Januar und Februar 1629. 569
nicht nach freiem Ermessen Bündnisse einzugehen. Wollen die zwei Bünde zu Erhaltung gemeinen Friedensneue'Bündnisse schließen und den dritten in dieselben aufnehmen, so hat dieser die Zustimmung des Erz-herzogs ein'ubolen- dadurch soll aber den besondern Rechten der Herrschaft Mayenfeld und Malans, derzwei Blinde' und des dritten Bundes nichts benommen sein. 6) Der Erzherzog hebt alle Molcstationcn undArreste ans welche bei den verflossenen Kriegsempörungen zwischen den österreichischen Unterthanen imMontafun und andern Orten und den Bundesgenossen stattgehabt haben; ein Gleiches sollen auch die Bündebei den Ihrigen verfügen. 7) I" Beziehung ans das Gerichtswesen ist der Wille des Erzherzogs, daßKlagen -nerst' bei der nächsten Obrigkeit (Ammann, Nichter) oder nach Beschaffenheit der Sache bei dennieder» Gerichten nachher beim Landvogte oder andern Vorgesetzten angebracht werden sollen und, wennder Kläger hier sein Recht nicht zu finden glaubt, Neeurs an den Erzherzog nehmen könne. Unter diesenBedingungen will derselbe die Erbeinigung erneuern; sollten ,edoch d.e Vundner dem die Rel.g.on betreffen-den Punkt sich nicht füge., wollen, so fallen die übrigen Punkte als nichtig dahin - Dieser auf 31 Per-gamentblättern geschriebene „Neeeß oder Abschied" ist unterzeichnet von Leopold - ^Dooanuo Ourimmm als in Sachen bevollmächtigter Procurator. Johann Syn.eon de Florm. Gregor.usMeyer. Meinrad Buol. Lucius von Mündt. Fortunat von Juvalta. Johann Zeuch.
Die erneuerte Erbcinignng sehe »NM in dm Beilagen Nr. 1ö.
487.
Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.
Schwyz. t «2V, w. und !l. Januar.
z.'->»deSarch!» Nidwalde».
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Das L-rhandelie findet sich in. Abschmtte Herrfchastsangel-g-.che.t-n iA-gtei Bcllenz ic. ^ ^rt- S24-5W.
488.
Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.
Brunnen. t«2i). 1. Februar.
LaudeSarchiv Nidwalde».
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