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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Januar 1627.

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erhalten wäre, sollte man dochdiesen Frieden an seinem Ort bewenden lassen und denselben weder gut nochbös heißen." Andere aber erachten, weil die Bündner sich der Religion, worauf die evangelischen Ständeam meisten gesehen, selbst begeben hätten, sollte man eher dahin trachten, daß das Prätigau und das untereEngadin in jetzigem Stand und bei der Religion erhalten werden, als daß man durch Ablehnung des Friedenswegen der Regierung des Veltlins und etlicher weniger evangelischer Haushaltungen in demselben wiederumalles in die Schanze schlage. 3) Weil Herr von Chatcauneuf um eiue beförderliche Antwort anhält, wird aufGefallen der Obrigkeiten eine baldige Zusammenkunft zu Aarau für nothwendig erachtet, um sich über eineAntwort zu vereinbaren. I» Zürich bringt den von etlichen Burgern von Basel gegen Schaffhauscn vor-genommenenSphrischen Prozeß" zur Sprache. Basels Gesandtschaft hat deßhalb keine Instruction. Hier-auf unterreden sich Zürich und Bern über ein gemeinsames Schreiben an Basel, worin dieses ersucht wird,seine Burger dahin anzuhalten, daß dieselben ihre Obligationen bis auf weiteren Bescheid hinter obrigkeit-liche Gewalt legen.

Conferenz der V katholischen Orte.

Lucern. 1627, 12. Januar.

Staatsarchiv Zsucer». Ab Ich, <>« anno 1W7> Bd. XVII. l'ol. gt. LandcSarchiv Nidwaldc».

Gesandte. Lucern. Heinrich Cloos, Ritter, Schultheiß und Venner; Walthart Amrhyn, Ritter, Alt-Schultheiß und Stadtfähnrich; Rudolf Pfhffer, Ritter, des Raths; Ludwig Schumacher, Seckelmeister unddes Raths. U r i. Kaspar Nomanus Troger, Ritter, Statthalter; Heinrich Zum Brunnen, Alt-Landammann.Schwyz. Sebastian Abyberg, Landammann; Gilg Frischherz, Alt-Landammann. Unterwaldcn. Wolf-gang Stockmann, Ritter, Landammann, von Obwalden; Johann Lussi, Ritter, Landammann; Kaspar Leu,

Statthalter, von Nidwalden. Zug. (Niemand.)

». Zug erklärt in einem Schreiben, daß es dem letzten zu Luccrn gefaßten Entschluß, eine Gesandt-schaft nach Mailand zu schicken, beitrete. l>». Wegen der schlechten Behandlung der zwei Regimenter inspanischen Diensten soll unverzüglich eine Gesandtschaft, welche von den interessierten Hauptleuten zu wählenist, nach Mailand abgehen und auf genaue Erfüllung der Capitulation dringen. Sollte der Gubernatorkeine befriedigende Antwort crtheilen, so werden die Gesandten mit VSrwissen nnd Einwilligung der beidenRegimenter zu verstehen geben, daß man dieselben von dem mailändischen Staate zurückfordern nnd beimKönig Beschwerde führen werde. Man will nichts unversucht lassen, um bei den alten Gebräuchen zu ver-bleiben. v. Die Gesandten sollen sich auch für die Stipendiaten verwenden, denen seit zwei Jahren dieZahlungen vorenthalten werden. 4. Es wird ein Vortrag des Nuntius angehört, des Inhalts, die OrteWöchtm auf die den 19. October gethane Proposition beförderlich antworten; der 'Nuntius freue sich, daßdie Orte zu Solothurn für die katholische Religion solchen Eifer gezeigt hätten. Wiewohl der Papst denFrieden noch nicht positiv bestätigt habe, so wünsche er doch die völlige Exemtion desselben und ersuche die^sandten, sie möchten doch sobald als möglich den französischen Ambassadoren eine willfährige Antwortgeben und darin ausdrücklich die billigen Rechte und Ansprüche des Bischofs von Chur im Münsterthal^behalten, wo derselbe die Bisthumsgercchtigkeit besitze, und wohin er Vögte setze. Das Walliser Geschäftlverde er sich angelegen sein lassen nnd das Schreiben an den Papst bei erster Gelegenheit absenden.