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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Februar 1630.

Gelegenheit ruhen zu lassen. Ii. Das von den sechs katholischen Orten approbierte Gratulationsschreibcn solldein neuen Gouvernator zu Mailand übergeben werden. I. Den Obersten und Hauptleuten der beiden spani-schen Regimenter wird wegen ihrer bedeutenden ausstehenden Bezahlung eine Empfehlung an den Gubernatorvon Mailand bewilligt, i». Lucern läßt sich wegen der seit etlicher Zeit veranstalteten besvudern Conferenzeuvernehmen, auf welchen, wie verlaute, nicht blos Privatsachen^ sondern auch allgemeine Geschäfte, wie z. B.das init Spanien zu schließende Bündniß, verhandelt worden seien. — Uri versichert, daß aus den angedeutetenConferenzen nur verhandelt worden sei, was seine Obrigkeit und Privatpersonen betreffe. i>. Zürich hatwegen des wieder begonnenen Münzens an Lucern geschrieben und dabei besonders auf Schwyz hingedeutet.Dieses entschuldigt sich und will künftig das Münzen einstellen. — Die Sache wird all rskvronämn ge-nommen, damit auf erster allgemeiner Tagsatzung das Münzen neuerdings aller Orten abgestellt und füralle Geldsorten eine bestimmte Taxe fixiert werde, da sich herausstellt, daß durch das Münzen kleiner Sortendas grobe und gute Geld im Preise in die Höhe getrieben wird. «», p. (S. u. Thurgau.) «». (S. u.Lauis.)

^ Man schc auch im Abschnitte Herrschastscmgclcgenheiten:

Landgrafschaft Thurgau. I». Art. 306. Religionssachen. p. Art. 410. Gotteshäuser, Klöster.

a. „ 7. Beamte.

Grafschaft Bade». «. Art. 106. Kirchliches. v. Art. 130. Stifte und Klöster.

«. „ 121. Stifte und Klöster.

Lailittiogtei Lauis. «l- Art. 210. Zölle und Geleit.

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Konferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden. u

Brunnen. 1K3V, 21. Februar.

LaiidcSarchiv Tchwyz.

Gesandte: Uri. Sebastian Heinrich Trösch, Landammaun; Kaspar Nomanus Trvger , Ritter, Alt-Laudammann. Schwyz. Heinrich Reding, Ritter, Landammaun und Pannerherr; Gilg Frischherz, Ritter,Alt-Landammanu und Landshauptmann; Sebastian Abyberg, Alt-Landammann, Johann Kaspar Ceberg,Ritter, Alt-Statthalter; Martin VonOeüw, des Raths. Nidwalden. Johann Zelger, Alt-Landammannund Landshauptmann; sKonrad? s Von Büren, des Raths.

Statthalter Ceberg, welcher vor einigen Tagen beim Ambassador in Svlothurn gewesen war und denAuftrag erhalten hatte, es sollten die nach Vellenz verordneten Hauptleute die Hälfte des monatlichen Soldesin Solothurn in Empfang nehmen und dann sofort mit ihren Soldaten nach Bellenz aufbrechen, stattetBericht über seine Mission ab. Uri, das ein Schreiben vom Marschall von Bassompierre erhalten hat, ausdem es auf die Wendung, welche der Krieg nehmen werde, einen Schluß ziehen zu können glaubt, ist derAnsicht, daß eine Besatzung von 80 Mann aus jedem Orte nicht hinreichend sei, und trägt darauf an, dieSache bis auf die nächste von Bassompierre nach Svlothurn guszuschreibende Zusammenkunft zu verschieben.Der Antrag, die Sache noch einmal zu besprechen, wird gebilligt, dagegen aber den Hauptleuten befohlen,die Zahlung in Empfang zu nehmen, aber zugleich den Ambassador zu ersuchen, laut errichteter Capitulationden Sold für den ganzen Monat zu zahlen. Wenn die Sachen eine ernsthafte Wendung nehmen sollten, so