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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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November 1633.

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maur, Abgeordnete der vier Fähnlein im Thurgau, berichten, daß sie keineswegs Willens seien heimzu-ziehen, bis die meineidigen Rebellen nach Verdienen abgestraft seien und den Orten die aufgelaufenen Kosten er-stattet werden, und daß man bei dem zu Weggis gefaßten Beschluß bleibe. Man möchte von jedem Ortund von jedem der vier Fähnlein einen Gesandten abordnen, welche gütlich oder rechtlich über die SacheProccdicren sollen. Nicht alle katholischen Orte, namentlich nicht Untcrwalden und Zug, sind damit ein-verstanden. Die unparteiischen Orte werden ersucht, mit Trösch und Aufdcrmaur ernstlich zu reden.

GTT.

Konferenz der V katholischen Orte.

Brunnen. 1K33, 3. November.

Laiidcöiirchio Nidwaldc«.

Gesandte: Lucern. (Niemand.) Uri. Johann Kaspar von Spiringen, genannt Arnold, Landammann;^hann Heinrich Zum Brunnen, Ritter, Alt-Landammann; Sebastian Heinrich Drosch, Alt-Landammann.^chwyz. Sebastian Abhberg, Landammann; Heinrich Reding, Ritter, Alt-Landammann und Panncrherr;6vhann Kaspar Cebcrg, Ritter, Alt-Statthalter und des Raths. Unterwalden. Marquard Jmfeld, Alt-Mdanunann, von Obwalden; Johann Walthart Lussi, Landammann und Pannerherr; Johann Jakob^un Nidwalden. Zug. Konrad Brandenberg, Seckclmeister; Kaspar Blattmann, Beat JakobAnberg, alle des 'Raths.

Diese Zusammenkunft findet statt, um sich über die von den uninteressierten Orten vorgeschlageneu Mittel^ Wiederherstellung der Eintracht und über die Znrückbernsung der im obern Thurgau dermalen befind-Landsfähnlein zu berathen. i». Lueeru entschuldigt sein Ausbleiben damit, daß die Relation seinergewesenen Gesandten noch nicht erstattet worden sei. k. Was nun die zu Baden projeetierteneriinttlungsvorschläge betrifft, so sind die einen Gesandten der Ansicht, daß sie ganz nicht annehmbar^ P andere jedoch glauben, daß mau sie nicht geradezu verwerfen solle. Endlich vereinigt man sich dahin,^ Lucern zu schreiben, daß man dieselben nicht annehmlich finde und in ihrem Werth oder Unwerth ver-'w lasse, daß man aber den uninteressierten Orten zu besvnderm Nespect und auf ihr inständiges An-künftigen Montag die Fähnlein abziehen lassen werde, insofern Zürich sein Kriegsvolk an diesem Tagehcimberufe. Sofort wolle man sich auf die Reise in den Thurgau begeben, um gegen die Verbrecher.^^llvren und zu sententieren. Ju dem nach Lucern bestimmten Schreiben soll auch gegen den im^ L)ied von Bcwcn befindlichen, den Oberstwachtmeister Kesselring betreffenden Punkt protestiert werden,"^ste Lucern im 'Namen der katholischen Orte an den König von Frankreich schreiben, was durchschwedischen Einbruch verletzt worden sei, wie Zürich dazu Weg und Steg offengelassen habe, indem es^gen s^„ Versprechen den Paß zu Stein nicht verwahrt habe, in Folge dessen mehrere Gotteshäuser und^^kerthanen ruiniert worden seien; ferner möchte es beifügen, was Herzog von Rohan den katholischen^ unverschuldeter Weise auf den Hals habe laden wollen, wie sein an de la Beanme nach Baden er-lenes Schreiben leicht erkennen lasse. Endlich möchte es den König ersuchen, den dermaligen Ambassadvrkünftig katholische Ambassadvren zu schicken. «. Kesselring soll durch die Soldaten der^ Drte nach Schwyz gebracht und daselbst in guter Verwahrung gehalten werden. Sollte dem einen

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