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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juni und Juli 1623.

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anzufragen, ob sie die evangelischen Orte in dein Stande, in dein sie jetzt sind, ohne Bedingung bei ihrenFreiheiteil gegen fremde Gewalt wollen schirmen helfen. Zürich und Bern werden sich verständigen, wie sieihr Volk zu einander stoßen lasseil wollen,.falls der Paß zu Baden und Mellingen oder anderswo versperrtwerden sollte. Weil man im Fall eines Angriffes der Reiterei nicht wohl entbehren kann, wird man daraufbedacht sein, sobald als möglich solche zu erhalten, was von etlichen Orten bereits geschehen ist. In Betreffder in Geld oder Volk bestehenden Hülfe des Königs von Frankreich, der sich durch seinen Ambassador zuSolothnrn jüngst zu allem Guten anerboten, oder wegen anderer vorfallender Sachen wird man sich hernach^derzeit beratheil könneil, in der Hoffnung, daß Gott zu einem so billigen Defensionswcrk und einer soBrechten Sache seinen Segeil verleiheil werde.

Anmerkung. Auf der Tagsatzung zu Baden im Mai hatten die vier evangelischen Städte sich verabredet,nach Solothurn an den Ambassador eine Gesandtschaft abzuschicken. Nach der von Zürich seinem Gesandten,Bürgermeister Hans Rudolf Nahn, gegebenen Instruction sollte dieselbe dort vernehmen, was für eineBeschaffenheit es mit der neuen gütlicheil Tractation wegen Bünden und des Vcltlins habe, sollte den Am-bassador bitten, da das österreichische Kricgsvolk sich den eidgenössischen Grenzen nähere, der König möchteein getreues Aufsehen haben und für den Fall der Roth seine Hülfe bereit halten und das deßwegcnvon den evangelischen Orten an den König erlassene Schreiben an denselben gelangen lassen, endlich sicherkundigen, was die Gesandtschaft der katholischen Orte an dein französischen Hof ausrichten wolle. Schließ-lich sollen sich die Gesandten auch bereden, wie man einander im Fall der Roth zu Hülfe kommen wolle.Abgang der Gesandtschaft 23. Mai (13. a. K.). St. A. Zürich: Jnstrüctioncnbuch. (Zest. XII. 14. S. 116.

2SS.

Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwaldeu.

Brunnen. 1323, 12. Juli.

La»dcöarchic> Siidwaldc».

Gesandte: Uri. Kaspar Nvmanns Troger, Statthalter; Johann Heinrich Zum Brunnen, Alt-Land-wninail,,. Schwyz. Mcinrad Schrhbcr, Statthalter; Joseph Grüninger, des Raths; Leonhard Niedcrist,^ Raths, Nidwaldeu. Kaspar Leu, Statthalter.

Das Verhandelte findet sich im Abschnitte Herrschaftsangclegenhcitcn:

^°»>ei Bellen; -c. » t. Art. 223 228.

sss

Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwaldeu.

Brunnen. 1323, 23. Juli.

LandcSarchiv Nidwaldc».

Gesandte: Uri. Johann Jakob Tanner, Landammann; Kaspar Nomanus Troger, Ritter, Statthalter,^lvhz. Gilg Frischherz, Alt-Landammann; Meinrad Schrhbcr, Statthalter; Martin Lilli, Johann