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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Mai 1623.

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berichtet haben, wird für gut befunden, daß sie sich vor nächster Jahrrechnung nochmals zusammenthun,u>" sich wo möglich zu vergleichen. Weil auch Freiburg dieses Begehren stellt, soll Bern als dasvordere"Drt unverzüglich Tag und Malstatt bezeichnen. Kommt nichts Ersprießliches zu Stande, so soll die Sacheauf künftige Jahrrechnung gebracht werden und jedes Ort dafür instruieren. 2) Deßgleichcn wird Glarusb"gen seines Streites auf eine freundliche Eonferenz gewiesen; wird nichts erzielt, so soll die Sachegleichfalls vor die Jahrrechnung kommen, v. 1) Lucern soll in Betreff des Glarnergeschäftes Uri und Schwyzersuchen, die Evangelischen zu GlaruS zu überreden, sich dein von den Sätzen Lucerns zu Rapperswylgegebenen Spruch zu nähern. 2) Ebenso soll Lucern des Begehrens der Stadt Baden eingedenk sein, Kälberb" den Höfen und Häusern auskaufen zu dürfen, da solche auf offenen Märkten nicht so leicht wie großesVieh anzutreffen seien, und weil Zürich, Bern und andere Orte mit Rücksicht auf die Durchreisenden undbic Badgäste solches auch bewilligt hätten.

« aus dem Luceruercremplar.

S8S.

Konferenz von Uri, Schwyz, und Nidwalden.

Brunnen. 1823, 18. Mai.

La»d«»arihiv Schwyz.

Gesandte: Uri. Johann Jakob Tanner, Landammaun; Johann Heinrich Zum Brunnen, Alt-Land-^unann. Schwyz. Gilg Frischherz, Alt-Landammann; Meinrad Schryber, Statthalter; Martin Betschart,Statthalter und Seckelmcister; Sebastian Abybcrg, des Raths. Nidwalden. Johann Lussi, Land-smann.

U» Der mailändische Kornfertiger berichtet, daß wegen Mangels an Pferden das (zu Magadino liegende)s nicht abgeliefert werden könne. Uri wird ersucht, Maßregeln zu treffen, daß dieses Korn bald möglichst^rbeigeschafft werde. 1». Man beräth sich, wie man sich wegen der Ansprache zu verhalten habe, welche dierec Orte, jedes für sich selbst, an den Gubernator zu Mailand zu machen haben, herrührend von dem"sruhr von dem Auszuge, welchen die drei Orte in Folge dessen im Jahr 1620 angeordnet haben.

erachtet es am zweckmäßigsten, durch Abgeordnete den Ambassador Casati um Rath fragen zu lassen,^ für einen Weg sie einschlagen sollten, um für ihre Ansprachen befriedigt zu werden. Später kommt^ Schreiben von Kaspar della Torre, welcher nach genommener Rücksprache mit Casati räth, die Rechnung^ stellen und nach Mailand zu schicken, und sich anerbietet, den Orten Satisfaction zu verschaffen. In^ge dessen wird von jeden: Ort ein Abgeordneter zu Casati gesandt, vv. (S. u. Bellenz:c.)

Mail sehe auch im Abschnitte Hccrschaslsaiigclegcichciten:

Vcllcnz zci v-v. Act. 2t2214.