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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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April 1627.

willen erfolgen, wie denn solches den Feinden nicht verborgen sei; dcßhalb müsse man auf obiges Fnndamentnoch weiter bauen, nämlich Vorsorge treffen, wie eine ansehnliche Macht im Fall der Roth zusammenzu-bringen sei, wie jedes angefochtene Ort, wo die Roth am größten ist, sich derselben zu bedienen habe, wo dieMannschaft, die Vorgesetzten, die Munition, der Proviant und anderes Nvthige zu finden seien; die Unkostenkönnten durch kein anderes Mittel als durch eine allgemeine Contribntivn bestritten werden. Man möchtesich hierüber erklären und zu unverzüglicher Ausführung zusammentreten. Weil man darüber nicht instruiertist, wird die Sache in den Abschied genommen. I». Basel stellt folgende Anträge: 1) Man möchte ihm,um sich besser darnach richten zu können, eröffnen, was für einer bestimmten Anzahl Volkes es sich im Fallder Roth von jedem Ort zu versehen habe, wie es sich früher über eine bestimmte Anzahl in seineil eigenenKosten gegen die anderen Orte auch erklärt habe; 2) auf die Stadt Mülhausen, die der Lage der Dingebisweilen zu viel traue, möchte man ein wachsames Auge haben und ihr entweder durch Schreiben ernstlichzusprechen oder einen Zusatz dahin schicken, wobei Basel, da es selbst eine Besatzung in seine Stadt habenehmen müssen, verhoffe, daß man es für die Unkosten dießmal nicht in Anspruch nehmen werde; 3) daßman bei Herrn Miron durch ein Jntercessionsschreiben um die Bezahlung der seineil Herren und Obernausstehenden acht Pensionen anhalte, sowie um Entrichtung der ausstehenden vierzehn Jahreszinse für dasder Krone Frankreich geliehene und noch unbezahlte Capital von 53000 Svnnenkronen, wofür Basel seinenBürgern, bei denen das Geld aufgenommen worden sei , die Zinsen zu seiner großen Beschwerde entrichten müsse- Da man in Bezug auf diese Punkte nicht genugsam instruiert ist, so wird der erste acl rsksrouckuwin den Abschied genommen, zugleich aber für nothwendig erachtet, daß Basel sich erklären solle, was füreine Anzahl Kriegsvolk es zu genügendem Schirm seiner Stadt bedürfe. An Mülhausen ist bereits einSchreiben von Zürich aus abgegangen, worauf aber noch keine Antwort erfolgt ist. Basel wird nun ersucht,eine vertraute Person dahin zu schicken, um zuverlässige Erkundigung über den Stand der Sachen daselbsteinzuziehen, und alsdann die übrigen Städte davon zu benachrichtigen. Das begehrte Jntercessionsschreibenwird bewilligt. «. Dem Begehren der Gemeinde Gritsch in den Bünden um eine milde Steuer zu slLiedcr-erbauung ihrer Kirche und ihrer Häuser wird, wie früher dem von Mayenfeld und Fläsch, einstweilen nichtentsprochen, bis man weiß, welcheistAusgang die Friedensverhandlungen für die Blinde haben werden. «I. DerMarkgraf von Baden hat wegen der in seinen Landen eingelagerten feindlichen Kriegsmacht bei Zürichund Bern um bundesgenössischen Succurs und Beistand angesucht. Man verabredet sich, ein unvorgreifliches,frenndliches und tröstliches Antwortschreiben ihm zu schicken, worin aber angedeutet wird, daß man sich nachInhalt des Vnndes, der auf bestimmte, nunmehr verflossene Jahre gemacht worden sei, hiezu nicht mehrverpflichtet achte, v. Landammann Zellweger berichtet den Gesandten von Zürich, wie sehr seit einiger Zeitdie Landleute von Außerrhodcn sich über das Benehmen des Prälaten zu St. Gallen gegen sie zu beklagenhaben. Es wird geantwortet, wenn nach, seinem Andeuten seine Herren für nothwendig erachten, Zürichdurch einen Gesandten von diesen Vorgängen ausführlich in Kcnntniß setzen zu lassen, so werde man dem-selben anhören und auf bevorstehender Jahrrechnung sich berathen, wie der Sache zu begegnen sei.