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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Januar 1623.

denselben aufgetragen werden, bei dem Gubcrnator um gebührende Ergetzung für die im vorigen Jahrevon Megnet, Gyger und Zelger bei ihrer Fahrt im Vcltlin überstandenen Ungelegenheiten und gehabte»Unkosten zu solliciticren. «. Bei der Verhandlung über den von Luccrn an der Zinnen gefordertenwerden zwei Schreiben von Zug und Solvthurn vorgelegt, welche, wie auch Freiburg, die drei Orte ersuche»,diesen Streit gütlich beizulegen und ihre Vermittlung anbieten. Zug wird geantwortet, man möchte die dreiOrte weder zur Annahme eines gütlichen noch rechtlichen Spruches ermahnen, sondern sie bei ihren altc»Gerechtigkeiten schützen. Obgleich man vernommen hat, daß Luccrn insofern etwas von seinen Forderungennachgelassen hat, als es von den Waaren, welche zum Gebrauch der drei Orte fortgeführt werden, mWverlangen soll, sondern allein von den anderswohin geführten, so bleiben doch die Gesandten bei ihrem fu"Heren Entschlüsse, den Zoll nicht geben zu wollen. Kein Ort soll sich in dieser Sache von den andern trenne»,sondern alle zusammenstehen, um, im Falle Gewalt angewendet werden sollte, mit Gewalt zu begegne"-L. Dem Dietrich Staufacher wird ein Schreiben an den Landvogt im Nheinthal bewilligt, des Inhalts, e»sollemit Ammann Lorenz Bosch zu Rheineck verschaffen, daß er das Geld, so Staufachers Vater vo»ih>"in hoher Taxe entlehnt zu seinen Händen nehme."

Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelcgcnhciten:

Vogte! Bellen; :c. k, «. Art. 207 und 208.

S71.

Conferenz der evangelischen Städte und Orte.

Aara»». 1KS3, t«. Januar (6 a. K).

Staatsarchiv Zürich, kost. XII. III. toi. 2S7.

Gesandte: Zürich. Hans Ulrich Wolf, Seckelmeister; Hans Georg Grcbcl, des Raths. Bern.Rudolf Horn; David Fellenberg, beide des Raths. Glarus. Hans Melchior Marti, Landschreib^-Basel. Lukas Jselin, der Jüngere, bei St. Martin, des Raths. Schaffhausen. Hans KonradStatthalter und Panncrherr.

». Diese Zusammenkunft ist angesetzt worden, um sich vertraulich zu bcrathen, ob man wegc» "Angelegenheiten der Bünde abermals eine Votschaft an den König von Frankreich schicken wolle. 3""berichtet, was für einen Bescheid der Ambassador Miron seinen Abgesandten zu Solothurn deßhalb crth>"habe. Derselbe habe weder dazu gerathcn, noch davon abgerathcn, dabei aber erklärt, daß er eine Gesa""schaft unter den gegenwärtigen Umständen für unnöthig halte. Bern eröffnet, es habe von vertra"^"hohen Standespersonen am königlichen Hofe vernommen, daß eine Gesandtschaft gemeiner Eidgenosse"!^"oder wenigstens der evangelischen Städte und Orte an den König, der sich die Zustände in den" "sehr angelegen sein lasse, am Platze wäre. Desgleichen habe Bern vernommen, daß der König von F""" ^reich, der Herzog von Savoyen und die Herrschaft Venedig sich verbündet haben, und daß den Eidge""lllzugcmuthet werden solle, zu ihnen zu treten. Nachdem der Vortrag, welchen die Gesandten der bc> ^Bünde zu Lucern gehalten, ein Credenz- und ein anderes Schreiben an Zürich verlesen worden si"d'^über die Sache bcrathen. Bern spricht sich dahin aus, man solle neben dem Glückwunsche zum ^