Juni bis Juli 1624.
381
»SS.
Jahrrechnung der die IV ennetbirgischen Vogteien regierenden XII Orte zuLttggarus. 1K24, nach 24. Jtttti (nach St. Johannis Bapt.).
KantonSarchi» Vascl. KavtoiiSarchiv Zug.
Gesandte: Dieselben, welche im Abschied 322.
Dos Verhandelte findet sich im Abschnitte Hcrrschastsangclegcnhcitcn:
^>cr cnnctb. Vogteien iibcrh. I». Art. 48. Polizeiliches. «I. Art. 49. Polizeiliches.
<>. „ 97. Miinzsachcn. t . „ 80. Zollsachcn.
Landvogtci Luggarus. ». Art. N2. Zollsachcn. f. Art. <6. Privilegien.
ans dem Zugereremplar.
SS4.
Jahrrechnllngs - Tagsalznng der XIII Orte.
Baden. 1«24, 30. Inn» bis 17. Juli.
Staatsarchiv Altrich, llost. XII. 142. kol. 2ö. Staatsarchiv Luccr». Absch. >Io Mino 1VSZ >md 1024. Bd. XV. IÄI.117.
Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Holzhalb, Bürgermeister; Salomon Hirzel, Statthalter. Bern,^»ton von Graffenried, Schultheiß; Glado Wehcrmann, Zeugherr nud des Raths. Lucern. Walthart'biirhhn, Ritter, Schultheiß und Stadtfühnrich; Hans iltudolf Sonnenbcrg, des Raths. Uri. HansJakob Tanner, Ritter, Landammann; Karl Emauuel von Noll, Ritter, des Raths. Schwhz. GilgJchchhcrz, Landauunann; Rielchior Veeler, des Raths. Nnterwalden. Peter Jmfeld, Ritter, Land-smann; Christoph Laab, des Raths, von Obwalden. Zug. Ulrich Heggli, Alt-Ammann; Beat JakobKeyenberg, des Raths. Glarus. Heinrich Hässi, Landammann; Rudolf Tschndi, des Raths. Basel.Hans Lukas Jsclin, der Jüngere, Zcugherr; Hans Rudolf Fäsch, beide des Raths. Freibnrg. Karl von^vntenach, Schultheiß; Heinrich Lamberger, Ritter, Alt-Burgermeister und des Raths. Svlothnrn.Jvhann von Noll, Schultheiß; Ursus Schwallcr, des Raths. Schaffhauseu. Heinrich Schwartz, Bürger-meister; Jeremias Peher, Seckelmeister. Appenzell. Konrad Schiegg, Landammann, von Jnnerrhvdcn;>l^hann Schliß, Landauunann, von Außerrhoden.
Eidgenössische Begrüßung. — ». Der Ai'arquis von Coeilvres, außerordentlicher Ambassador des Königs
Frankreich, und der ordentliche Ambassador, Herr Robert Miron, erscheinen in allgemeiner Versamm-lung. ^ hsachdem der Marquis ein königliches Beglaubigungsschreiben, datiert Compiegne den 10. Juni,Mbergvbcn hat, hält er einen längern Vortrag, in welchem er im Eingange zur Einigkeit, als der festestenblitze der Freiheit, ermahnt. In Beziehung auf die Angelegenheiten der Blinde sagt er, die Gcchndten solltenmuht zweifeln, daß man weiter zu gehen begehre, sei es durch offene Gewalt oder durch List und Corruption,^ieth und Gaben, und daß den Orten die gleiche Gefahr wie den Blinden, ja sogar endlich die Unterdrückung
„Republik" drohe, falls sie in ihrer Uneinigkeit und „bösen Intelligenz" beharren würden. Das Gemlith^ Königs sei bekümmert ob dem elenden Zustand, in welchen die Blinde gerathcn seien, obgleich es nur5m wahr sei, daß dieselben unter das Joch gekommen seien und sich noch darunter befinden, weil sie die