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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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801
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Deccmber 1633,

^ den katholischen Orten zustehe und obliege, sich auch nach Hülfe umzusehen. Man ist der Hoffnung, daß"uf nächster katholischer Tagleistnng sich die Gelegenheit zeigen »verde, da Lucern schon Vorbereitungen dazu^ Nvthige noch abzureden. Inzwischen soll jede Obrigkeit »»achschlagen, auf welche Weise«ache ausgeführt werden könnte, v. Die Gesandte»» einiger Orte eröffnen, ihre Herren undseie,, der Ansicht, daß die schon lange her besprochene Gesandtschaft an den König von Frankreich^ Mebt »verde»» sollte, zumal da die Beweggrüude dazu sich von Tag zu Tag mehren und jetzt auf^ ^tMvssen der ander»» Religion keine Rücksicht mehr zu nehmen sei; man sieht aber ein, daß dermalen^ wag der Abreise noch nicht festgesetzt werden kann. Da noch mehrere Punkte vorhanden sind, welchewehr Muße bcrathen »verde»» niüssen, so wird Lucern ersucht, sobald die thurgauische Conferenzbildet sei,, ^ird, eine Zusaiu»ienkui»ft aller katholischen Orte und des Wallis auszuschreiben, auf welcher» die Angelegenheiten der katholischen Orte überhaupt bespreche»» und über den Ritt »»ach Frankreich sich^ci,»baren könne.

Gs»8.

Conferenz der IV evangelischen Städte.

Aarau. IK33, 3. bis 5. December (23. bis 25. November c». K.).

Staatsarchiv Zürich, (iost. XI». tib. t'o».404.

^csandtc» Zürich, Heinrich Brün», Burgermeister; Hans Heinrich Wirz, Seckelmeistcr. Bern.>>»e''i"^ ^chchherz, Venner; Hans Rudolf Dnbi, des Raths. Basel. Hans Rudolf Fäsch, Oberstzuuft-Nlidvlf Wettstein, Ze»»gherr und des Raths. Schaffhausen. Johann Jmthurn, Burger-Hans Wilhelm Ziegler, des Raths.

Nach Verlesung des Abschieds von Frauenfeld erzählen Zürichs und Berns Gesandte »veitläufig, wie diese>>»e"!^^ abgelaufen ist, wie die Sachen besonders in Betreff des zu Schwyz noch verhaftete»» Wacht-»vcü^ ^^an Kesselring stehe»», »md »vas für eine»» Eindruck auf ihre Herren und Obern diese Handlungs-ile/i katholischen Orte mache. — Basel und Schaffhausen kommen die Jmprocedurcn, welche mit^ "'6 vorgenonunen worden sind, sehr bedauerlich vor, nicht minder das Ausbleiben von Nri undzu ^aiifercnz z»l Frauenfeld. Sic sü»d bereit, mit ihre»» Eid- und Religivnsgenossen Alles

^ißtr"' was für des Vaterlandes Ruhe, Einigkeit und Wohlstand ersprießlich ist. II». Zu Beseitigung desVert^"^( das zwischen etlichen Orten sich erhoben hat, und zur Zurückführung einer recht eidgenössischenall /"^'^keit und Einigkeit, besonders aber zur Erörterung der Angelegenheit des Kesselring wird eineabrr'^"^ 3usammcnkunft der XIII Orte und der Zugewandten als das beste Mittel erachtet. Es »Verdender ^denken zur Sprache gebracht, voi» welchem Ort die Ausschreibung ausgehe» solle, und ob

^s. ^'ach wegen der Entfernung etlicher Orte noch vor der h. Weihnachtszeit möglich sei. Schließlich er-a»/»!'^ ^sandten von Basel und Schaffhausen ein freundliches Erinnerungsschreiben an Lucern, worinL»c ^ ^athwendigkeit einer allgemeinen Tagsatzuug der XIII Orte und der Zugewandten hingewiesen undstelle"' wird, die vier Orte zu bewegen, bis dahin jedes »vettere Verfahren gegen Kesselriug eiuzu-dc»ß " ^ Ausfertig»»ng dieses Abschieds la»»gt die Antwort Lucerns ai». In derselben bedauert es,z»vei Orte auf der thurgauische»» Couferenz nicht erschienen sind, will aber ihre Verantwortung

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