Februar und März 1634. 831
^tholisckM Gesandten bei: Der Landschrciber von Baden berichtet, daß der Bischof von Constanz
^ud der Coinmenthur von Lcuggern sich der Anlagen weigern. Man bestätigt aber den früher»Beschluß.
«7S.
Eonfereuz der evangelischen Städte und Orte während der gcmeineidgcnössischen
Tagscchung zuBaden. 1K34, im Februar und März.
Staatsarchiv Zürich. Kost. XII. 146. kol. 49.
5ur nothwendig erachtet, die allgemeine Tagleistung für die evangelischen Städte um einenbox ' ^"kicipieren, damit man sich des Einen und Andern halber unterreden und wo möglich in der Präpositionu>n Versammlung zusammentreffen könne. Bern hat auf Zürichs Ansuchen seine Gesandten noch
Die früher abgefertigt. Zuerst besprechen sich die Gesandten Zürichs und Berns allein,
liegt ^"^^lionen beider in Betreff Kilian Kesselrings, der zu Schwhz noch immer in VerHaftlast übereinstimmend befunden und lauten dahin: Wenn gleich Kesselring .zu unparteiischemi„ ^)cr gestellt wird, soll man nichtsdestoweniger einander helfen, die übrigen Neligionsbeschwerdcn^akvh Herrschaften und anderswo zu beseitigen. Bei diesem Anlaß erscheinen Hans
Und s ^ll'elring und sein Vetter, Gerichtschrcibcr Schcrb, vor den Gesandten von Zürich und Bern^unnu Rath, wie sich die Kcsselringschc Verwandtschaft gegenüber dem nochmaligen Begehren einer^on Seite derer zu Schwhz zu verhalten habe. Alan gibt ihnen keinen Rath, sondernn>an lke, weil ihres Bruders und Vetters Sache in gemeiner Versammlung vorgebracht werden soll unddie S dringen werde, daß man denselben nach Baden zu freiem unparteiischem Verhör bringe, umscheint ^ ^ führen, sich bis dahin zu gedulden. I». Vor den Gesandten Zürichs und Bernslstdg. Herr de la Picmente von Genf und hält wegen Einführung des französischen Salzes in die^ührt - ^ft einen mündlichen Vortrag. Weil dieses Geschäft die sämmtlichen eidgenössischen Orte be-^c>n ^fucht man denselben, die Ankunft und Resolution der übrigen Orte abzuwarten, v. Das vonden dvn Peblis aufgestellte Prvject „wegen einer gewissen Cvrrespondenz mit der Krone Schweden und
unh i., . ^'ken Fürsten und Ständen" wird bis zur Ankunft von Basel und Schaffhauscu zurückgelegt,den Gesandten Berns in Abschrift mitgethcilt. «I. In Betreff des zu Zürich cvucipiertcnTurner ^ befunden, daß selbiges so viel als möglich abgekürzt und neben Andcrm das Mülhauser undden ^ähäft darin nicht vergessen werden sollte, v. Zürich und Bern eröffnen, wegen der von^ichn? ^^lischen Orten bisher verübten Jmprocedurcn, deren gcwaltthätigcn Hochmuths und der Hint-gebührenden Nespccts ihnen gegenüber hätten sie mehr als genügende Ursache gehabt, diesedex auszuschlagen. Um aber den unparteiischen Orten zu zeigeu, wie sehr ihnen die Ruhe und
fehl ^ des Vaterlandes am Herzen liege, hätten sie dieselbe auch beschickt, doch mit dem deutlichen Be-^derc^N ^"lassung des Kesselring zu seiuein Verhör und die Abhülfe der übrigen Religions- undSierra ^werden nicht erhalten werden könne, sofort wieder heimzureitcn, da man sich nicht mehr alsosere,,. ^ ""d Plagen lassen wolle. Basel und Schaffhauscu verdanke man ihre Bemühungen und die Con-Solothurn; sie möchten sich die Sache auch ferner angelegen sein lassen und sich aussprechen.