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März 1627.
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Konferenz der V katholischen Orte.
Lucern. 1627, 23. März.
Staatsarchiv Lucern. Absch. üs anno 1627. Bd. XVII. toi. 79. Landesarchiv Nidwalden.
Gesandte: Lucern. Heiilrich Cloos, Ritter, Schultheiß und Venner; Ulrich Heinserlin, Venner; Ru-dolf Pfyffer, Ritter; Moriz An der Allmend, alle des Raths. Uri. Walthart Baldegger, Landsfähnrich;Josna Zun: Brunnen, des Raths. Schwhz. Gilg Frischherz, Alt-Landanunann; Hans Gilg Anfvermaur,des Raths. Unterwalden. Wolfgang Stockmann, Ritter, Landammann, von Obwaldcn; Johannes Lusß,Ritter, Landammann, von Nidwalden. Zug. Konrad Zurlauben, Ammann; Adam Müller, Seckelmeister,des lliaths.
i». Diese Zitsammenkrucht ist ivegen unverhoffter Berichte ans Wallis ausgeschrieben worden. —päpstliche Nuntius gibt nach einer liebreichen Rede verschiedene das Walliser Geschäft betreffende Punktezu erwägeil uud legt ein päpstliches Brede als Antwort auf das von Solvthurn ergangene Schreiben vor.Alan vernimmt daraus mit Vergnügeil, daß der Papst gleich dem Nuntius der Ansicht ist, daß der Bischofvon Sitten bei so ungelegener Zeit nicht resigniereil solle, und verdankt alsdann dem Nuntius seine freund-lichen Räthe mit Anerbietung von Gegendiensten, kv. Nach Anhörung dessen, was der Nuntius wegendes I'iltsr proviiloialis der Societät Jesu vorgebracht hat, hält man nicht für rathsam, daß derselbe sich insWallis begebe; sonst ist man bereit, ihm zu willfahren, und stellt ihm anheim, mit Freiburg Rath ZNpflegen, v. Auf Ansuchen des Nuntius wird den Laudvögten geschriebeil, auf den unlängst ausgerissenenCapuciuer Achtung zu geben, damit er beim Durchreisen ergriffen werden könne. «A. Man vernimmt »Rgroßem Bedauern, daß zwischen dem Bischof zu Sitten und der Landschaft Wallis je länger je »lehr Zw>^spalt sich zeigt. Da von den im Wallis befindlicheil Gesandten der Orte noch kein Bericht über den Fortgangihrer Negvtiation eingelangt ist, so wird ein reitender Bote mit Briefen an den Bischof und die Landschaftabgefertigt, worin jener zur Geduld, diese zur Ruhe und zur Einstellung der Ausführung der zum Nachtheilder alten Religion gefaßten Nachschlüge ermahnt werden. Die Gesandten sollen weitere Unterhandlungpflegen und, falls sie schon auf der Heimreise begriffeil sind, wieder umkehren. Drei Gesandte von Lucern,Schwhz lind Zug werden an Herrn Mirou abgeschickt mit dem Ansuchen, er möchte sich persönlich mit deinNuntius, der sich bereits dazu anerboten habe, nach Ostern ins Wallis begeben. Sollte derselbe sich dazunicht verstehen, so mögen die Gesandten ihn bitten, dem Köllig Kenntuiß von der Sache zu geben und deinHerrn von Mollondiu einen mit ihrem Befehle übereinstimmenden Befehl zu ertheilen. Die Gesandten werdenauch Solothurn von dem Verlauf dieser Conferenz Nachricht geben, v. Die Antwort von ZürichSchaffhallseil auf die unlängst an sie gerichtete Ermahnung, das Münzen zu sicheren, wird angehört. Alanläßt es dabei bewenden und beschließt einhellig, bei den ergangenen Abschieden zu verbleibeil. t. R5a-Basel wegen der seiner Stadt nahenden Soldateska an Lucern geschrieben hat, will man den Obrigkeiteilmittheileu. U. Die Antwort von Don Gonzalo Fernandez di Cordova wird zu Händen der Obrigkeiteniil den Abschied genommen. Derselbe sagt in einem Schreiben vom 13. März 1627, er werde dem nn^kommen, zu was ihn die mit dem Herzog von Feria geschlossene Capitulation verpflichte; für diejenigenSoldaten, welche sich nicht iil des Kölligs Dienst befundeil hätten, »verde er nichts zahlen. Die Entschädigungfür die Kosten, welche die Orte wegen des Durchzugs der deutschen Infanterie gehabt hätten, werde bald