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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Octobcr 1632.

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König die Unruhen in seinem Reiche gestillt, habe er jetzt desto mehr Muße, den ausländischen Angelegen-heiten seine Aufmerksamkeit zu schenken. In Folge dessen werde es auch möglich sein, die Orte zufrieden zustellen, und zwar durch Vermittlung des ordentlichen Ambafsadors, welcher schon vor einiger Zeit ernannt,bisher aber wegen der vielfältigen Geschäfte, die der König in seinein Reich gehabt, noch aufgehalten wordensti. j>». Die Gesandten der Stadt Notweil übergeben ihr Credenzschrciben, hernach ein anderes Schreibenihrer Obrigkeit, worin um Jnterccssion bei dem König von Schweden und abermals um Hülfe wegen dessthwedischen Kricgsvolkes ersucht wird. Sodann theilen die Gesandten eine Prvposition des Herzogs vonWürttemberg mit, in welcher derselbe der Stadt Rotweil den Vorschlag macht, sie in seinen Schutz undschirm zu nehmen, desgleichen ein von dein schwedischen General-Feldmarschall Gustav Horn an sie ergan-genes Schreiben, in welchem derselbe die von Notweil ernstlich ermahnt, den Vorschlag anzunehmen. Bei°er Vcrathung darüber wird hervorgehoben, daß Notweil sich seit geraumer Zeit so benommen habe, als^üre es nicht mehr im eidgenössischen Bunde, indem es den eidgenössischen Trommelschlag nicht mehr gebrauche,bas eidgenössische Wappen an seinein Rathhaus beseitigt habe, auf etlichen ausgeschriebenen Tagleistungen nicht^schienen sei, auch nicht bei eidgenössischen Streitigkeiten an der Vermittlung Theil genommen, dagegen»bcr den Kaiserlichen contribuicrt und ihnen Durchzüge und Einquartierung ohne der Eidgenossen Rath und^vrwissen gestattet habe. Dessenungeachtet bewilligt mau, da sie den Bundbricf im Original und unverletztErlegen, nicht allein die begehrten Jntcrcessionalschreiben an den König von Schweden, den Herzog vonWürttemberg und den General-Feldmarschall Horn, sondern intercedicrt auch durch einen ansehnlichen Aus-^' für Notweil bei dem Herzog von Nohan, welcher den Gesandten dieser Stadt gleichfalls zwei Jnter-^Istvnsschreiben zustellt, eines an den König von Schweden, das andere an Do In (Zrauxss aux Ormss.

Begehren der Vvlkshülfe wird auch dicßmal nicht entsprochen, da die Gesandten ohne Instruction"sür siud. <«. Durch gedachten Allsschuß läßt man dem Herzog von Nohan seine geneigte Gesinnung und^rgfalt für die Erhaltung des eidgenössischen Standes angemessen verdankeil. «I. Alls geschehenes An-stehen übergibt der Herzog voll Rohan etliche Artikel, betreffend die Neutralität mit dem König vonSchweden, und schlägt vor, daß solche Nentralitätspunkte durch eine eidgenössische Gesandtschaft an den KönigWich ratificiert werdeil könnten. Man ist darüber nicht instruiert und nimmt die Sache in den Abschied;Plüschen lüßt man es bei dein früher an den König von Schweden ergangenen Schreiben bewenden.

Der Herzog von Rohan läßt die Gesandten der Stadt Notweil durch einen Edelmann seines Gefolges.^leiten, der sowohl bei dem Herzog von Württemberg als bei dein König von Schweden seine guten Of-anwenden soll. Nach dessen Rückkehr wird man den Bericht gewärtigen und sich dann weiter nach'vthdurft zu verhalten wisseil. t. Berit berichtet weitläufig, was sich jüngst in der Clus auf SvlothurnerWitt zugetragen hat, und was seine Herten und Obern deßhalb an Svlvthnrn geschrieben haben, nicht in/Meinung, daß hierin etwas erkannt werden solle, wogegen Bern protestieren müßte, sondern allein umW>l gründlichen Bericht über den Stand der Sache zu geben. Da von Solothurn noch keine bestimmtewert lind Erklärung erfolgt ist, so begehrt Bern von ihm nochmals eine kategorische Antwort, ob es die^stbarcii zum Recht stellen, gebührend abstrafen und für Alles Reparation und Restitution erstatten wolle,den Fall, daß dieß nicht geschehen sollte, ersucht Bern die übrigen Orte bei den Bünden um getreues"stehen und im Fall der Roth um wirkliche Hülfe lind Assistenz. Solothurn berichtet ebenfalls weitläufig»ich 6""^" Verlauf. Es Hütte von Herzen gewünscht, daß der leidige Vorfall nicht geschehen wäre,bittet deßhalb die Orte, sie möchten sich der Sache annehmen und auf Mittel bedacht sein, wie selbige

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