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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Februar 1632.

Nidwaldcn 772, Jrrthum vorbehalten. I». Laudammann Trösch, welcher sieben Monate lang zu Mailandwegen Unterhandlungen über obige Ansprachen mit Gonzales di Cordova sich aufgehalten hat, kommt umBezahlung seiner gehabten Auslagen und um eine angemessene Verehrung ein. Seine Bemühung wird ihmverdankt und eine Belohnung für angemessen erachtet. Da aber die Gesandten ohne Instruction sind undNidwalden bemerkt, daß man dieselbe im Verhältnis zum Betrag der Ansprachen auf die Orte verthcilenmöchte, weil Uri und Schwyz wegen des spanischen Durchzugs mehr als Nidwalden anzusprechen haben, sowird die Sache in den Abschied genommen. «. (S. u. Bellenz zc.) «1. Ansprachen von dein Zusatz von Bellenzvon 1625 und 1626. Uri hat zu fordern 12607 Ducatonen, 126 Soldi, 4 Denan; Schwyz 12776. 132'/»,Nidwaldcn 12675. 45'/».

Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftsangelcgcnheitcniVogtci Bcllcnz :c. v. Art. 637.

577.

Gememeidgenvsstsche Tagsatzung der XIII Orte.

Baden. 1«32, ». bis 14. Februar.

Staatsarchiv Zürich, «est. XII. IIS. M. I. Staatsarchiv Luccr». Absch. <Iv anno 1SZ2. XXII. kol. 21Kantonöarchiv Tolotfturn. Badisch- Abs» B-. M.

Gesandte: Zürich. Salomon Hirzel, Hans Heinrich Wirz, beide Seckclmeister. Bern. Johann Frisch-herz. Hans Rudolf von Willading, beide Venner und des Raths. Lu cern. Mvriz An der Allmend, Schultheißund Stadtfähnrich; Heinrich Fleckenstein, Ritter, Pannerherr und des Raths. Uri. Karl Emanucl von Roll,Ritter, Landammann und Pannerherr; Johann Konrad von Beroldingen, Ritter, Alt-Landammann undLandshauptmann. Schwyz. Heinrich Neding, Ritter, Alt-Landammann und Pannerherr; Johann KasparCeberg, Ritter, Alt-Statthalter und des Raths. Unt erwalden. Wolfgang Stockmann, Ritter, Landammann,von Obwaldcn; Kaspar Leu, Ritter, Alt-Landammann, von Nidwalden. Zug. Beat Zurlauben, KasparBlattmann, beide des Raths. Glarus. Rudolf Tschudi, Landammann; Fridolin Tschudi, Statthalter.Basel. Hans Rudolf Fäsch, Oberstzunftmeister; Rudolf Wettstein, Zeugherr und des Raths. Frciburg.Johann Daniel von Montenach, Ritter, des Raths. Solothurn. Victor Hafner, Stadtschreibcr und desRaths. Schaffhausen. Johann Jmthurn, Seckelmcister; Georg Ott, Zeugherr und des Raths. Appenzell.Jakob Wiser, Landammann, von Jnncrrhoden; Jost Heinzenberger, Landammann, von Außerrhoden.

Eidgenössische Begrüßung, i». 1) Erzherzog Leopold von Oesterreich schreibt, die Orte möchten dieewige Erbcinigung genau halten und sich nicht durch Einflüsterungen davon abbringen lassen. Der Kaiserund das ganze Haus Oesterreich seien gewillt, wie bisher Alles zu thun, damit die Erbeinigung zu jederZeit aufrecht erhalten werde. Wenn bei den dermaligen Kriegslänfcn und plötzlichen Invasionen die öster-reichischen Lande angefallen und ohne Veranlassung bedrängt werden sollten, so möchten die Orte kraft derErbeinigung auf geschehenes Begehren Hülfe und Beistand leisten; der Erzherzog wünsche darüber eineAntwort zu erhalten. 2) Es wird ein Schreiben der Stadt Constanz, den österreichischen Zusatz nach Con-stanz und Zell betreffend, verlesen. 3) Hierauf hält der Gesandte des Erzherzogs, Herr Isaak Volmar, derRechte Doctor und vorderösterreichischcr Canzler, einen Vortrag, dessen Inhalt in dem Schreiben des Erz-herzogs begriffen ist, worauf er sich auch bezieht. 4) Es wird ein kaiserliches Schreiben (dat. den 6. Januar)verlesen, in welchem die Orte gewarnt werden, sich nicht in neue der Erbeinigung zuwider laufende Büud-