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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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388 August 1624.

Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsaiigelcgcichcitcn-Grafschaft Sargans. t. Art. lk. Vcrwaltimg im Allgemeinen.

Die Namen der Gesandten und t und Ic aus dem Schwyzerercmplar.

Zu »'). Diese Erklärung sehe man beim Absch. 323. Anm. zu I. S. 392.

Conferenz der IV evangelischen Städte.

Aara»». 1K24, 5. August (26. Juli a. K.).

Staatsarchiv Zürich, kost. XII. 142. kol. 4L.

Gesandte: Zürich. Haus Heinrich Hvlzhalb, Bürgermeister; Salomen Hirzel, Statthalter. Bern.Anton von Graffenricd, Schultheiß; Glado Wchermanu, Zeugherr und des Raths. Basel. Hans NudoffFäsch, des Raths. Schaff Hausen. Rochus Goßweiler, Burgermeister.

Es ist nothwendig befunden worden, vor der angesetzten solothurnischen Zusammenkunft sich ver-traulich zu berathen, wie man sich verhalten wolle in Betreff des Vortrags, welchen der außerordentlichefranzösische Ambassador, Markgraf von Coeuvres, auf letzter Jahrrechnung der Angelegenheiten in den Bündenhalber gethan hat. Die Gesandten von Zürich und Bern berichten, was vor ihrer Abreise von du Mesnil,Secretarius des gedachten Markgrafen, in dessen Namen, sowie auch des Herrn Mirvn an sie gelangt senDer König habe von Rom Bericht erhalten, daß die gütliche Unterhandlung „wegen Restitution der Bündenicht mehr fortgeführt werden tonne, weßhalb er veranlaßt werde, den Tractat von Madrid mit Gewaltzu exequieren. Zu diesem Zweck sollen verschiedene Armeen aufgestellt werden, eine in Brcsse und u»lGenf herum, die andere in der Landschaft Rietz, die dritte in der Champagne zur Defension des Lande?,die vierte in Savohen an den Grenzen des Herzogthums Mailand und die fünfte von der Herrschaft Venedigan den Grenzen des Landes Veltlin. Weil der Eidgenossenschaft an den Bünden viel gelegen sei, so versehesich der König zu derselben, daß sie oder doch die vier evangelischen Städte das Ihrige mit Aufstellungeiner Armee thun werden, welche sie zu Eroberung der Steig gebrauchen und hernach gen Eleven undin selbige Gegend schicken würde. Davon, daß Frankreich durch das Büttel eiuer Hcirath sich mit Englandzweifelsohne vereinbaren werde, sei nicht geringe Beförderung dieses Plans zu hoffen.— Das Begehren desKönigs wird „eben bedenklich" gefunden. Alan verkennt einerseits nicht die Gefahr, welche der Eidgenosseschaft, insbesondere den evangelischen Städten von Spanien und Oesterreich, den abgesagten Feinden derEidgenossenschaft, droht, wenn den Bünden nicht geholfen wird, und daß Oesterreich Vorwand genug ffnd^werde zu einer Befeinduug, um die Städte für die heimliche und offene Unterstützung der Bünde zu strafen«daher es bedenklich sei, den Vorschlag Frankreichs von der Hand zu weisen; überdies; sei zu besorgen, daomau, wenn man denselben von der Hand weise, von der Krone Frankreich verlassen sein werde, wenneinem oder dem andern Ort etwas Feindliches begegnen sollte. Daß es Frankreich Ernst sei, gehe daraushervor, daß es, da der Friede im eigenen Lande hergestellt sei, darauf ausgehe, die spanische Macht ZNschwächen, und das um so mehr, da der Cvunetable Desdiguieres, der Jahr und Tag schon bemüht war,das zu Stande zu bringen, was jetzt im Werke ist, dermalen das größte Ansehen besitzt. Der Krieg, "N'den es sich handle, sei ein „Standes- und nicht ein Neligionskrieg". Wollen die Städte die Neutrall a