Volk. Was ihnen die Zeit her mitgctheilt worden st'werde von denselben gar nicht hoch angeschlagen. Ihre Unordnungen, Jnsolentien, Frevel und ihr Muthwi egegen die eigenen Freunde seien so groß, daß ohne Zweifel ein großer Jammer daraus entstehen w>u'^wie man denn bisher nichts Anderes gesehen als das Verderben aller Conföderiertcn, deren so garnicht seien. Es seien noch große Herren und Stände in Deutschland, welche nicht mit ihnen halten;denn einabgelegener fremder Privatstand" sich andern, welche mehr Ursache wegen KriegsbesclMr' ^hätten, voranstellen sollte? Ihre Herren und Obern seien geneigt zu thun, was mit Fug und Chrr öschehen könne; jedoch möchte man alle Umstände reiflich erwägen, die beiden Stände durch eine Söndet'^nicht in Gefahr setzen Und darauf denken, wie man bei den Erklärungen, welche dein Ritter NasästApril 1632 ertheilt worden seien, verbleiben könne, in der zuversichtlichen Erwartung, daß die Schwebst^und ihre Conföderierten, wenn sie mit der Beschaffenheit dieser Lande genau bekannt wären, eine st ,Verbindung selbst nicht begehren würden. Was eine eidgenössische Trennung für Folgen hätte, würdebald von denjenigen erfahren, die schon lange darauf gelauert hätten. Hiezu wollten ihre Herre» ^Obern keine Veranlassung geben, wcßhalb man sie gebührenden Orts entschuldigen möchte.richtet unter Anderm, was Herr Straßberger, ein schwedischer Gesandter, der vor etlichen Tage" ^Italien nach Frankfurt durchgereist sei, deßwegcnfür bewegliche Erinnerungen" bei seinen HerreuObern gethan. Die Meinung Berns und der andern zwei Städte geht schließlich dahin, daß mau stsolle, wie die Schwedischen immer in gutem Willen zu erhalten seien,wie ihre Progresse inneben dem Convent von Frankfurt fortgehen werden", wie der König von Frankreich wegen des bei ^getödteten Herren de la Haie und sonst gesinnt sei, und wie man überhaupt am besten geschirmt u» ^sichert sein könne. Nach weitläufiger Besprechung vergleicht man sich endlich über ein Schreibeil a»