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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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September 1633.

«44.

Gememeidgenösstsche Tagsatzung der XIII Orte.

Baden. 1333, 14. bis 29. September.

Staatsarchiv Zürich. (I<Z8t. XII. 1^5. t'ol. 313. Kantonsarchiv Solottiurn. Badische Abschiede. Bd. 67.

Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Holzhalb, Bürgermeister; Saloinvn Hirzel, Seckelmeister;Ludwig Schnceberger, Zeughcrr lind des Raths. Bern. Franz Ludwig von Erlach, Herr zu Sp>^'Schultheiß; Johann Frischhcrz, Venner und des Raths. Lucern. Jost Bircher, Schultheiß; HeiM'^Fleckenstcin, Ritter, Panncrherr und des Raths. Uri. Johann Heinrich Zum Brunnen, Ritter, ^Landammann; Sebastian Heinrich Trösch, Alt-Landammann. Schwyz. Heinrich Neding, Ritter, ^Landammann und Panncrherr; Johann Sebastian Abyberg, Alt-Landammann. Untcrwald en. Sebastio"Wirtz, Landammann und Pannerherr, von Obwalden; Kaspar Leu, Ritter, Alt-Laudammann, von ^

walden. Zug. Beat Zurlauben, Ammann; Kaspar Blattmann, des Raths. Glarus. Fridolin Tsch^'Statthalter; Sebastian Marti, Pannerherr und des Raths. Basel. Hans Rudolf Fäsch, Oberstzunftmeister'Hans Rudolf Wettstein, Zeugherr und des Raths. Frei bürg. Johann Daniel von Montcnach, Rie-des Raths. Solothurn. Hieronymus Wallier, Bauherr; Urs Von Arx, beide des Raths. Schal''Hausen. Johann ^mthnrn, Bürgermeister; Johann Jakob Ziegler, Stadtschreiber und des Ral^Appenzell. Jakob Wiser, Landammann und Pannerherr, von Jnncrrhoden; Johann Zcllweger, Land^baumeistcr und des Raths, von Außerrhvdcn.

Der plötzliche und unvorhergesehene Einbruch des schwedischen Fcldmarschalls Gustav Horn aufgenösftschcn Boden zu Belagerung der Stadt Constanz hat Zürich veranlaßt, diese Tagsatzung auszuschreibenEidgcnösstsche Begrüßung, z». Es werden folgende Schreiben verlesen: eines von Oberst König zu Li»d^'drei Schreiben des Feldmarschalls Horn an die den Thurgau regierenden Orte, an Zürich und auLandvvgt im Thurgau; ferner zwei Schreiben Zürichs an Luccrn und an den Feldmarschall Horn,gleichen die Aufforderungsschrciben an den Grafen zu Wolsegg und an die Stadt Constanz. Hieraufreicht Johann Melchior Locher, Stadtschreibcr zu Fraucnfeld, ein Credenzschreibcn des LandvogtesThurgau und berichtet, was für Jnsvlentien, Plünderungen und Anderes seit dein schwedischen Einfallzugetragen haben. Ferner wird anch ein Schreiben von Kilian Kesselring an besagten Landvogt verlegOberst König beschwert sich über Verletzung der Erbeinigung, welche man sich dadurch habe zu Sch"'^kommen lassen, daß man den Schweden gestatte, Constanz vom eidgenössischen Gebiete aus zu belagern,daß man den Feldmarschall Horn bei Stein habe den Rhein passieren lassen, wie auch Aehnliches bei AlMfelden geschehen sei. Sein Ansuchen geht dahin, die Eidgenossen möchten die Schweden entweder

gütliche Unterhandlung oder init Gewalt von der Belagerung der Stadt entfernen. Marschall

welcher erfahren hat, daß eine spanische Armee im Anzüge gegen den Bodensec begriffen sei, verlangtsein Kriegsvolk freien Durchpaß, damit er sich noch vor Ankunft des italienischen Heeres der Stadt Co»!^versichern könne. In dem Schreiben an Zürich stellt er die Nvthwendigkeit seines Unternehmens vorspricht die Hoffnung aus, man werde ihn daran nicht hindern. „Die Ratio und iwooLsitag belli hat .gcnöthigt, solchen Orths, (nämlich der Stadt Constanz) mich zu versichren, darbei ich dann unumbge»g''der Herren Territorium berühren und mich bis zu Ußgang meines Desseins in etwas ufhaltcn muß,muthend, weilen bei andren Völkheren dcrglichen sich osftmals zugetragen, daß ganze Armeen über ueut^