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März und April 1632.
58S.
Konferenz von Uri, Schwyz und Nidlvalden.
Lncern. 1332, ? März.
Lnndcsarchiu Siidwaldc». Pro>°r°» l>-r R-itl,-» und der Landl-uihe» !»d.9. kol, N2.
„Unsere Liebe Eidgenossen von Schwitz haben ein Tagleistung wegen des usstcndcn Bcllitzer gelts an demHus Meylant gen Luccrn den drien Orthen beschriben, welche Taglcistnng nunc Herren bcvolchcn zu bcsuochendurch Herrn Lantammann Caspar Löuwen und Herrn Lantanunann Lussy." — Der Abschied hat sich nicht vor-gefunden .
S8S.
Konferenz der IV evangelischen Städte.
Aarau. 1032, 13. bis 22. April (8. bis 12. April a. K.)
TIaatöarchiv Zürich. iUntt XII. Uli. lu> M.
Gesandte: Zürich. Heinrich Breun, Burgermeister; Salomon Hirzel, Seckelmeister. Bern. FranzL udwig von Erlach, Herr zu Spiez, Schultheiß; Johann Frischherz, Venner und des Raths. Basel. HansRudolf Wettstein, Zeugherr und des Raths; Hans Rudolf Burckhardt, der Rechte Doctor, Stadtschreiber.Schaffhausen. Rochus Goßweilcr, Bürgermeister; Hans Jmthnrn/Seckelmeister.
!»,. Der französische Gesandtschaftssecrctär und Dolmetscher, Herr von Mollondin, erscheint im Auftragdes Herzogs von Rohan. Nach Uebergabe seines Creditivs läßt er das Schreiben, welches der Herzog anden Erzherzog Leopold zu schicken gedenkt, verlesen, um die Ansicht der evangelischen Städte darüber zu ver-nehmen. Zugleich zeigt Herr von Mollondin an, daß er Befehl habe, nach Mülhausen zu gehen und dieMülhauser zu versichern, daß ihre Sache dem König von dem Herzog bestens empfohlen werde, sowieauch daß der König die bnndcsgenössische Geneigtheit habe, für ihre Erhaltung zu sorgen. Alan läßt denHerzog bitten, gedachtes Schreiben dem Erzherzog durch einen Boten mit dem Begehren einer Antwort alsbaldzuzuschicken. Mit der Absendung des Zusatzes nach Mülhausen will man noch zuwarten, bis die Antwort inBetreff des Durchpasses cingekommen ist. Den Mülhausen! wird dieses alles, sowie daß sie auf guter Hut seinsollen, geschrieben. In Bezug darauf, was früher wegen Mülhausen in Berathnng gezogen worden ist, ob maunämlich die Stadt unter französische oder schwedische Protection stellen solle, findet man, daß die französische Pro-tection wegen der Religion, die schwedische wegen des Hauses Oesterreich, von welchem Mülhausen rings umgebenist, gefährlich sei. Für den Fall, daß die Stadt sich in die Protection der evangelischen Städte begeben,wozu sie sich vielleicht bewegen ließe, und einen Hauptmann oder Präsidenten annehmen würde, wird besorgt,daß die schweren Kosten nicht vermindert, sondern noch gesteigert werden möchten durch die Unterhaltung desHauptmanns und durch Leistung dessen, was zur Vertheidignng der Stadt erforderlich wird, abgesehen da-von, daß der Hauptmann sich mit der nicht jeder Zeit gleichgestnnten Bürgerschaft vielleicht nicht immer wohlvertragen könnte. Die Sache wird deßhalb einstweilen eingestellt, bis man sieht, wie die Reichs- und schwe-dischen Verhältnisse sich endlich gestalten. I». (S. u. Uznach und Gaster.) v. Man vernimmt, daß Freiburgund Svlothurn den gemachten Abschieden zuwider mit dem Münzen schlechter Sorten immer fortfahren,woraus nothwendig die Steigerung des Preises der groben Sorten und ein abermaliger gemeiner Land-