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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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April 1627.

Jost Birchcr, Ritter und des Raths. Uri. Kaspar Nomanus Troger, Ritter, Statthalter; Karl Emanuelvon Roll, Ritter, Pannerherr und des Raths. Schwhz. Sebastian Abhberg, Landanunann; Gilg Frisch-herz, Alt-Landammann und Landshauptmann. Unterwalden. Wolfgang Stockmann, Ritter, Landanunann,von Obwalden; Johann Lussi, Ritter, Landanunann und Pannerherr, von Nidwalden. 'Zug. KonradZurlaubeu, Alt-Anunann; Kaspar Blattmann, des Raths. Glarus. Heinrich Pfandler, Landammann;Melchior Gallati, Statthalter. Basel. Hans Rudolf Fäsch, Leonhard Lützelmann, beide des Raths.Freiburg. Johann Reiff, Statthalter; Johann Daniel von Montenach, Ritter, des Raths. Solothurn.Johann Dcgenscher, Seckelmeistcr; Victor Hafner, Stadtschreiber. Schaffhausen. Rochus Goßweiler,Burgermeister; Hans Martin Forrer, Zeugherr. Appenzell. Martin Suter, Landanunann, von Jnner-rhoden; Konrad Zellweger, Landanuilann, von Außerrhoden.

Die Zusammenkunft ist angesetzt worden, um zu bcrathcn, wie das zunächst an den eidgenössischenGrenzen, besonders aber in der Nähe von Basel gelagerte fremde Kriegsvolk beförderlichst ab- und an andereOrte geführt werden könnte. Eidgenössische Begrüßung. Das Begrüßungsschreiben des Herrn Mironwird verlesen und angemessen erwidert. Hierauf theilcn die Gesandten von Basel umständlich mit, wasihren Herren und Obern wegen der Einlagerung des fremden .Kriegsvolkes begegnet ist, was der ErzherzogLeopold von Oesterreich, die vorderösterreichischc Negierung und der General-Oberstwachtmcistcr von Pappen-Heim schriftlich und mündlich bei ihnen angebracht hat, und was sie geantwortet haben; sie machen zugleichdarauf aufmerksam, was für Ungemach und was für Verlegenheiten gemeiner Eidgenossenschaft, besondersaber Basel leicht entstehen können, zu geschweige!! von der großen Thcuerung, die den Eidgenossen und derNachbarschaft dadurch herbeigeführt werde. Basel erachte für nothwendig, daß man sich deßwegen berathe,und bitte um getreues Aufsehen und allfälligen Beistand. Hierauf geht man zu Nathe, wie die Wegführungdes Kriegsvvlkes möchte bewirkt werden. Etliche Orte, darunter auch Basel, sind der Ansicht, daß dieß ainfüglichsten durch eine Botschaft in aller Orte Namen erreicht werden könnte. Es wird aber für besser befunden/dem Erzherzog Leopold, der vorderösterreichischen Regierung und dem Herrn von Pappenheim zu schreiben, daßdie früher nicht oft vorgekommenen und der ewigen Erbeinigung zuwiderlaufenden Einlagerungen des fremdenVolkes zunächst an den eidgenössischen Grenzen, besonders aber in der Nähe von Basel, Bedenken erregen-Aus den Entschuldigungen und Versicherungen Basels habe mau genugsam entnehmen können, daß wedervon Basel noch von andern Orten zu solcher Einquartierung irgend ein Anlaß gegeben worden sei, unddeßhalb hätte man sich versehen, daß das Kriegsvolk wiederum weggeführt würde. Weil dieß nicht geringenArgwohn erzeuge und für die eidgenössischen, wie auch für die österreichischen Lande große Theuerung herbei-führe, so möchte man dieses ungezähmte Volk beförderlich von den Grenzen entfernen, damit die darausentspringenden Angelegenheiten vermieden werden, zumal da weder der Kaiser noch das Haus Oesterreich indieser Gegend irgendwelche Gefahr zu besorgen hätten und man vielmehr gesinnt sei, die Erbeinigung unver-brüchlich zu halten, wie man denn von dein Kaiser und dein Hause Oesterreich vermöge ihrer jederzeit gege-benen Erklärungen ein Gleiches erwarte. Für den Fall, daß dieß nicht genügen sollte, anerbietet sich dieMehrzahl der Orte, eine Gesandtschaft abgehen zu lassen, wenn Basel es für gut finde. Mit Bezug aufdas Begehren Basels um getreues Aufsehen läßt es die Mehrzahl bei den schon mehrmals einander gegebene»Erklärungen verbleiben, besonders aber bei dem im Februar 1622 ergangenen Abschied, jk. Weil das Landhin und wieder mit allerlei heillosein Gesindel, mit Landstreichern, Heiden und unnützen Burschen angefüllt ist,durch welche der gemeine Mann gar sehr belästigt wird, so setzt man zu Ausrottung dergleichen bösen Volkes