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August 1624.
SS8.
Gemeineidgenössische Tagscchung der XIII Orte.
Solothur,». 1624, 13. bis 15. August.
Staatsarchiv Luccrn. Absch. üo anno 1623 und 162!. Bd. XV. toi. 150.
Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Holzhalb, Burgermeister; Salomen Hirzel, Statthalter. Bern.Anton von Graffenried, Schultheiß; Glado Weyermann, Zenghcrr und des Raths. Lncern. WalthaUAmrhyn, Schultheiß und Stadtfähnrich; Gilg Fleckenstein, Ritter, Seckelmeister. Uri. Hans Jakob Ta>nnWLandanunann; Melchior Megnet, Landshauptmann; Hans Heinrich Zum Brunnen, beide Alt-Landammän»cr>Schwyz. Gilg Frischherz, Landammann; Sebastian Abyberg, Alt-Landammann. Unterwaldcn. Joha""Wirtz, Landammnnn, von Obwalden; Crispinus Zelger, Landammann und Landshauptmann, von ')iid-waldcn. Zug. Hans Konrad Zurlauben; Ulrich Heggli, beide Alt-Anunänner und des Raths. Glar»s-Heinrich Hässi, Landammann; Bielchivr Marti, Landschreiber. Basel. Hans Lukas Jsclin, Zengh^'Hans Rudolf Fäsch, beide des Raths. Freib nrg. Karl von Montenach, Schultheiß; Heinrich Lainbergc',Ritter, Alt-Burgermeister und des Raths. Solothnrn. Johann von Noll, Ritter, Schultheiß; J^h"""Georg Wagner, Alt-Schultheiß; Ursns Schwaller, des Raths. Schaffhausen. Hans Konrad GoßweibVBurgermeister; Ludwig Seiler, Seckelmeister. Appenzell. Konrad Schiegg, Landammann, von Jw>^rhoden; Johann Schuß, Landammann, von Anßerrhoden.
Eidgenössische Begrüßung. ». Ziachdein die beiden französischen Ambassadoren begriißt und ih»c'^alle möglichen Dienste anerboten worden sind, wird zu dem Hauptgeschäft geschritten. Man vereinbart sich/gemeinsam zu den beiden Ambassadoren sich zu verfügen, um deren ans letzter Jahrrechnnng gethancPosition zu beantworten. Die wohlmeinende und gnädige Affective, welche der König gegen die Eidgenosll""schaft und die Bünde hegt, wird verdankt, mit beigefügter Bitte, der König möchte in derselben verhartt»-Weil die Unterhandlung wegen Restitution der Bünde der päpstlichen Heiligkeit von beiden Majestäten nbtt'geben und anvertraut worden sei, so möchten die Ambassadoren bei dem König darum anhalten, dntzgütliche Unterhandlung fortsetzen zu lassen, damit alle Gewaltthütigkeit vermieden und der EidgenossenschWein Krieg und das daraus erwachsende Unglück erspart werde. Weil ferner schon mehrmals von denstehenden Zahlungen an Obrigkeiten und Privaten gesprochen worden und jetzt eine Fuhr Geld angeko»»»^sei, so möchten die Ambassadoren durch Bezahlung sowohl der Pensionen als der Distributionen die Ansprü^befriedigen. — Die Ambassadoren versprechen, diese Propositivn dem König mitzutheilen, welcher in senü'"guten Willen die Restitution der Bünde nicht aufgeben werde. I». Die Abgesandten der zwei Bn»^Doctor Jakob Schund zu Grüneck und Hauptmann Rudolf Travers von Ortenstein halten nach Urbergseines Credenzschreibens und nach bundesgenössischer Begrüßung einen weitläufigen Vortrag. In deinst^'werden die Orte ersucht, den Tractat von Madrid zu bestätigen, „Widerdruß, Bitterkeiten und böse Sati^faction," welche sie von den Bünden empfangen, zu vergessen und mit dem König von Frankreich aü ^Necuperation der verlorenen Lande zu arbeiten. tl. (S. u. Lauis.) v, t. (S. n. Lnggarns.)
Verhandlungen der katholischen Orte.
A. (VII katholische Orte, katholisch Glarus und Appenzell-Jnnerrhodcn.) Der Dvmcnstos von 6lM/als Abgesandter des Bischofs und des Capitels, bringt vor, die Bündner hätten dein Nuntius Scapl'^