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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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807
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Decembcr 1636.

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sollen. Die Gesandten dieser beiden Städte, obgleich dießmal dafür ohne besondern Befehl, sagen dieß fürFall, daß weder die Gütigkeit noch das Recht verfangen sollte, im Namen ihrer Herren und Obern zu.Zugleich aber ersuchen sie die Gesandten Zürichs und Berns, bei ihren Herren und Obern dahin zu wirken,nicht durch allzuschnclle Exemtion ihrer gefaßten Resolutionen dem Vaterland Schaden bereitet werde,^ Anbetracht der höchst schädlichen Früchte, welche im Gefolge des Krieges seien. Die Gesandten vonstauch and Bern erwidern, ihre Herren und Obern seien nicht gesonnen, die Ausführung ihrer gefaßten Ne-utanan za überstürzen und ohne zwingende Ursachen zu Unruhe Anlaß zu geben; weil aber die kathv-ich Orte gegen die Bünde, Verträge und Abschiede die Zeit her vielfältig gehandelt und dieselbenAlchen hätten und des beharrlichen Vorhabens seien, ihre Neligionsvcrwandten und Unterthanen in den^ueuiea Herrschaften zu unterdrücken, auch weder Freundlichkeit noch Nechtbot bei ihnen Eingang finde,uothwendig zu einer im Worte Gottes und in dem Recht begründeten gewaltthätigen Oppositionscll/^^ äwlle aber inzwischen Lucerns Antwort abwarten. — Basel und Schaffhausen versprechen, die-lt ihrem Eintreffen den beiden Städten mitzutheilen, bitten aber bis dahin Geduld zu haben,und verliest das Schreiben, welches seine Herren und Obern wegen der gesperrten Zufuhr der Früchtevo» ^ Abforderung der. in ihrer Stadt liegenden schwedischen Gitter an den Markgrafen Wilhelmwest die vorderösterreichische Negierung zu Breisach haben abgehen lassen. — Man will einst-Erin" ^"urten bis eine Antwort eingetroffen ist. Inzwischen nimmt man das Schreiben zu künftigerAbschied mit dem Beifügen, Basel könne wegen allfälliger schädlicher Consegnenzen undAcjh" '^chcs Mülhausen auch widerfahren könnte, durchaus nicht zugeben, daß ihm die Zufuhr gesperrtrein- ^ beklagt sich, daß es hin und wieder bezüchtigt werde, als hätte es der kaiscrlich-öster-die y; " Besatzung zu Breisach so viel Früchte und Anderes zukommen lassen, daß die Schwedischen dadurchstg ^6Ming hätten aufgeben müssen. Damit geschehe ihm Unrecht, auch werde sich seine UnschuldVZa ^ ^'ausstellen. ^ suien zwar etliche Weidlinge der Pvmeranzenkrämer unter dem Schein, ihreA)Nc ^ Straßburg zu fcrgen, dahin gekommen; aus seiner Stadt habe aber kein einziges Schiffköm dm schwedischen Besatzungen und Commandanten zu Hüningen und Neuenbürg passiereniedee/^ dort Alles durchfahren müsse. Die Gesandten der übrigen Städte möchten sich Basels bei^vhl deßwegen annehmen. In Wahrheit seien keine Früchte von da nach Breisach geführt worden,burgundischc Kaufleute und Andere seit Aufhebung der Belagerung bei Baselg^slisü-'t, ivas man mit Fug nicht wohl habe hindern können. Was die Verproviantie->>ber - ^ panisch-kaiserlichen Armee betreffe, als dieselbe jüngst ohne Basels Einwilligung den Durchpaß^»crcst! ueben der Stadt vorbei genommen habe, so habe man allerdings aus Anhalten derdecken ^ tausend Brote gegen baare Bezahlung bewilligt, dadurch aber erreicht, daß die Dörfer undcz .^^Ichont blieben, denen mit Raub und Brand bereits gedroht worden sei. Basel hoffe, daß manBewandtnis; der Sachen keines große»; Fehlers werde bezüchtigen können. «R. Basel legt einc», ^0 welches sei>;e Mitbürger nnd Diener an; Worte Gottes in der Grafschaft Toggenburg^hlilf^ und Obern haben gelangen lassen, und berichtet, daß dieselben schon früher umsoll^^^ durin enthaltenen Neligionsbeschwerden angegangen worden seien. — Die Beschwerden^äand^-' zu Ziirich und Basel zur nvthwendigcn Deliberativn übergeben, deren Gutachten mit^ offeriert und selbige, wenn sie übereinstimmend sind, den vier Städten mitgethcilt werden, damit' 'u^)rere;n Trost der bedrängten evangelischen Toggenburger „und zn desto sicherer Handveste ihrer