Januar 1634.
Vorständer" denselben beförderlich einen gemeinsamen Befehl zuschicken kann. Inzwischen soll Basel sei'""verburgerten Kirchendienern schreiben, sie möchten eine solche gemeinsame Antwort mit Geduld erwarbund ihre lieben Zuhörer auch damit vertrösten. Weil Basel den toggenburgischen Landfrieden nicht keM'l-soll ihm von Zürich aus beförderlich eine Abschrift desselben zugeschickt werden.
Zu ». Zürich und Bern schlössen Ende 1633 oder Anfangs 1634 eine Uebereinkunft zu gegenseitigHülfe und stellten einen Kricgsrath von je vier Mitgliedern auf. Der Eid der Kriegsräthe lautet cilst'„Demnach unsere gncdige Herren und Oberen beider löblichen Stetten Zürich und Bern zu Handthal""'''ihrer geist- und weltlichen Frygheiten, auch zu Schutz. Schirm und Bcfürderung deß gemeinen Wolsta"^Ihrer von Gott anbevolchner Landen und Lüthcn by jetzigen geschwinden Zhtcn und Louffcn für nutzl^und hochnothwendig angcsechcn umb desto mchrer Einigkeit und Verschwigenheit. auch schrägere der Saä'c"Verrichtung willen voü jedem Ort vier Geheime Kriegs- und Stants-Rcth uß iren Mittlen zeverordM"'und nun solcher hochwichtiger Bevelch nach deß Allmechtigen Gottes und unßerer Höchen Oberkeituff unß gefallen und auch hierauf wir von Hochgcmelt unseren bcidcrsyts gncdigcn Herren und
mit erforderlichem gnugsammcn Gwalt und Schirmbrieffcn verscchen worden- alß globen rmd sch»Wir gmeinlich und sonderlich beider Lvbl. Stetten Zürich und Bern Ehr und Nutz zu fürderen.Schaden zu wenden, in brüderlicher eidt- und religionsgnvßischcr Liebe und Verthrwvlichkeit mit einandc""zu handlen und zu leben; alles, was under unß berathschlaget lvirt, in höchster Geheim zu behalten, darvon "l"gesambte Bewilligung nützit jcmands zu offenbaren, auch nützit sonderlich ohne gemeines Vorwüßcn ""Gutheißen fürzenemmen, sonders dem, waß die mehre Stimm under unß zugeben, nachzukommen, j-> ^Mehr für die Einhelligkeit sclbsten zu achten und unsere Meinung, wo die getadlet wurde, nach bestem ^mögen zu schirmen und ze verthädigcn; kein Fridens- oder andere Tractatus sonderbar ohne gmcines ^Wüßen und Zuthun zu vcranlaßen oder unßcrc Herren und Oberen eintwcdcrer Statt ohne derAlitstimnmng zu dcrglychen zeverleitcn. sonders styff und vest by einanderen zu verharren, ja die eine"anderen ze handthaben und cinhelliglich all unßcr Thun und Lassen zu deß allgemeinen Wolstands ^derung zu richten. Alles ufrccht. ehrlich und ohne Geferd."
Als Kriegsräthe wurden gewählt, von Zürich-. Heinrich Bräm. Bürgermeister. Salomon Hirzel,mclstcr. Hans Heinrich Wirz und Kaspar Schmid, des Raths; ihnen wurde beigegeben: Oberst Georg S""von Pcblis; von Bern: (Nicht angegeben.)
Staatsarchiv Bern- Kriegs- und Defcnsionsanstalten. Tom. III.
««2.
Konferenz der katholischen Orte.
Lueern. 1634, lt. bis t4. Januar.
Staatsarchiv Luccr». Absch. So anno lest. Bd.xxiv. toi s
^ Gesandte: Lucer». Moriz An der Allmend, Schultheiß; Jost Bircher, Ritter, Alt-Schulthciß ^^tadthauptmann; Heinrich Fleckcnstein, Ritter, Pannerherr; Ludwig Schumacher, Scckclmeistcr.Johann Kaspar von Spiringen, genannt Arnold, Ritter, Landammann; Johann Kvnrad von Berold'»^'Netter, Alt-Landammann und Landshauptmann; Johann Heinrich Zum Brunnen Ritter Alt-Landa»'»'^S chw hz. Sebastian Abhberg, Landa.nman.i; Heinrich Reding, Ritter, Alt-Landainma.m i.nd Panncck^^ohann Kaspar Ccberg, Ritter, Alt-Statthalter und des Raths. Unterwaldcn. Johann JmM L->"