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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juni 1629.

Reding, Ritter, Landammann und Pannerherr; Gilg Frischherz, Ritter, Alt-Landainmann und Landshaupt-mann. Unterwalden. Johann Jmfeld, Alt-Landammann, von Obwalden; Johann Lussi, Ritter, Land-ammann; Johann Zelger, Alt-Landammann nnd Landshauptmann, von Nidwalden. Zug. Paulus Bengg,Statthalter; X. Staub, Seckelineister und des Raths. Freiburg. Franz von Affrh, Alt-Burgermeister unddes Raths. Solothurn. Victor Hafner, Stadtschreiber. Glarus. Daniel Bussy, Landammann.

z». Auf den von Lucern eröffneten Bericht hin wird den beiden an den kaiserlichen General abgeschicktenObersten Befehl nachgeschickt, das Eine und das Andere mitwohl moderierten Tcrminis" vorzunehmen. InBeziehung auf das zu Baden projectierte Defensionalwerk glaubt man, daß die Orte von der neuen Religiondie katholischen je länger je mehr sich anhängig zu machen und in ihr Interesse zu ziehen suchen unddurch ihre gewohnte und verschlagene Snbtilität" auf alle Weise darauf ausgehen, der katholischen OrteMacht und geheimen Projecte in Erfahrung zu bringen, um ihren Vorthcil daraus zu ziehen. Man beschließtdeßhalb einhellig, bei dein Beschluß, jedem angefochtenen Orte nach den Bünden zu Hülfe zu eilen, bei derbereits in Ausführung gebrachten Aufstellung von Kriegsvolk zum Schutze der Grenzen jenseits des Gebirgseinfach zu verbleiben und die in dein Project begriffenen Specialpunkte gänzlich dahingestellt zu lassen. Zwgleich will man ihnen zu bedenken geben, wie leicht durch unzeitigen Eifer und Kriegsrüstungen unwieder-bringlicher Schaden verursacht werden könnte. Man will bei diesem Entschluß und in allem klebrigen, wasdie alte Religion berührt, einmüthig zusammenhalten, kl». Das kaiserliche Schreiben soll beförderlich be-antwortet werden, wobei aber wohl zu beachten ist, daß es nicht zum Vorthcil der Neugläubigen ausschlage, unddaß die Katholischen sich dabei nicht zu sehr vertiefen, v. Ju Beziehung auf den Paß zu Ursern sollen ver-schiedene Drohungen gehört worden sein. Uri, welches berichtet, daß für diesen Paß gute Fürsorge getroffensei, wird ersucht, damit fortzufahren. «I. Der außerordentliche spanische Gesandte, Marquis Dogliani, be-richtet durch seinen Hofmeister, Marquis Spiuvla sei zu Mailand als Gubernator erwartet; derselbe habeBefehl, gute Nachbarschaft zu halten, und werde mit ansehnlichen Mitteln versehen sein, um sowohl die ge-nieinsamen als die Privatausstände zu bezahlen; überhaupt habe man von dein König alles Gntegewärtigen. Die Truppensendung jenseits des Gebirgs wolle der Gesandte als vorsichtige Anordnung nichttadeln; nur hätte die Vermischung der Religionen besser berücksichtigt werden sollen, was er zu bedenkengebe. Man läßt durch einen Ausschuß ihm danken und gründliche Information ertheilen, zu was für einemZwecke die Maßregeln getroffen seien, v. Man läßt durch denselben Ausschuß den Nuntins bitten, die Ver-wendung des heil. Vaters für einen allgemeinen Frieden zu befürworten, kl, A. HS. u. Thurgau.)

Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftsangelegenheiteinLl»lt>lsrasschl>ft Tliurgail. I Art. 74. Verkauf von Gcrichtsherrschaften. x. Art. 46g. Gotteshäuser, Klöster.

Gemeineidgenössische Jahrrechnungs -Tagscchnng der Xlll Orte nebst Abt

und Stadt St. Gallen.

Baden. 1K2S, 1. bis 17. Jnli.

Staatsarchiv Zürich, »est. XII. 14Z. t 'ol .lis. Staatsarchiv Bern. L.IZ.N. S .85K. Staatsarchiv Äncern. Absch .svanno l «ss. Bd.XIX. kol.

Laiidcsarchiv Nidwalden.

Gesandte: Zürich. Heinrich Bräm, Burgermeister; Salomon Hirzel, Seckelmeistcr. Bern. FranzLudwig von Erlach, Herr zu Spiez, Schultheiß; Hans Ludwig von Erlach, des Raths. Lucern. Walthart