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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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803
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Tccembcr 1633. 803

^ Zürich eröffnet, die Sachen mit den katholischen Orten stünden der Zeit „in miß-

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llip" ""gewissen Tcrminis" nnd es habe das Ansehen, daß dieser Streit (besonders da die evangelischen' erthane» im Thnrgau je länger je mehr bedrängt würden) ohne Unruhe nicht geschlichtet werden könne.

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^ e Herren nnd Obern seien zwar gesonnen, ihres Theils lieber alle Billigkeit und das Recht, das sie

"'»rals angeboten hätten, walten zu lassen nnd zu Weitläufigkeit keinen Anlaß zu geben; um aber nicht

Irschens übereilt zu werden, sei Zürich veranlaßt, sich in guter Bereitschaft zu halten und die dreiStädte um

eine Erklärung zu bitten, mit was für Hülfe sie ihm im Nothfall beispringen wollen. — Berns

atho-Vor-

Acl' . und Obern würden aber zum Tröste Zürichs und seiner Angehörigen von der evangelischen

dctttstl"" Thnrgau Alles, was in ihrem Vermögen sei, daransetzen, wie denn die Nnterthanen in den

lii^"^ «"'klären, daß, nachdem ihre Herren und Obern wider die unerträglichen Proceduren der katho-Eidgenossen protestiert und das Recht dargeschlagen hätten, dieselben gesonnen seien, falls der Vor-u»d^^ Rechtes oder andere gütliche Mittel keinen Eingang finden sollten, sich mit Gewalt zu widersetzen

Zürich Nothfall alle mögliche Hülfe zu leisten. Sie hätten zwar dcßwcgen keinen speciellen Be-'M, ihre H.

-kigion

ilri'^" wälschen Landen nebst etlichen Regimentern und dem bereits an den Grenzen liegenden

Wvolk in guter Bereitschaft gehalten würden. — Basel hofft, daß noch Mittel zu finden seien, wodurchAii >/-" ^^ütet werden könnteil. Wenn es aber nicht anders sein kann, so wird es Zürich nnd dessenZeit dasjenige leisten, wozu es durch die Bünde verpflichtet ist, und was sein Stand und Land, diez. . Gelegenheit wird erleiden mögen. — Schaffhausen will, wenn bei den katholischen Orteil wederivird Billigkeit verfangen, Zürich mit tröstlicher Hülfe beispriugcn, soweit sich die Möglichkeit erstreckenlci» - ."gleich es dermalen selbst in nicht geringer Gefahr steht, so hält es sich dazu wegen der ihm un-dei'k ^ ühuell geschickten und ihm sehr zu gute gekommenen Volkshilfc um so eher verpflichtet. — Zürichsend, I iwci Städten ihre Erklärungen. I. Weil die Gefahreil an den eidgenössischen Grenzen, be-^ klmgegend von Basel und der Stadt und Landschaft Schasfhausen, sich bisher nicht^äscl ^ izabeil, sondern wegen der "Nähe der kriegführenden Armeen eher zunehmen, so bitten^'^hclusen ferner lim getreues Aufsehen. Dieses wird ihnen von den übrigen zwei Städten

Verhandlungen von Zürich und Bern.

Zürich erkundigt sich bei den Gesandten Berns, ob sie Instruction^ ^ ""dem im Nothfall schickeil müßte, und der Pässe halber, welche hiezn nothwendig genommen

denO^"lch «"kundigt sich bei den Gesandten Berns, ob sie Instruction hätten in Betreff des Zuzugs,kistim "der ob man sich deßwegen an den Oberst von Erlach zu Castelen zu wenden habe. — Die

^>>str ^erns Zeigen an, daß besagter Oberst erst jüngster Tage wegen dieser Punkte mit hinreichender^geii versehen ivordeil sei; wenn man außer zu dem Obersteil von Peblis sich noch zu demselben Ver-nich V ' werde man bei ihm das Nothwendige erfahren; dieß lvlirde nicht fruchtlos sein, weil derselbe^"sioD^ gehabt habe, nach Zürich zu reite». I». Bern wünscht, weil die ausstehenden venetianischen- r" Herren und Obern von dem neuen Residenten bisher noch nicht bezahlt worden sind, daß^ Entrichtung derselben verwende, und gibt Zürich Vollmacht, deßwegen auch iu seinemdciß Herzog Ztl Venedig zu schreibeil. — Ziirich verspricht, sich dafür zu verwenden, und fügt bei,

i-ttl, ' ""t dem Residenten Nosso dcßlvegeil schon geredet habe, und daß unverzüglich noch weiter werdeweit werden.