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Mai 1627.
Scckelmeister. Glarus. (Niemand.) App enzell-Jnnerrhoden. Jakob Wyß, Landammaim undPaimerherr. Abt von St. Galle». Marx von Ulm, Hofmeister.
Veranlassung zu dieser Zusammenkunft sind hauptsächlich die bedeutenden ausstehenden Zahlungen,welche die zwei Regimenter im mailändischen Gebiet anzusprechen haben, ii. 1) Man hört zuerst den münd-lichen Bericht der beiden zu Mailand gewesenen Gesandten an nebst andern hierüber eingelangten Schreibe».Man vernimmt daraus mit Bedauern, wie schlecht die Obrigkeiten respcctiert werden, und daß die Absichtdes Don di Cordvva offenbar dahin gehe, die Capitnlation aufzuheben; es wird deßhalb nachdrücklich audenselben geschrieben. 2) Da ferner der König, wie verlautet, das Bündniß erneuern will, so ist man Willensfest zusammen zu halten und vorher Befriedigung der Ansprachen zu begehren; Marquis Dogliani soll umseine guten Dienste ersucht werden. 3) Damit die Pässe nicht usurpiert werden, ermahnt man die ennetbir-gischen Landtvögte, gutes Aufsehen zu haben und, falls der Durchpaß ohne vorherige Begrüßung genommenwerden sollte, den Obrigkeiten davon Kenntniß zu geben. I». 1) Herr Miron ist auf Befehl seines Königsbereits nach Wallis abgereist; gleichen Befehl hat der Nuntius von dem Papst erhalten und wartet n»rauf den Bericht der, Gesandten in Wallis. Es wird beschlossen, dem Papst und dem König ihre beharrlichtAffection und Sorgfalt zu verdanken. 2) Weil der Nuntius bei diesem und andern Geschäften mit väterlichemRath und Hülfe treuen Beistand geleistet hat, so findet man sich verpflichtet, demselben einen Gegendienstzu leisten. Daher wird Lucern ersucht, ihn gelegentlich bei dein Papste und dein Cardinal Varberiui Züeinem Cardinalat zu empfehlen. «. Die von Zürich in Abschrift überschickten Antworten des ErzherzogsLeopold und des Generals von Pappenheim auf die von Baden ans an sie erlassenen Schreiben werde»angehört. Jener zeigt sich der Abführung des an den Grenzen liegenden Kricgsvolkes nicht abgeneigt, be-schwert sich aber ganz allgemein über schlechte Beobachtung der Neutralität und der Erbeinigung.') — ^wird für besser erachtet, die Entschuldigung nicht bis zur Jahrrechnung aufzuschieben, sondern dem CEHerzog zu schreiben, daß die katholischen Orte sich eines solchen Verdachtes nicht versehen hätten. Weil dieObrigkeiten hievon noch keine Kenntniß haben, werden die bezüglichen Schreiben in den Abschied genommen-Um Zürich eine passende Antwort geben zu können, sollen die Gesandten auf die bevorstehende Jahrrechnunggenügend instruiert werden; inzwischen mag Lucern das, was die katholischen Orte in der Sache gethanhaben, Zürich mittheilen. «I. (S. u. Thurgau.) v. Schwhz bringt die von Zürich angesetzte Conferenzzur Sprache und bittet um Rath. — Man hat nichts dagegen, daß Schwhz mit seinen Ehrensätzen die Con-ferenz besuche, jedoch nicht um weiter zu disputieren, sondern um bei dem erhaltenen Ausspruch zu beharren,wobei man es auch jeder Zeit schützen werde, t'. Der Agent zu Mailand, Ambrosius Fornaro, bittet,sein Amt nach seinein Absterben auf seinen Tochtermann Gio. Angelo Valestro zu übertragen. — Mau er-innert sich, daß Schwhz vormals für einen seiner Angehörigen dasselbe begehrt und bereits etliche Stimme»erhalten hat; die Sache wird deßhalb all rokoronänin genommen.
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsaiigclccienhcitcn:
Landgrasschaft Thurgau. »I. Art. 287. Rcligionssachcn ic.
Die Nnmcn der Gesandten aus dem Nidwaldncreremplar.
Zu «'.) Pappenheim erklärt in seinem Schreiben vom 19. April die Beweggründe der Sammlungeiner größcrn Zahl von Truppen.