März und April 1630.
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hätten. Doch sei denen von Lucern vom Ambassador de Leon eine Pension versprochen worden, wenn sie inden Aufbruch einwilligen wollten.
557.
Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.
Brunnen. 1K3V, IS. März.
zz<i»dcSaril»i»> Schwvj.
Gesandte: Uri. Sebastian Heinrich Trösel), Landammann; Johann Heinrich Zum Brunnen, Ritter,Alt-Landammann. Schwhz. Heinrich Neding, Ritter, Landammann; Gilg Frischherz, Alt-Landainmannund Landshauptmann; Sebastian Abhberg,. Alt-Landainmann; Johann Gilg Aufdermaur, Statthalter;Aiartin Von Oeüw, des Raths. Nidwalden. Johann Zelgcr, Alt-Landammann und Landshauptmann;Thomas Zelgcr.
Dos Verhandelte findet sich im Abschnitte Herrschaftsangclegcnhciten.
Bogtei Bellenz n. »v. Art. S58-562.
558.
Conferenz der IV evangelischen Städte nebst Mülhausen.
Aaran. 1«3ft, 12. April (2. April a. K.).
Staatsarchiv Ziirlch. (I°8t. XII. INI. toi. 227.
Gesandte: Zürich. Salomvn Hirzel, Hans Heinrich Wirz, beide des Raths und Seckelmeister. Bern.Franz Ludwig von Erlach, Herr zu Spiez, Schultheiß; Glado Wchermanu, Zeugherr und des Raths. Basel.Hans Rudolf Fäsch, Zeugherr; Leonhard Lützelmann, beide des Raths. Schaffhausen. Rochus Goßweiler,Burgermeister; Georg Ott, Zeugherr und des Raths. Mülhausen. Kaspar Dollfuß, Bürgermeister; JakobHeinrich Petri, Stadtschrciber.
Die hinterlasseuen Söhne eines vor vielen Jahren ausgetretenen ungetrenen Burgers, Valentin undHans Fries, Burger und seßhaft zu Altkirch, haben gegen Mülhausen eine alte Ansprache wegen ihres mütter-lichen Gutes hervorgezogen und darüber ein kaiserliches Schreiben erlangt. Eine andere Beschwerde hatMülhausen wegen einer namhaften Forderung an den Grafen von Ortenburg. Um nun zu bcrathcn,wie diesem zweifachen Gesuch, hinter welchem, weil es auf gegenwärtige Läufe gespart worden ist, leicht einschlimmes Vorhaben stecken möchte, bei Zeiten vorgebaut und der zu besorgenden Nngelegcnheit begegnetwerden könnte, ist diese Conferenz angesetzt worden. Nach Anhörung des Berichtes der Abgesandten vonMülhausen erscheint im Namen der französischen Ambassadorcn der königliche Secretarius und Dollmetscher,Funker Jakob von Stüfis, Herr zu Mvlloudin, und eröffnet nach Ueberreichung eines Schreibens derselben,daß die Ambassadorcn auf empfangenen Bericht, wie es eigentlich mit den beiden Punkten beschaffen sei,die Sache gern zu einem befriedigenden Ausgang fiihren helfen wollen, zumal der König Mülhausen ebensv wenig als die übrigen Orte, wenn sie wider Recht und Billigkeit angefochten werden sollten, im Stich zulassen gesinnt sei. Demnach läßt mau wegen der Friesischen Sache mehrere Schreiben unter der fünf mitMülhausen verbündeten Orte Namen ausfertigen in der Hoffnung, daß selbige nicht ohne guten Erfolgbleiben werden, nämlich ein Verichtschreiben an den Kaiser, eines an die vorderöstcrreichische Regierung und