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April 1028.
neuen Religion ernstlich zu erinnern, der Neutralität sich gewissenhaft zu befleißen und Alles zu vermeiden,was diesem Kriegsvvlk Anlaß geben könnte, gegen die Eidgenossenschaft etwas Ungutes zu unternehmen.Bei der Berathung über die an Erzherzog Leopold, an den General von Mansfeld und an Zürich zu erlassendeAntwort wird daraufhingewiesen, daß man sich nicht etwa mit den „Ungläubigen interessiert machen dürfe"so daß man es auch entgelteil müsse oder bei dem Kaiser und dessen Officialen in Verdacht gerathe; nach-dem aber die Gesandten des Abtes von St. Gallen umständlich berichtet haben, was General von Mansfeldan denselben vertraulich habe gelangen lassen, werden die Antwortschreiben an Erzherzog Leopold, de»General von Mansfeld und die Stadt Zürich entworfen. Die beiden ersten solleil im Namen aller XIII Orteund der Zugewandten ausgefertigt werden; dabei solle Sorge getragen werdeil, daß nichts mit unterlaufe, wasden katholischen Orten nachtheilig sein könnte. Nachdem das Concept Zürich mitgetheilt und von demselbenunweigerlich wird acceptirt worden sein, soll der Landschreiber zu Baden die Schreiben besiegeln und a»die betreffenden Orte versenden. Damit die Einstimmigkeit nicht durch die Ncugläubigen gestört werde,will man mit den Städten sich bereden, wie die noch schwebenden Streitigkeiten beseitigt werden können-Damit Zürich die Sache nicht weiter verschiebe, soll dem Schreiben an dasselbe inseriert werden,daß man, wenn es unverhoffter Weise sich über das Eine oder Andere zu beschweren hätte, entschlossen sei,die Antwort im Namen der katholischen Orte allein an das eine und andere Ort abgehen zu lassen. Fürdiesen Fall wird Lucern ersucht, die Sache sofort in Ausführung zu bringeil. Der Abt von St. Gallenwird gebeten, dein General, damit derselbe wegen Verzögerung der begehrteil kategorischen Erklärung nichtunwillig werde, zu schreiben, daß beförderlichst eine gute Antwort erfolgen werde, v. Hauptmann Püntincrvon Uri berichtet, über die Unruhen im Herzogthum Mantua und versichert die Gesandteil des geneigtenWillens des Königs von Spanien im Namen des außerordentlichen Ambassadors Marquis Dvgliani.Alan läßt dafür danken und bittet, daß der Marquis seine guteil Dienste bei dem König lind dein Gubcr-nator des Herzogthums Mailand, Don di Cordova, auch ferner eintreten lassen, besonders aber, daß rrdahin wirken möchte, daß den beiden Regimentern die ausstehenden Zahlungen geleistet werden. «I. DerNuntius theilt- dem Ausschuß drei Anliegen mit: 1) man möchte sich aus Anlaß des an den Grenzenlagernden Kricgsvvlkes wohl in Acht nehmen, damit dem Kaiser oder seinen Befehlshabern kein „Disguftgegeben werde; 2) im Wallis seien ziemliche Ungebühren vorgefallen lind Pfarrer Teller sei noch nülstüberliefert worden; die Orte möchten dieß nicht also erliegen lassen; 3) die Streitigkeit des ennetbirgischc»Landvogts mit dem Bischof von Coino möchte ans einer Conferenz erörtert werden. — Man dankt de>»Nuntius wegen des ersten Punktes; in dein Walliser Geschäft aber könne man nicht eher vorwärts-schreiten, bis die erwartete Antwort eingelangt sei. Wegen des ennetbirgischen Spans könne eine Conferenzdurch einen Ausschuß von Lucern, Uri und Schwhz mit Zuzug des Landschreibers abgehalten werde»,v. (S. u. Mendris.) t (S. u. Lauis.) zx. (S. u. Mendris.) >i. Ueber das Schreiben des Junkers HeinrichWallier, welches namentlich das Walliscr Geschäft und die vom Köllig (v. Frankreich) gefaßte Resolution betrifft,kann man bis auf Einlangen vollständigen Berichts, wessen die Landschaft gewillt sei, keinen Entschluß fasse»!inzwischen wird Luccrn gebeten, das Schreiben zu beantworten. 5. (S. u. Thnrgau.) Ic. Es wird fürunnöthig erachtet, so viele Befehlshaber ferner zu behalten. Man vergleicht sich deßhalb zum Besten derarmen Unterthanen dahin, daß bis auf weitere Anordnung von jedem Ort nur einer verbleiben, die Zwaübrigen aber heimberufen werden solleil. Dieß wird dem Landvogt zur Nachachtung mitgethe.lt. I. (S- ">Freie Aeinter.)