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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Mai 1623.

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Conferenz der IV evangelischen Städte.

Aaran. 1V23, S. Mai (22. April a. K.).

Slaatsarchi» Zürich, kost. XII. IN. toi. 2W. .

Gesandte: Zürich. Johann Rudolf Nah», Bürgermeister; Hans Ulrich Wolf, Scckelmeistcr. Bern.Franz Ludwig von Erlach, Herr zu Spiez; Marguard Zchcnder, beide des Raths. Basel. Hans LukasJsclin, der Jüngere, bei St. Martin; Haus Rudolf Fäsch, beide des Raths. Schaffhausen. HansConrad Peyer, Statthalter.

i». Es wird ein Schreiben verlesen, welches die evangelischen Glarner in Betreff ihres ländlichenTpans cm Zürich gerichtet haben; desgleichen die Antwort Zürichs. Weil zu besorgen ist, daß aus dieserSache leicht Ungelegenheit und mehrere Weitläufigkeit erwachsen möchte, falls nicht zeitlich abgeholfen wird,wird für nothwendig erachtet, daß dieser Span durch nochmaliges Zuthun der Eidgenossen auf dem einen°der andern Weg zur Endschaft gebracht »verde. Jedes Ort wird deßhalb seine Gesandten auf die nächsteTagleistung in Baden gebührendermaßen instruieren. I». Es »Verden die Schreiben des Königs von Frankreichund des Ambassadvrs Miron an gemeine Eidgenossenschaft verlesen, in welchen angezeigt wird, daß Frankreich,Venedig und Savoyen sich verbunden haben, um die Restitution des Veltlins und die Wiedereinsetzung der^Unde in ihren vorigen freien Stand herbeizuführen. Die Orte »Verden zum Beitritt aufgefordert.') DieSache ^rd um mancherlei Ursachen willen für hochbcdenklich angesehen. Während nämlich einerseits zufurchten sei, daß Oesterreich durch den Beitritt sich für beleidigt halte und die an Oesterreich grenzendenStädte bei Ausbruch eines Krieges sich mit Spanien vergleichen, so befürchtet man andrerseits, daß der^uig von Frankreich, »venu man den Beitritt verweigere, erzürnt »verde. Weil endlich die Particnlaritäten^ Bündnisses nicht bekannt sind, so soll deßhalb Erkundigung eingezogen werden; desgleichen. »vas es mitd">» Contribuicren pro r-rka für eine Bewandtnis habe, und wie. die katholischen Orte gesinnt seien, damitsich desto besser zu verhalten wisse und man inzwischen merken könne, ob es den Liguistcn, die alleReligion sind, recht Ernst sei oder nicht. Weil sodann weder dem ein^n noch andern Fürsten wohlö" trauen sei, und dieselben die Waffen ebenso gut zur Unterdrückung der Eidgenossen, insbesondere der^ngelischm,'ergreifen könnten, wie denn von dem einen und andern Orte Warnungen einlangen, so sollgestrebt werden, daß die XIII Orte und die Zugcwandtcn sich auf ein Neues mit einander vergleichen""d verbinden, auch alles schädliche Mißtrauen aufheben, zu welchem Ende die noch schwebenden eidgenössi-Streitigkeiten erörtert »verde» sollten. Bern wird ersucht, wegen des Ncligionsspaus zu Tscherliz nvch-'""ls eine gütliche Bergleichung mit Freiburg zu versuchen, damit die Sache zu erwünschter EndschaftZackst und den Eidgenossen von der andern Religion aller Anlaß, sich zu sondern, benommen »verde,^ich wird für gut erachtet, die Erklärung, ob man in das Bündniß eintreten wolle oder nicht, aus^rlei Ursachen nicht zu überstürzen. Die evangelischen Orte werden sich künftig in Baden erklären, weil^ und Schaffhausen ohne Einwilligung der Mehrzahl der Orte keine weitern Bündnisse eingehen dürfen^ nicht zu hoffen ist, daß die katholisch genannten Orte sich einlassen werden. Es wird für sehr wünschens-^sih gehalten, daß die Angelegenheiten der Bünde nochmals an die Hand genommen und durch gütliche'"el zur Endschaft gebracht »Verden. Zugleich sollen die sämmtlichen evangelischen Orte den katholischen

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