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August 1624.
zu schreiben; Schwyz soll seine Antwort sofort Zürich uüttheileu. Wenn das Schreiben erfolglos ist, s"wird eine Gesandtschaft von Zürich, Lncern, Nri, Unterwalden und Zug abgeschickt werden; inzwischenSchwyz sich nicht in die Orte verfügen, wie eine Andeutung gescheheil sei, sondern der Gesandtschaft gewärtigsein; Zürich wird alsdann der Gesandtschaft den Tag bestimmen. «. Die Abgesandten der zwei Bündebringen vor, ihre Herren und Obern würden angeschuldigt, daß sie dasjenige nicht halte», was stedem apostolischeil Nuntius versprocheil hätten. Sie bitten, die Gesandten möchteil dem keinen Glaube"beimesseil, sondern das Vertrauen haben, daß die Bünde alles das, was sie versprochen, auch getreulichhalteil werden. Jeder Gesandte wird seine Herren und Obern,über alle verabschiedeten Punkte weitläufig^'als hier vermeldet wird, Wohl zu berichten wissen.
VII katholische Orte.
4. Die französischen Ambassadorcn übergeben auf die ihnen von den Gesandten zugestellte schriftlicheAntwort ihrerseits wieder eine schriftliche Antwort des Inhalts, daß der Köllig in seinem guten Willen fi^die Wiederherstellung des bündnerischen freien Standes lind der Restitution der weggenommenen Lau^verharreil werde. Was die Ambassadvren jedem Ort besonders geantwortet haben, und was sonst von ilst"^geredet worden ist, wird jeder Gesandte zu berichten wissen. K». Ans dem vom Bischof und der Laudsth"!Wallis erlassenen Schreiben wegeil Vornahme des Bundcsschwures wird jedes Ort sehen, auf welchen ^derselbe im Wallis angesetzt ist, und sich darnach zu verhalten wissen.
Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschaftsangclegcnhcitcn:
Llliltwogtei LlMis. e. Art. gg. Verhältnisse gegenüber Mailand. «I. Art. 85 Grcnzstreitigkeiten.
Llllldliogtci Lnggarils. v. Art. 47. Privilegien. Art. 02. Justizsachen.
Zu l>». In diesem Vortrag sprechen sich die Gesandten über den Tractat von Madrid und ^Mailändercapitulationen also aus: „Etliche Monat darnach (d. i. nach dem Aufstand im Prätigau undBesetzung Clcvens durch spanische Truppen) in währender Besatzung hat genannter Herzog von Feria c»Abgesandten, nämlich Don Perctz, an die Bünde abgefertigt und bei dcnselbigcn mit vielfältigen Dräu»»»anbringen lassen, es sollen die Bünde dein Madridischcn Tractat renoncicren und wiederum eine Gesandt"/nach Mailand verordnen mit Ancrbietung und umständiger Vertröstung, es werde Ihre Excellcnz diemailändischen Capitulationen in den Bünden, wo sich die Gemeinden am mchrcstcn beschwert befinden,rieren. Ucbcr diese anerbotene und gesagte Moderation haben die zwei Bünde dem angedeuteten ZNadrnÜ ,Tractat renunciert und durch eine Gesandtschaft und Schreiben die Löbliche Eidgenossenschaft ge ^daß sie sich ferner mit demsclbigcn nicht mehr bemühen wollen noch sollen, weil er mit den Bünde» ^verworfen sei, wie denn solcher Vortrag ausführlicher mit sich bringt. Als aber selbige Gesandte»^Mailand angekommen, ist kein anderer Schluß oder einige angedeutete Moderation der Capitulatiou ^geschehen, sondern sind ohne Verrichtung heimgeschickt, und wieder nachher Mailand auf den 1. '".gdarauffolgenden beschiedcn worden. Bald darnach ist das Depositum obbertthrter Unterthanenla»unterschiedenlichen Zeiten in Händen Ihrer päpstl. Heiligkeit erfolgt, wie denn noch heutigen Tagsin dcro Gewalk stehen."
Zu i. Den beiden Ambassadorcn wurde die Erklärung zugestellt; sie stellten folgendes RccepifstI^ous Vraneois Ilanuibal Dsströe, Aarguis ckö Ewuvras, Eonsvillör clu Itoz/, Eaxitaino ^ ggliomines ck'armos clo ses Erckonnanoos, Inoutonaut (chsnöral pour sa Aajostö au AouvsrnornI'Isls ckö Vraueo «t svn ^mbassacksur extraorckiuaira es ImAuos cko Luisse o.t Erisous, at